
Die Tuba ist das Cello der Blechbläser. Bekannt und beliebt für ihren wunderbar sonoren und warmen Klang, erobert sie die Herzen von Musikern und Publikum gleichzeitig. Mitverantwortlich ist natürlich das passende Mundstück. Wenn Du ein Mundstück für Tuba kaufen möchtest, kommen hier ein paar Tipps für dich.
Check it: Qualitatives Mundstück für Tuba kaufen
In diesem Artikel informieren wir dich darüber, worauf du achten solltest, wenn du ein Mundstück für Tuba kaufen möchtest. Was sind die Besonderheiten, welche Komponenten müssen wozu passen? Wie sind Mundstücke für Tuben konzipiert und welche Zusammenhänge zwischen beispielsweise der Kesseltiefe und der Bohrung?
Mundstück für Tuba kaufen – die Besonderheiten
Wie bei anderen Blechblasinstrumenten auch muss das Mundstück der Tuba präzise auf die Dimensionen des Instrumentes abgestimmt sein und somit den physikalischen Voraussetzungen entsprechen, damit die korrekte Grundstimmung des Instrumentes gewährleistet ist. Unbesehen dessen gibt es allerdings mindestens eine Besonderheit, die über das notwendigerweise aufzubringende Anblasvolumen entscheidet. Tubisten stehen ja grundsätzlich vor der sportlichen Herausforderungen eine gehörige Portion Luft für die Tonerzeugung zu benötigen. Diese Tatsache lässt sich allerdings mit dem geeigneten Mundstück zumindest etwas entschärfen.
Luftstrom reduzieren für leichtere Intonation
Möchtest du ein Mundstück für Tuba kaufen, spielt bei der Auswahl die Bauform deinen Instrumentes eine nicht unerhebliche Rolle. Vordringlich geht es dabei um die Größe, und zwar weniger die des Instrumentes, sondern die der Bohrung. Falls du eine Tuba mit großer Bohrung spielst, kannst du auf ein Mundstück mit vergleichsweise kleinerer Bohrung setzen. Der Effekt ist, dass du etwas weniger Luftvolumen aufbringen musst und vor dir vor allem die korrekte Intonation deutlich leichter fällt.

Das funktioniert natürlich auch umgekehrt
Gleiches gilt im Umkehrschluss. Spielst du ein eher schlankes Instrument mit einer Bohrung von um die 19,5 mm, könntest du auf ein Mundstück mit einer größeren Bohrung setzen. Durch diesen Bohrungsabgleich wird schlussendlich der Ton voluminöser, was wiederum dein Spiel erleichtert, zumal du mit Ansatz und Co. weniger gegenarbeiten musst.
Bohrung von Instrument und Mundstück abgleichen
Die bei Mundstücken als auch den Blechblasinstrumenten selbst übliche Faustformel lautet: Je größer die Bohrung, umso höher ist das benötigte Luftvolumen. Zumindest in einem gewissen Umfang, kannst du demnach auf der einen Seite den Luftstrom reduzieren. Um den typisch warmen Klang der Tuba jedoch nicht zu zerstören, sind diesem Umstand natürlich Grenzen gesetzt. Klar aber bleibt, wenn du ein Mundstück für Tuba kaufen möchtest, kannst du die Bohrung von Instrument und Mundstück gegenüberstellen und für dich möglichst komfortabel abgleichen.
Sämtliche Komponenten müssen zueinander passen
Wenn du ein Mundstück für Tuba kaufen wirst, bist du dir dessen bewusst, dass es sich dabei keinesfalls um einen simplen, unmotiviert zurechtgefrästen Klumpen Metall handelt. Ganz im Gegenteil, vielmehr ist es ein mit handwerklicher Perfektion gefertigtes Kunstwerk. Denn nur dann, wenn sämtliche Komponenten präzise aufeinander abgestimmt sind, kann überhaupt erst die Rede von einem guten Mundstück sein. Wie bei den Instrumenten selbst, ist die Herstellung der Tubenmundstücke Präzisionsarbeit mit der Synergie von meisterhaft handwerklichen Fähigkeiten sowie traditionellen als auch innovativen Werkzeugen und Verfahren.

