Eure Vorteile, wenn ihr auf günstige LED-Scheinwerfer setzt

Weshalb günstige LED-Scheinwerfer für Einsteiger die ideale Wahl sind

Foto: Jörn Petersen

Günstige LED-Scheinwerfer bieten euch heutzutage die Möglichkeit, mit relativ überschaubaren Mitteln eure Show in Szene zu setzen. Stimmungsvoll, abwechslungsreich und dennoch, ohne Euer Budget schlimmer als die letzte Handyrechnung zu sprengen. Die LEDs haben zahlreiche Vorteile:

Check it: Günstige LED-Scheinwerfer und ihre Vorzüge

  1. Gut für Beleuchtung enger Bereiche geeignet
  2. Keine brütende Hitze auf der kleinen Bühne
  3. Preiswert in Anschaffung, Wartung und Stromverbrauch
  4. Zahllose unterschiedliche Modelle am Markt
  5. Super Farben und Mischfarben
  6. Häufig Kombi-Geräte mit Lichteffekten

Auch günstige LED-Scheinwerfer punkten mit zahlreichen Vorteilen, mit denen sie den anderen Leuchtmitteln förmlich das Licht abgraben. Zunächst sind sie langlebig, werden nicht heiß und sind einfach bedienbar. Dazu kommen die Vielseitigkeit und der wirklich geringe Wartungsaufwand.

In der professionellen Event- und Veranstaltungsszene werden günstige LED-Scheinwerfern noch immer als nicht ausreichend leistungsstark verstanden. Auf gigantischen Bühnen, in Messehallen und sonst wo muss das Licht oftmals ziemlich lange Strecken überwinden. Eher eine Angelegenheit für Entladungslampen, Glühbirnen, Halogen & Co. Zugegeben, günstige LED-Scheinwerfer nennen das nicht gerade ihre Königsdisziplin. Aber das ist auch nicht eure Anforderung.

Gegen diese hochprofessionellen Modelle stellen sich günstige LED-Scheinwerfer mit voller Überzeugung und guten Argumenten: Zunächst gibt es sie ja in endlos vielen Varianten und Ausführungen. Und da zeigt sich sehr schnell, welche Vorteile ihr gegenüber den Profis sogar habt.

Eure Bühne wird nicht das Fußballstadion sein. Statt diesem ewigen „Höher, Schneller, Weiter“ mit Nebelkanonen, Pyros und Bombast-Faktor, müsst ihr lediglich den Bereich beleuchten, auf dem ihr euch befindet. Bei gefühlten 3 x 2 Metern, auf denen ihr euch irgendwie zusammenquetscht, kann das nicht ganz so aufwendig sein. Und der Punkt ist der: Exakt hier spielen günstige LED-Scheinwerfer ihre Trumpfkarten aus:

Auf engstem Raum einsetzbar ohne Verbrennungsgefahr
Auf engstem Raum einsetzbar ohne Verbrennungsgefahr Foto: Jörn Petersen

Günstige LED-Scheinwerfer: Immer kühlen Kopf bewahren

Erstes unschlagbares Argument auf engem Raum ist, dass LEDs üblicherweise keine oder allenfalls geringe Hitze entwickeln. Andere Leuchtmittel werden bekanntlich so heiß, dass ihr sinnigerweise nicht in deren Nähe kommt. Anfassen geht schon gar nicht. Gerade Gasentladungslampen werden im Betrieb derart heiß, dass sie nach einer Show vor dem endgültigen Ausschalten erst mal wieder runtergekühlt werden müssen.

Nun stell dir vor, du stehst von solch einem Heißluft-Kameraden nur wenige Zentimeter entfernt. Du wärst nicht der erste, der mit einem Sonnenbrand von der Bühne stolziert. Verwendest du günstige LED-Scheinwerfer, funktioniert das durchaus angenehmer und schweißfreier.

Einfach mal Egoist sein und an die eigenen Interessen denken

Wichtig ist ja nicht, was die Stars mit ihrer Lichtshow veranstalten. Ihr müsst und dürft da mal echte Egoisten sein. Ihr stimmt euer Equipment auf eure Zwecke ab. Die allermeisten LED-Strahler besitzen eine Farbwechselfunktion. Je nach Ausstattung lest ihr dort so kuriose Bezeichnungen wie „RGB“, „RGB-W“ oder RGB-WA. Noch konfuser wird es mit – Achtung, festhalten: „RGBWA-UV“. Puh. Was ist denn das nun für ein Mist?

Keine Panik, die Erklärung ist simpel: Diese Abkürzungen bezeichnen die Farben, die der günstige LED-Scheinwerfer liefern kann. Das „R“ steht für Rot, das „G“ für Grün und das „B“ für Blau. Das heißt dann RGB. Gesellt sich noch ein „W“ hinzu, weißt du, dass der Scheinwerfer, ob günstig oder kostspielig, auch die Farbe Weiß mit dabeihat. Verbleiben noch das „A“ für Amber und das „UV“ für Ultraviolett. Das ist die Farbe, bei der die Zähne so kurios aus dem Dunkeln leuchten.

