Von Einsteigern bis zu Fortgeschrittenen

Geschenktipps für Keyboarder – Weihnachten steht vor der Tür

Foto: Shutterstock von Andrew Angelov

Das Fest nähert sich mit rasanten Schritten. Wenn Du gerne Keyboard spielen möchtest, ist das für dich die Gelegenheit, dir vom Weihnachtsmann und seinen Gefolgsleuten dein erstes Instrument auf den Beutetisch legen zu lassen. Seit Jahren der Renner, die multifunktionalen Kleinkeyboards, die als Band-in-the-Box für schnellste Erfolgserlebnisse sorgen. Hier kommen unsere Geschenktipps für Keyboarder – gestandene und solche, die es erst noch werden wollen.

Check it – Weihnachtsgeschenke für Keyboarder

  • Der immense Vorteil von Keyboards
  • Kleinkeyboards für (noch) kleine Kids
  • Schüler- und Entertainer-Keyboards für Einsteiger und Fortgeschrittene

Auf dem Keyboard in die Welt der Musik einzusteigen, hat seinen ganz besonderen Reiz. Der immense Vorteil ist, dass du bereits mit den Einsteigerkeyboards vergleichsweise schnell die ersten Songs spielen und deine Fähigkeiten im Laufe der Zeit immer weiter steigern und verfeinern kannst. Und darum geht es ja letztlich: Mit ganz viel Spaß schnell vorankommen und – gerade am Anfang – nicht permanent mit Überforderungen zu kämpfen.

Als Keyboarder die ganz Band ständig dabei

Keyboarder haben in diesem Punkt die Nase ganz weit vorne. Weshalb? Sie sind nicht auf andere Musiker angewiesen, um komplett arrangierte Musikstücke zu spielen. Vom Drummer über den Bassisten bis zu diversen weiteren Instrumenten haben sie alles in ihrem Instrument mit dabei. Was bei den Profis einen leicht verpönten Anstrich hat, kommt musikalischen Einsteigern unbedingt entgegen. Mit der Begleitautomatik werden die Songs rund und hören sich auch ohne Bandgefüge schon komplett an.

Von Beginn an aus der Vielfalt der Musik schöpfen

Indes Musikschüler auf anderen Instrumenten teils mühsam einzelne Töne und Tonleitern üben müssen, bis ihnen die Finger oder Lippen qualmen, stellt sich das für Keyboarder – am Anfang (!) – vollkommen anders da. Auf dem Schüler-Keyboard kannst du schrittweise lernen, während bereits das gesamte Lied erklingt. Und du merkst schnell, dass es sich bei deinen Schritten um persönliche Meilensteine handelt.

Neben dem Instrument benötigst du nur wenig Zubehör
Neben dem Instrument benötigst du nur wenig Zubehör Foto: Shutterstock von Teera Pittayanurak

Schnellstens rundum ausgestattet

Außer dem Instrument benötigst du vielleicht noch einen Keyboardständer, Kopfhörer, eine Tragetasche und das Notenmaterial. Allerdings kaum weiteres Zubehör wie Verstärker, Boxen und Co., womit sich die anderen Instrumentalisten sonst noch so beschäftigen müssen. Alles kann, aber nichts muss. Das Schülerkeyboard ist eine super All-in-one-Lösung, mit der du Jingle Bells & Co. vielleicht sogar direkt unter dem Tannenbaum servieren kannst.

Musik als störend wird empfunden, weil sie mit Geräusch verbunden

Weiterer Vorteil ist, dass du zwar über die intern verbauten Lautsprecher, aber auch ungestört – und vor allem nicht störend – mit Ohrhörern üben kannst. Abgesehen davon, dass vielleicht zwischendurch auch die Hausaufgaben nach ein wenig Zeit schreien oder der Müll entsorgt werden will, kannst du solange üben wie du möchtest, ohne der Familie oder den Nachbarn den vorletzten Nerv zu rauben.

