Diese 5 Synthesizer sollte man einfach kennen

5 Synthesizer, die jeder braucht

Foto: von Thomann

Welche Synthesizer sollte man unbedingt besitzen? Die Welt der Synthesizer ist groß und unübersichtlich und am Anfang fällt es schwer, sich für das richtige Instrument zu entscheiden. Wir haben einige aktuelle Synthesizer zusammengestellt, die aus der Masse herausstechen:

Beliebte Kandidaten unter den Synthesizern:

  • Korg Minilogue XD
  • Novation Bass Station II
  • Arturia Minibrute 2 / Minibrute 2S
  • Behringer Model D
  • Dreadbox Erebus V3

Bei der Wahl eines Synthesizers kommt es immer auch darauf an, was man damit machen möchte. Suchst du ein Instrument für die Bühne oder für das Studio? In welchem Musikstil bist du unterwegs und welche Art von Sounds brauchst du?

Auf diese und weitere Fragen gehen wir in unserem Artikel „Welches ist der richtige Synthesizer für dich?“ ein. Dort solltest du also unbedingt auch vorbeischauen, wenn du auf der Suche nach dem richtigen Synthesizer für Einsteiger bist. Hier stellen wir fünf beliebte, preisgünstige Synthesizer vor, an denen du als Einsteiger viel Freude haben wirst.

Korg Minilogue XD
Korg Minilogue XD Foto: von Thomann

Korg Minilogue XD

Der Korg Minilogue XD ist die überarbeitete und verbesserte Version des ursprünglichen Minilogue. Der vierstimmig polyphone Synthesizer besitzt zwei analoge und einen digitalen Oszillator, was ihn klanglich sehr vielseitig macht. Von warmen, analogen Pads und Chords über druckvolle Bässe und Leads bis hin zu sphärischen und glockigen Digitalsounds ist alles möglich.

Der Clou: Korg hat es Drittanbietern ermöglicht, den digitalen Oszillator des Minilogue XD um zusätzliche Funktionen zu erweitern. Von verschiedenen Anbietern gibt es inzwischen diverse Oszillatortypen, die sich einfach in den Synthesizer laden lassen. Das sorgt für eine enorme Klangvielfalt, die zudem ständig weiterwächst. Die Klangerzeugung wird durch ein analoges Filter mit Overdrive, einen LFO, zwei Hüllkurven und integrierte Effekte abgerundet.

Auch in Sachen Performance hat der Minilogue XD einiges zu bieten. Dank seiner vielen Regler ist die Klangerzeugung in direktem Zugriff und lädt zum “Schrauben” ein. Neben der Tastatur mit 37 Tasten hat der Synthesizer einen Arpeggiator und einen polyphonen Sequenzer an Bord. Letzterer kann nicht nur Noten, sondern auch Regler-Bewegungen aufzeichnen und lässt sich über MIDI oder die analogen Sync-Buchsen zu anderen Geräten synchronisieren.

Damit ist der Minilogue XD ein idealer Allrounder, der ein breites Klangspektrum abdeckt und sich für viele Einsatzbereiche und Musikstile eignet. Zu seinem Preis von ca. 650 Euro bekommt man derzeit kaum einen vielseitigeren Synthesizer. Schaut einfach mal auf der Produktseite auf thomann.de.

Novation Bass Station II
Novation Bass Station II Foto: von Thomann

Novation Bass Station II

Im Kreis der “neuen” Analogsynthesizer ist die Novation Bass Station II schon fast ein Klassiker. Als der Synth im Jahr 2013 erschien, war er einer der ersten, der zeigte, dass fetter Analogsound nicht teuer sein muss. Übrigens heißt der Synthesizer “Bass Station II”, weil es in den 90er-Jahren schon einmal einen Novation-Synth namens “Bass Station” gab. Mit diesem hat die Bass Station II aber fast nur den Namen gemeinsam und ist klanglich deutlich vielseitiger.

Die Novation Bass Station II ist ein monophoner Synthesizer mit einer vollständig analogen Klangerzeugung. An Bord sind zwei analoge Oszillatoren, ein Suboszillator sowie ein vielseitiges Filter, das sich zwischen verschiedenen Modi umschalten lässt. Für die Modulation sorgen zwei Hüllkurven und zwei LFOs. Ein integrierter Distortion-Effekt und Filter FM erweitern die klanglichen Möglichkeiten.

Mit einem integrierten Arpeggiator und Step Sequencer ist der Synthesizer auch für elektronische Live-Performances bestens gerüstet. Eigene Sounds lassen sich auf 128 Speicherplätzen ablegen. Anders, als der Name vielleicht vermuten lässt, hört das Klangspektrum der Bass Station II bei fetten Bässen nicht auf.

Der Synthesizer eignet sich genauso gut für aggressive Leadsounds, groovende Sequenzen und kann sogar auch hervorragende Drumsounds hervorbringen. Zudem veröffentlicht Novation bis heute immer wieder Firmware-Updates, die die Möglichkeiten des Synthesizers erweitern. Auch mehrere Jahre nach ihrem Erscheinen ist die Novation Bass Station II in ihrer Preisklasse daher eine hervorragende Wahl. Hier die Produktseite auf thomann.de.

