5 berühmte Musiker und Bands, die erst keiner haben wollte

Da ärgert sich so manches Label heute noch

| Foto: Shutterstock

Jeder kennt mit Garantie die hier vorgestellten Damen und Herren. Alle sind Super- und Megastars der Musik. Doch am Anfang dachte sich das niemand, vor allem nicht wichtige Entscheider der Musikindustrie. Die wollten sie nämlich nicht und glaubten nicht an ihren Erfolg. Wie falsch die gelegen haben, zeigen unsere Beispiele.

Beyoncé

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Beyoncé Giselle Knowles-Carter bewies ihr Talent erstmals bei einem gewonnenen Wettbewerb in der Schule. Doch danach ging es nicht so steil nach oben, wie manche das vielleicht meinen – und wie das gerne mal von ihrem Marketing dargestellt wird.

Mit der Vorgängerband von Destiny’s Child namens Girl’s Tyme hatte sie 1992 bei einem Fernsehwettbewerb keinen Erfolg. Ihr Vater, der seinen Job gekündigt hatte, um sie zu managen, konnte immerhin einen Deal bei Elektra Records klarmachen. Eigentlich ein großer Wurf, möchte man meinen. Doch das Label zog schon nach ein paar Monaten die Reißleine. „Zu jung, zu unterentwickelt“, war die Begründung.

Tja, blöd gelaufen für Elektra, denn im selben Jahr noch schlug Columbia Records mit einem besseren Vertrag zu. Es folgten 3 Grammys mit Destiny’s Child, über 30 Solo-Grammys, eine Karriere im Film, Mega-Werbedeals, um nur ein paar Sachen aufzuzählen. Der Rest ist Geschichte.

Ed Sheeran

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Der 1991 in Halifax, England geborene Singer-Songwriter kann inzwischen mit Gold- und Platin-Auszeichnungen ganze Zimmer tapezieren. Und auch seine Vitrine mit Musikpreisen musste er sicher mehrmals erweitern: 7 BRIT-Awards, 4 Grammys, einige Echos … die Liste ist lang.

Doch am Anfang wollte ihn tatsächlich niemand haben. Gerade seine Markenzeichen, rote Haare und nicht gerade der Körper eines Modelathleten, stießen bei großen Labels auf Ablehnung. Auch bei der britischen Casting-Show „Britannia High“ hatte er keinen Erfolg. Also veröffentlichte er erst mal ein paar EPs auf eigene Faust, bis ihm endlich Atlantic Records einen Plattenvertrag anbot. Der Rest ist Geschichte.

Katy Perry

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Ja, auch die. Okay, sie konnte schnell einen Deal bei Island Records ergattern, aber – genau – eine Platte von ihr erschien dort nie. Denn der Vertrag wurde schnell wieder gekündigt. Weiter ging es zu Columbia Records. Neuer Deal und wieder: keine Platte. Denn sie arbeitete zwar zwei Jahre an einem Album, aber kurz vor dessen Vollendung gab es den Rauswurf. Hätte man dort doch vielleicht noch ein bisschen Geduld gehabt.

Doch Katy Perry hatte Glück: Eine PR-Beraterin von Columbia gab die Demos dem Chef von Virgin Records, Jason Flom. Und der hatte den richtigen Riecher, gab Katy Perry einen Vertrag für Capitol Records und machte sie schließlich zum Megastar. Der Rest ist … jaja, genau …

Lady Gaga

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Schon mal von Antonio „L. A.“ Reid gehört? Nicht? Nun, er schrieb zusammen mit Kenneth „Babyface“ Edmonds nicht nur mehr als 150 Hits für Stars wie Bobby Brown, Mariah Carey, Boyz II Men, Whitney Houston oder Madonna, sondern gilt auch als Entdecker von Avril Lavigne, Pink oder Usher.

Das hätte er auch für Lady Gaga sein können, denn immerhin prophezeite er ihr bei ihrem ersten Treffen eine große Karriere. Doch ihr erstes Demo fand er dummerweise „widerlich“. Tja, blöd gelaufen, wie … nee, die ganzen Auszeichnungen sparen wir uns mal – bis auf den Oscar für die beste Filmmusik, der hier in der Aufzählung einzigartig ist.

Der Rest ist Geschichte? Lassen wir abschließend L. A. Reid zu Wort kommen, der in der Talkshow von Ellen DeGeneres reumütig gestand: „Sie nicht unter Vertrag genommen zu haben, war der größte Fehler meines Lebens.“ Damit hatte er wohl recht.

The Beatles

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Wie jetzt? Auch die Beatles? Nie und nimmer! Doch! Der Höhepunkt dieses Artikels kommt eben zum Schluss. Es war der 1.1.1962. Der Ort: London. Das Geschehen: eine Audition für das Label Decca Records.

Der Manager der Band, Brian Epstein, hatte bereits mehrere Absagen erhalten, doch Decca Records luden schließlich The Beatles zu einem Vorspielen ein. 15 Songs gaben die Herren zum Besten, damals noch mit Drummer Pete Best. Doch Die Plattenfirma lehnte ab. Dick Rowe, Chef der A&R-Abteilung, war letztendlich dafür verantwortlich, angeblich mit der Begründung, „Gitarrenbands seien auf dem absteigenden Ast“. So behauptete es jedenfalls Brian Epstein in seiner Biografie, was Dick Rowe jedoch bis zu seinem Tod im Jahr 1986 bestritt.

Die Geschichte hat übrigens für alle ein Happy End: Die Beatles landeten etwas später bei der EMI und schrieben Geschichte. Am gleichen Tag spielten auch Brian Poole & The Tremolos vor und bekamen einen Deal, der immerhin dazu führte, dass The Tremolos ein paar Jahre später selbst einen Hit hatten. Und Dick Rowe? Der nahm auf Empfehlung von George Harrison eine junge, noch unbekannte Band unter Vertrag. Ihr Name: The Rolling Stones …

Willst du mehr verrückte Musiker- und Band-Geschichten hören? Wir haben zum Beispiel 10 Bands, die schon bei den Simpsons waren!

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