Was also liegt näher, als sich mit deinem Wunschzettel zunächst in die Welt der aktuellen Schüler-, Klein- und Minikeyboards zu begeben? Wie in jedem Jahr haben die Hersteller auch diesmal wieder reichlich Instrumente in unterschiedlichster Ausführung auf den Markt gebracht:

Schülerkeyboards sind praktische Allrounder für den Einstieg in die Musik
Schülerkeyboards sind praktische Allrounder für den Einstieg in die Musik Foto: Shutterstock von Monkey Business Images

Sinnvolle Features – die verschiedenen Sounds und Klangfarben

Bereits bei den kleinsten der Keyboards solltest du darauf achten, dass sie möglichst viele unterschiedliche Klangvarianten bereithalten. Gemeint sind damit die Sounds, mit denen alle möglichen Instrumente ziemlich gut imitiert werden. Diese diversen Klänge lassen sich ganz simpel per Knopfdruck anwählen. Dein spezieller Vorteil: Dir steht eine klangliche Vielfalt zur Verfügung, die mit anderen Instrumenten so nicht möglich ist.

Klar, die authentische Qualität der Klänge ist im besonders günstigen Sektor nicht unbedingt für verwöhnte oder besonders kritische Ohren gedacht. Doch das ist ein Thema, dem du dich später immer noch widmen kannst. Eben dann, sobald deine Ansprüche aufgrund der gesammelten Erfahrung gestiegen sind. Das kommt ganz automatisch.

Tatsache bleibt, dass die internen Stimmen im Einsteigerbereich nicht absolut realistisch wie beispielsweise ein Saxophon oder eine akustische Gitarre klingen können. Na und? Wen juckt’s? Reicht doch, wenn der Sound dich an ebensolche Instrumente erinnert. Ein Trompeter klingt am Anfang schließlich auch eher nach einer quietschenden Gießkanne oder einem Gartenschlauch. Dazu gehört eben Übung.

Die Begleitautomatik ist dein sinnvoller Helfer

Nun wirst du anfangs mit der einen Hand erste Melodien üben. Zeitgleich soll die andere Hand etwas völlig anderes machen. Eigentlich nämlich die Bassbegleitung spielen. Die Koordination der beiden unabhängigen Hände ist eine der größten Anforderungen überhaupt. Das ist mit einem Schülerkeyboard nicht das geringste Problem. Denn dieses Instrument kennt die Hürden, die du im Laufe der Zeit überwinden musst. Du wählst einfach den entsprechenden Rhythmus, das passenden Tempo und greifst mit der linken Hand einen Akkord. Schon legt die Begleitautomatik los und bildet für dich das komplette Hintergrund-Orchester.

Welches Keyboard darf’s denn sein?

Verbleibt die Frage, welches Keyboard es auf deinen Wunschzettel schafft. Grundsätzlich wird sich das an deinem Alter und deiner Körpergröße entscheiden. Hast du noch keinerlei Erfahrung und auch noch kleine Finger, kannst du durchaus ein Minikeyboard in deine engere Wahl aufnehmen. Zur Erklärung: Von „Minikeyboards“ spricht man dann, wenn die Tasten klein sind, also nicht der üblichen Größe von Klaviertasten entsprechen.

Tischkeyboards für die kleinsten Musik-Pioniere

Eine interessante Serie in diesem Bereich hat Yamaha gerade kürzlich auf den Markt gebracht. Mit dem Potenzial zum Renner auf den Wunschlisten präsentiert der Hersteller die neue PSS-Serie. Mit 37 Minitasten ist das Yamaha PSS-A50 ausgestattet. Dabei stellt es dir insgesamt 42 verschiedene Instrumentalstimmen zur Verfügung.

Ein echter Hammer für ein Keyboard dieser Größenordnung und Preisklasse: Die Minitasten sind anschlagsdynamisch. Die Kids können damit bereits ein vernünftiges Spielgefühl entwickeln. Außerdem verfügt es über einen USB to Host Anschluss, kann also per MIDI angesteuert werden:

Es gibt zwei weitere Weihnachtskandidaten aus der neuen PSS-Serie von Yamaha, die sich durchaus noch etwas verspielter präsentieren und damit den kindgerecht spielerischen Einstieg in die Musik ermöglichen: Das Remis PSS-F30 ist mit bunten, deutlich präsenten Farben designt. Die Minitasten sind nicht anschlagsdynamisch. Dafür bietet das Minikeyboard viele unterschiedliche Instrumentalstimmen und Styles und eine besonders einfach bedienbare Smart-Chord-Funktion. Ein digitales Songbook ist gleich mit dabei:

Und dann gibt es sogar noch eines dieser Modelle, das neben Instrumentalstimmen auch noch Tiergeräusche, Autogeräusche und weitere spaßbringende Kuriositäten für Kleinkinder mit an Bord hat. Ein gutes Lockmittel, mit dem der Grundstein für die späteren Fortschritte auf den Tasteninstrumenten gelegt werden kann.