Die Farbabkürzungen:

  1. RGB = Rot, Grün, Blau
  2. RGB-W = RGB und Weiß
  3. RGB-WA = RGB-W und Amber
  4. RGB-WA-UV = RGB-WA und Ultraviolett: UV-Licht

Und eben diese Farben könnt ihr abrufen, oftmals auch miteinander mischen, wodurch sich super Lichtszenarien für eure Zwecke entwickeln lassen. Vielleicht schaut ihr euch mal ein „Farb-Schema“ ein, vielleicht habt ihr euch damit auch schon im Kunstunterricht beschäftigt. Erkennen kann man daran, welche Farben am Ende rauskommen, wenn man Farben miteinander mischt.

Nun hört sich das möglicherweise so an, als seien günstige LED-Scheinwerfer gewissermaßen die B-Ware und die anderen weitaus besser. Eben nicht. Wie bei allem im Leben kommt es immer auf den Einsatzzweck an. Wer am Strand von Borkum laufen will, benötigt Gummi-Stiefel und keine abgedrehten Designer-Schuhe.

Auch gibt es so unendlich viele Modellvarianten, dass ihr wirklich nach Lust und Laune auswählen könnt. In den endlosen Galaxien der Lichterwelt findet ihr kompakte Geräte, die beispielsweise mit mehreren gerademal 4 Watt starken LEDs bestückt sind.

Andererseits aber auch welche, die mit einer einzigen großen LED von z.B. 65, 100 Watt oder mehr ausgestattet sind. Eine herkömmliche Glühbirne mit 60 Watt entspricht einer LED mit 10 Watt. Jetzt kannst du dir in etwa vorstellen, wie hell eine LED mit 65 Watt ist. Wenn das nicht reicht, weiß ich’s auch nicht.

Interessant ist, dass manche von ihnen über einen sogenannten manuellen Zoom verfügen. Das heißt, dass die eine große LED im Gehäuse von Hand weiter nach vorne gezogen oder nach hinten geschoben werden kann. Das macht dann den Lichtstrahl entweder breiter oder enger. Wir erinnern uns, wir sprachen von der Bühne aus der Kategorie Hamsterkäfig.

Auch mit einer großen LED und sogar mit verstellbarem Fokus
Auch mit einer großen LED und sogar mit verstellbarem Fokus Foto: Jörn Petersen

Kommt hinzu, dass günstige LED-Scheinwerfer oftmals mehrere Funktionen mit an Bord haben. Das will sagen, bei vielen Modellen könnt ihr gleichzeitig Effekte ablaufen lassen. Das Salz in euer Lichtersuppe. Das können die unterschiedlichsten Spielereien sein, beispielsweise das wild flackernde und zuckende Stroboskop, ein kleiner Laser mit Sternenhimmel oder der Moonflower-Effekt.

„Mondblume“ nennt er sich deshalb, weil das vordere Teil die halbrunde und zugleich kraterförmige Form eines Mondes hat. Über die „Krater“ in der vorderen Abdeckung brechen sich die Lichtstrahlen und die wirken dann eben wie eine Blume.

Auch mit einer großen LED und sogar mit verstellbarem Fokus
Auch mit einer großen LED und sogar mit verstellbarem Fokus Foto: Jörn Petersen

Vergleichsweise günstig sind Scheinwerfer mit LEDs nicht nur in der Anschaffung, sondern auch im Verbrauch. Logo, dass konventionelle Scheinwerfer keinen Sprit verbrauchen und ihr damit nicht bei der nächsten Tankstelle vorfahren müsst. Aber Strom verbrauchen sie. Und das nicht zu knapp. Besonders stromdurstig sind die klassischen Scheinwerfer. Grund ist das jeweilige Leuchtmittel:

Halogenlampen, Glühbirnen und Gasentladungslampen ziehen sich davon immer eine geradezu unverschämte Portion rein. Immer hinein damit, bis die Sicherungen kollabieren und die Grätsche machen. Schon in diesem Punkt sind LED-Scheinwerfer günstig, weil sie eben viel weniger Saft aus der Steckdose fordern.

Habt ihr einen Gig in einem handelsüblichen Dorfgasthof ergattert, bekommt ihr von der Problematik schnell einen Eindruck: In der Küche dampfen die Töpfe, die elektrischen Geräte wie der Herd arbeiten auf Hochtouren. Nun schaltet ihr die Endstufen und Verstärker ein. Jetzt noch die Halogenscheinwerfer aktivieren. Zack, Stromausfall. Die Sicherungen aus dem letzten Jahrhundert sind rausgeflogen. Nichts geht mehr, die Suppe bleibt kalt. Günstige LED-Scheinwerfer retten euch vor einem solchen Fiasko.

Tatsache ist: In kleineren Clubs oder beim Auftritt auf der Gartenparty würden euch die Veranstalter oder Gastgeber vermutlich mit schrägen Augen ansehen, wenn ihr mit einer Armada von Halogen-Lampen oder gar Gasentladungslampen aufkreuzt. Anders als günstige LED-Scheinwerfer saugen die Unmengen von Strom aus der Leitung und damit dem Veranstalter das Geld aus der Tasche. Das wollt ihr nicht. Schließlich möchtet ihr noch öfter auftreten.

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