Peinliche Situationen vermeiden

Straplocks für Gitarre – weil’s sicherer und besser ist

Foto: Shutterstock von AAR Studio

Die Band groovt wie Teufel, der Song läuft. Stimmung und Performance kochen auf Hochtouren. Du wartest als Sologitarrist auf deinen Einsatz und willst deine Licks abfeuern. Du trittst in die Mitte und plötzlich rutscht dir der Gitarrengurt vom Gurtknopf. Dumm gelaufen, hättest du mal Straplocks für die Gitarre gehabt:

Check it: Vorzüge der Straplocks für Gitarre

  • Faktische Sicherheit für dein Instrument
  • Gefühlte Sicherheit für dich als Gitarrist
  • Preiswerte Helfer, die echte Werte retten
  • Ein paar Beispiele
  • DIY oder ab zum Gitarrenfachmann

Straplocks für Gitarre – Shit happen, aber das muss nicht sein

Klar, die Situation ist ein bisschen überspitzt dargestellt. Dennoch nicht so vollkommen ungewöhnlich. Es gibt die abgefahrensten Gitarrengurte, viele davon aus Nylon oder anderem stretchendem Material. Dann wiederum aus Leder, weil die auch heutzutage noch mit ihrer besonderen Haptik überzeugen. Wie auch immer; nahezu alle haben gemeinsam, dass sie mit dem Löchern an den jeweiligen Enden über den Gurtknopf von E-Gitarre oder Akustikgitarre gezogen werden.

Leider nicht dauerhaft bewegungstauglich: Gurt-Pins
Leider nicht dauerhaft bewegungstauglich: Gurt-Pins Foto: Shutterstock von Elnur

Mit Security Pins eine neuralgische Stelle eliminieren

Und exakt dies ist die neuralgische Stelle. Mag der Gurt anfangs auch felsenfest sitzen. Im Laufe der Zeit dehnt sich das Loch. Zugegeben, das ist blöde ausgedrückt. Ein Loch kann sich nicht „dehnen“. Also noch mal: Das Material des Gurtes dehnt sich; Resultat ist, dass das Loch schleichend größer wird.

Irgendwann – und selbstverständlich immer im falschen Augenblick – rutscht der Gurt über den Gurtknopf. Falls du Glück hast, hältst du die Gitarre noch in deinen Händen. Andernfalls ist Sturzflug angesagt. Schon wird der Sinn für Straplocks für Gitarre deutlich.

Faktische Sicherheit für dein Instrument mit simplem Prinzip

Straplocks für Gitarre, nicht zu verwechseln mit den Gurtpins, lösen das beschriebene konkrete Problem. Es gibt diese praktischen Helfer in unterschiedlichsten Ausführungen, auch in optischer Hinsicht. Schon mal gut dafür, dass du die Locks vom Design her passend zu deinem Instrument wählen kannst. Weitaus wichtiger als die Optik ist aber deren Funktionalität.

Die faktische Sicherheit ist so einfach
Die faktische Sicherheit ist so einfach Foto: Shutterstock von Dmitriy_Tsyupa

Auch das vielleicht wieder eine leicht ausufernde Formulierung. Letztlich ist die einzige Funktion von Straplocks für Gitarre, den Gurt ohne Widersprüche zu fixieren. Das geschieht üblicherweise schlichtweg dadurch, dass zunächst eine Scheibe mit Unterlegfilz oder eine entsprechende Haltevorrichtung in der Gitarre festgeschraubt wird. Damit wäre schon mal der neue „Knopf“ an der Gitarre geschaffen.

Und der ruft nun nach einem Gegenstück, nämlich einem aufsetzbaren Lock am Gitarrengurt. Möglicherweise wirst du am Gurt selbst eine geeignete Stelle suchen müssen, die ausreichend Fläche bietet. Aber keine Angst; du wirst sie sicher finden. Sobald das Gegenstück am Gurt montiert ist, brauchst du es einfach nur in den Straplock für Gitarre am Body deines Instrumentes einklinken. Ist die Probe oder der Gig zu Ende gespielt, ziehst du den Gurt am Mechanismus wieder ab. Erledigt.

Gefühlte Sicherheit für dich als Gitarrist

Vordringliche Aufgabe von Straplocks für Gitarre ist die Sicherheit. Insbesondere dann, wenn du im Stehen spielst. Möglicherweise auch über die Bühne rast und deinem musikalischen Enthusiasmus im wahrsten Sinne des Wortes freien Lauf lässt. Im Sitzen oder auch noch im Stand hast du dein Instrument vermutlich noch sicher im Griff. In der Bewegung wird’s plötzlich anders.

Unterbewusste Unterstützung gegen Unbeweglichkeit

Und wenn dir das schon mal passiert ist, dass die Gitarre sich unverschämterweise selbstständig machen will, hast du immer dieses latente Gefühl der Unsicherheit in dir. Das kann prägend sein. Das kann prägend sein. Bei manchen ehemals sich dynamisch bewegenden Musikern hat das schon dafür gesorgt, dass sie sich wegen der möglicherweise selbsterfüllenden Prophezeiung nicht mehr vom Fleck trauen und wie angewurzelt stehenbleiben.