Keyboardanforderungen für größere Kids und Fortgeschrittene

Bist du soweit, dass du dein Hobby ein wenig ernsthafter betreiben möchtest, solltest du auf weitere Features achten. Zunächst sollte die Tastatur „anschlagsdynamisch“ sein. Das bedeutet, dass die Lautstärke der jeweiligen Taste sich danach richtet, wie stark du anschlägst. Außerdem sollte sie den üblichen Tonumfang von 5 Oktaven oder gerne auch 5 ½ Oktaven aufweisen.

Das erkennst du locker an den sich wiederholenden Abständen der weißen und schwarzen Tasten. Als grobe Faustregel kannst du dir merken, dass dort, wo zwei ununterbrochene weiße Tasten direkt nebeneinanderliegen, die rechte von beiden das „C“ ist. Der Abstand zum nächsten ist eine Oktave. Einfach abzählen, dann hast du den Tonumfang ermittelt.

Ebenfalls vorhanden sein sollte der Anschluss für ein Haltepedal, damit du klavierähnlich spielen kannst. Dann achtest du noch auf vernünftige Grundsounds, Begleitpatterns und gute Raumeffekte wie Hall usw. Ein Blick noch auf die Anschlüsse wie Midi-In, Midi-Out und USB, dann passt das schon.

Schüler- und Entertainer-Keyboards

Ein interessantes Modell kommt von KORG, eine Marke, die auch bei professionellen Keyboardern einen sehr guten Ruf genießt und ihr Know how in die preisgünstigen Einsteigermodelle einfließen lässt. Das EK-50 besitzt den erwünschten Tonumfang mit 5 Oktaven, eine anschlagsdynamische Tastatur und ist immerhin 64-stimmig polyphon.

Das Entertainer-Keyboard stellt über 700 Sounds, 280 Styles und 16 Music-Style mit 4 Variationen zur Verfügung. Besonders praktisch, damit du immer aktuell bleibst: Das Betriebssystem kann aktualisiert werden:

Digitalpiano und Keyboard in einem ist das Thomann SP-5600. Ein multifunktionales Gerät, das sich sowohl zu Hause als auch auf der Bühne wohlfühlt. Und es weist diverse Besonderheiten auf. Durch die Klaviatur mit Hammermechanik kommt es dem Spielgefühl eines akustischen Klaviers nahe. Gut geeignet ist es also für den Klavierunterricht.

Im Gegensatz zu herkömmlichen Digitalpianos beherbergt es eine Vielzahl von Klängen, nämlich insgesamt satte 600 Sounds. Da kann manches Keyboard kaum mithalten. Hinzu kommen 230 integrierte Rhythmen, wobei du auch 10 eigene Styles programmieren kannst. Jede Menge Effekte, Anschlüsse, Split-Funktionen und mehr. Für den günstigen Preis ein Matchwinner:

Auch in diesem etwas fortgeschritteneren Segment darf Yamaha nicht fehlen. Dem PSR-SX700 hat der Hersteller in der aktuellen Version eine überarbeitete FSB-Tastatur mit 61 anschlagsdynamischen Tasten verliehen. Beinahe 1.000 Stimmen, mehr als 40 Drum-/SFX-Kits und 480 XG-Stimmen machen den Kameraden zum Sound-Chamäleon.

Den angenehmen Klang unterstützt die 128-stimmige Polyphonie. Mit seiner Anschlussvielfalt und den zeitgemäßen Features wie Touch-Screen, Mikrofon- und Gitarreneingang oder dem internen Erweiterungsspeicher mit 400 MB ist das PSR-SX700 ideal für moderne Nachwuchskeyboarder. Und das gibt es sogar im praktischen Set mit Sustain-Pedal und Scherenständer:

Musikmachen.de wünscht ein frohes Fest

Welches spezielle Instrument es auch immer schafft, sich einen Platz auf deinem weihnachtlichen Wunschzettel zu sichern: Wir wünschen dir viel Spaß und Durchhaltevermögen und eine gute Zeit.

Dir und deiner Familie geruhsame Weihnachten!

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