Die „verbotenen“ Riffs im Gitarrengeschäft

5 Songs, die ihr im Musikshop lieber nicht anspielen solltet

Foto: extrahiert aus YouTube-Video

Es gibt diese speziellen Riffs und Songs, die im Musikshop keiner mehr hören will. Da mag man sich als ambitionierter Gitarrist dran stören, auch auf „arrogante Dienstleister“ schimpfen. Tatsache bleibt, dass die Verkäufer einige Titel einfach nicht mehr ertragen. Hat auch was mit Berufsehre zu tun. „Stairway To Heaven“ ist definitiv einer davon. Kannst du dir denken, welche noch dazu gehören?

Die meinen das manchmal wirklich ernst: Get out!

Zwischen schrägen Blicken und abgestelltem Strom

Manche Riffs und Songs sind inzwischen dermaßen ausgelutscht, dass sich den Verkäufern in Gitarrenabteilungen leicht mal die Nackenhaare aufstellen, sobald der nächste Gitarrist wieder in die Saiten greift und sie voller Inbrunst erklingen lässt. Testest du als Kunde damit eine E-Gitarre aus, wirst du bestenfalls krumme Blicke ernten. Manche sind allerdings auch derart konsequent, dass sie einfach den Strom abstellen.

Die Musikbranche spricht ihre eigene Sprache

Logisch, du könntest jetzt argumentieren, dass die sich das anhören müssen, weil sie ja schließlich damit ihre Brötchen verdienen. Du könntest das als arrogant, überheblich, unfreundlich oder geschäftsschädlich bezeichnen. Gut kommt auch der Vergleich mit der Metzgerei, in der die freundliche Fleischereifachverkäuferin nicht sagen kann: „Fleischwurst habe ich heute schon 36-mal verkauft; wenn Sie die bestellen, fliegen Sie raus.“ Macht alles keinen Sinn, die Musikbranche hat ihre eigenen Spielregeln. Und die sind einfach bodenständig menschlich.

Wenn du also den Amp mit 100 Watt aufdrehst, um die Endstufe in die Sättigung zu bringen, verzichte lieber auf diese Songs – weil’s besser ist:

  • Stairway To Heaven
  • Smoke On The water
  • Sweet Home Alabama
  • Nothing Else Matters
  • Sweet Child O’Mine

Erzähl‘ doch mal, welche Stücke, Riffs, Techniken oder was auch immer du abfeuerst, wenn du eine E-Gitarre aus Leib und Saiten prüfst …

Wenn dem Verkäufer im Musikshop mal richtig Ohren und Mund gleichzeitig offenstehen sollen, dann übt doch mal einen der Tricks von Uffe Steen ein. Der benötigt keinerlei Effekte, wie ihr in diesem Artikel über Simulationstricks nachlesen und lernen könnt.

6 Kommentare zu “5 Songs, die ihr im Musikshop lieber nicht anspielen solltet”
  1. V.-Michael MAD Goedel

    Universal ONE, Waiting und The Rock that never rolls von ROCK & ROLL PREACHER, Berlin

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  2. Oli Sixx

    Wenn ich n bass anteste: for whom the bell tolls, the 4 horsemen, can’t stop Rhcp 🤘

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  3. Takin it on uptown (Chicago) , Through the barricades (bei Akkustik) , Long Time (Boston) ,
    Little Ramona (BR5-49) , Rock this town (Stray Cats)

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