Mit Straplocks für Gitarre beherrscht du dein Unterbewusstsein auch in dieser Hinsicht. Du weißt, dass nichts mehr passieren kann. Dadurch wiederum wirst du nicht von verängstigten Gedanken abgelenkt und spielst die Show entfesselt und publikumswirksam herunter. Ein Helfer für die Gelassenheit und Entspannung in angespannter Situation.

Do It Yourself oder lieber vom Fachmann machen lassen

Bei einfachen Systemen kannst du die Montage selbst erledigen. Allerdings solltest du keine Experimente eingehen und beispielsweise die Bohrung in Länge und Durchmesser an der Gitarre kennen. Ist der vorhandene Gurtpin gelöste und rausgeschraubt, darf es keine handwerkliche Improvisation geben. Auch solltest du das Loch nicht tiefer oder gar breiter bohren. Zu leicht könntest du dein Instrument dauerhaft beschädigen.

Sich der Bohrung bewusst sein, bevor man Hand anlegt

In solchen Fällen lässt du die Operation lieber vom Fachmann deines Vertrauens durchführen. Vermutlich gibt es keinen Gitarrenbauer, der im Laufe seiner Tätigkeit nicht schon haufenweise Straplocks für Gitarre montiert hätte. Falls du dir nicht sicher bist, lass lieber die Hände davon.

Eigentlich eine simple Operation, dennoch bitte Vorsicht

Immerhin arbeitest du direkt am Korpus deines Instruments. Und der besteht üblicherweise aus Holz. Selbst kleinste Abweichungen wird er dir nicht verzeihen. Grundsätzlich aber gehört die Montage von Straplocks für Gitarre zu den ziemlich einfachen und dabei überaus sinnvollen Veränderungen an deinem Instrument. Im Grunde genommen tauscht du lediglich eine Schraube aus, allerdings eine sehr fest sitzende. Und auf der neuen Schraube befindet sich ein sogenannter Strap Button.

Straplocks für Gitarre: Passt oder passt nicht

Straplocks für Gitarre sind eine neue Erfindung; die gibt es schon seit etlichen Jahren. Wie für andere Musiker ist es auch für dich wichtig, ein zu deinem Instrument passendes System zu wählen. Es gibt diverse Unterschiede; da solltest du dich bereits vor dem Kauf informieren. Zwischenlösungen gibt es nicht. Entweder passt‘s oder es passt nicht. Du kaufst deine Schuhe schließlich auch nicht fünf Nummern zu groß.

Ein paar beliebte Beispiele von Straplocks für Gitarre

Gerne kannst du die Security Locks passend zum Style deines Instruments wählen. Im typischen Fender Look mit Chrome-Finish präsentieren sich das Gurthaltesystem, das du auf dieser Produktseite auf thomann.de findest.

Passend zum Gitarrenlook in Chrom-Optik
Passend zum Gitarrenlook in Chrom-Optik Foto: von Thomann

Gurthaltesystem preisgünstig und funktional

Eine preisgünstige und gleichermaßen funktionale wie beliebte Variante kommt von Harley Benton. Sicherer Halt und die Steckverbindung ist um 360° drehbar. Die Security Locks im 2er-Set kannst du dir auf dieser Produktseite auf thomann.de ansehen.

Preisgünstig, funktional und bei Gitarristen beliebt
Preisgünstig, funktional und bei Gitarristen beliebt Foto: von Thomann

Es darf auch mal nobel sein – schließlich geht’s um dein Instrument

Ein Klassiker, wenn es um Hardware und Zubehör für Gitarre geht, ist die Marke Schaller. Anerkanntermaßen bietet der Hersteller durchdachte Qualität, wenngleich du dafür bisweilen ein wenig tiefer in die Tasche greifen musst. Und so bietet der Schaller seit 2018 ein System mit tadelloser Verarbeitung im goldfarbenen Look. Schau mal auf diese Produktseite auf thomann.de.

Warum nicht mal nobel?
Warum nicht mal nobel? Foto: von Thomann

Immense Auswahl für unterschiedlichsten Saiteninstrumente

Gurthaltesysteme wie Straplocks machen natürlich Sinn für diverse Saiteninstrumente, die im Stehen gespielt werden. Das beginnt bei Straplocks für Gitarre – elektrisch als auch akustisch – geht über den E-Bass und endet bei Mandoline & Co. noch lange nicht. Security Locks sind Zusatzkomponenten, die wirklich wenig kosten und dafür einen immensen Schutz bieten.

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Falls du dich über weiteres sinnvolles Zubehör für deine Gitarre informieren möchtest, empfehlen wir dir einen Blick auf unseren Artikel zum Thema „Tipps für deine Grundausstattung“. Auch damit kommst du auf der Suche nach deinem Basic-Equipment als ambitionierter Einsteiger einen guten Schritt weiter.

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