Arturia Minibrute 2
Arturia Minibrute 2 Foto: von Thomann

Arturia Minibrute 2 / Minibrute 2S

Der Arturia Minibrute 2 knüpft da an, wo sein Vorgänger Minibrute aufgehört hat: Eine vollständig analoge Klangerzeugung, das markante Steiner-Parker-Filter und der berühmte „Brute-Faktor“ gehören zur Ausstattung. Anders als der Vorgänger ist der monophone Minibrute 2 aber semi-modular aufgebaut und verfügt über ein Patchfeld mit vielen Buchsen. Damit sind die Modulationsmöglichkeiten sehr vielseitig und der Synthesizer lässt sich auch in ein Modular-System integrieren.

Wie der erste Minibrute bietet der Minibrute 2 einen Oszillator mit mehreren gleichzeitig nutzbaren Wellenformen, die sich alle zusätzlich verformen und modulieren lassen. Das sorgt für viele klangliche Möglichkeiten. Durch das Patchfeld lassen sich sehr flexible Modulationen realisieren. Ebenfalls mit an Bord sind ein Arpeggiator und ein Stepsequenzer. Speicherplätze bietet der Minibrute 2 nicht – hier steht das klassische analoge „Schrauben“ im Vordergrund.

Als Minibrute 2S ist der Synthesizer auch in einer Version ohne Tastatur erhältlich. Der Minibrute 2S bietet statt der Tastatur einen erweiterten, sehr flexiblen Sequenzer mit 16 Pads. Wer weniger auf der Tastatur spielt und mehr Patterns programmiert, findet im Arturia Minibrute 2S daher den perfekten Begleiter. Ihr findet ihr auf der Produktseite auf thomann.de.

Beringer Model D
Beringer Model D Foto: von Thomann

Behringer Model D

Die Firma Behringer ist erst vor Kurzem in die Produktion von Synthesizern eingestiegen, dafür aber mit Macht. Ihr Spezialgebiet sind mehr oder weniger unverhohlene Kopien legendärer Analogsynthesizer. Davon mag man halten, was man will – im Falle des Model D können wir uns aber glücklich schätzen, dass Behringer den Markt aufmischt.

Denn das Original – der berühmte Minimoog Model D – ist inzwischen so teuer, dass ihn sich eigentlich nur noch betuchte Sammler leisten können. Zudem bietet der Behringer Model D einige Funktionen, die der Original-Minimoog nicht hatte, und das zu einem sagenhaft günstigen Preis.

Wie das Original bietet der Behringer Model D drei analoge Oszillatoren und ein „Ladder-Filter“ mit 24dB Flankensteilheit. Hinzu kommen zwei Hüllkurven, ein LFO und ein Rauschgenerator. Eine sehr sinnvolle Ergänzung gegenüber dem Minimoog sind die vielen Patchbuchsen, mit denen man zusätzliche Modulationen realisieren oder den Synthesizer in ein Modular-System einbinden kann. Der Behringer Model D kann sogar direkt in ein Eurorack-System eingebaut werden.

Zum Preis von unter 300 Euro kommt man dem berühmten Minimoog-Sound nicht näher als mit dem Behringer Model D. Auch, wenn echte Synthesizer-Enthusiasten natürlich weiter von dem unerschwinglichen Original träumen dürfen, ist der Model D daher eine echte Empfehlung. Hier kommt der passende Link auf der Produktseite auf thomann.de.

Dreadbox Erebus V3
Dreadbox Erebus V3 Foto: von Thomann

Dreadbox Erebus V3

Und noch ein semi-modularer Synthesizer hat es in unsere Liste geschafft. Der Dreadbox Erebus V3 stammt aus Griechenland und überzeugt mit drei analogen Oszillatoren, einem 12dB-Filter und zwei Hüllkurven. Der Synthesizer lässt sich zweistimmig paraphon spielen.

Das bedeutet, dass die Oszillatoren zwei Töne gleichzeitig erzeugen können, die dann ein gemeinsames Filter durchlaufen und von gemeinsamen Hüllkurven gesteuert werden. Er ist also nicht vollständig polyphon, kann aber trotzdem zwei Töne gleichzeitig spielen. Auch das analoge Delay des Vorgängers wurde in die dritte Version des Erebus übernommen.

Mit seinem Patchfeld mit 35 Buchsen liegt der Erebus V3 voll im Trend. Es ermöglicht flexible Modulations-Verbindungen per Patchkabel. Zudem lässt sich der Synthesizer damit in ein Modular-System integrieren. Es ist aber nicht nötig, Patch-Verbindungen zu stecken; der Erebus V3 spielt als semi-modularer Synthesizer auch ohne dort eingesteckte Kabel.

Zum Preis von knapp 500 Euro bekommt man mit dem Erebus V3 einen vielseitigen, vollständig analogen Synthesizer mit viel Charakter. Übrigens ist auch das Geschwistermodell Dreadbox Nyx V2 sehr zu empfehlen. Schaut gerne auch hier auf der Produktseite auf thomann.de

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