Komplexe Zusammenhänge: Beginnen wir mit dem Rand
Aber welche Komponenten sind das überhaupt und welche praktische und pragmatische Bedeutung haben die für dich? Beginnen wir mit dem Rand, denn bereits hier werden maßgebliche Zusammenhänge sehr deutlich. Beim Rand gibt es insbesondere drei Aspekte, deren Auswirkungen du verstehen solltest, wenn du ein Mundstück für Tuba kaufen möchtest, nämlich die Randbreite, die Randkontur und den Randdurchmesser.
Die Randbreite: Kompromiss von Komfort und Variabilität
Die Randbreite ist die Fläche, auf der deine Lippen aufliegen. Also die Stelle, des unmittelbaren Kontakts von Ringmuskel und Instrument. Gerade bei vollmundigen Lippen ist es sicherlich angenehm, wenn der Rand möglichst breit gewählt wird und dadurch eine gute Orientierung gewährleistet ist. Demgegenüber steht jedoch die Tatsache, dass die breitflächig aufliegenden Lippen auch in ihrer Flexibilität eingeschränkt werden und Variationen schwieriger, weil behäbiger werden. Im Gegensatz dazu ist das Spiel mit einem schmaleren Rand flexibler. Schnellere und abwechslungsreiche Passagen lassen sich einfach spielen. Erforderlich, um diese Vorzüge auch nutzen zu können, ist ein bereits vernünftig ausgebildeter Ansatz. Für schmale Lippen ist es angebracht, einen breiteren Rand mit abgerundeten Kanten zu wählen, der auch eine gute Ausdauer ergibt, jedoch weniger Sensitivität. Der schmale Rand hingegen ermöglicht viel Sensitivität und Präzision. Gerade bei denjenigen, die mit großem Druck arbeiten wird allerdings die Ausdauer vermindert. Hier ein Standard-Modell mit mittlerem Kessel sowie breitem, gut abgerundetem Rand.
Randkontur, Kante und Randinnenkante
Die Randkontur wiederum kann auf verschiedene Weise konzipiert sein. Wenn du dich informierst, falls du ein Mundstück für Tuba kaufen möchtest, wirst du auf verschiedene Ausführungen treffen, so etwa flache Ränder mit wenig verbrochenen Kanten, gewölbte Ränder mit abgerundeten Kante und auch runde Ränder mit runden Kanten. Welche Ausführung sich für dich am besten anfühlt, kannst schlussendlich nur du selbst beantworten. Beeinflusst wird die Randkontur darüber hinaus von der Randinnenkante, bei der das Spektrum von der scharfen bis zur abgerundeten Kante reicht. Auch hier wiederum gibt es eine Faustregel. Je ausgeprägter die Kante, umso facettenreicher kannst du den Ton formen, umso anstrengender und möglicherweise schmerzhafter ist das Spiel aber auch für deine Lippen.

Randdurchmesser – Freiraum für deine Lippen
Des Weiteren ausschlaggebend ist der Randdurchmesser, ergo der Abstand von einer Innenkante zum gegenüberliegenden Punkt. Möchtest du ein Mundstück für Tuba kaufen, musst du dir vor allem eines vor Augen bzw. vor die Lippen halten: Nicht das Mundstück schwingt, das besteht aus Metall und kann nicht schwingen. Stattdessen versetzt du durch die vibrierenden Lippen die Luft und somit die Luftsäule in schlussendlich hörbare Schwingungen. Und ganz banal bedeutet das, dass die Lippen ausreichend Platz haben müssen, um die Vibrationen überhaupt erzeugen zu können. Das heißt nichts Geringeres, als dass der Randdurchmesser nicht zu klein gewählt werden darf.
Deine persönliche „Bauweise“ macht den Unterschied
Nun wird gerade an dieser Stelle auch sehr deutlich, weshalb es das eine pauschal beste Mundstück nicht geben kann, sondern allenfalls das zu dir persönlich am besten passende. Denn – wie jeder andere Tubist auch – bist du einzigartig. Das betrifft deine Physiognomie, womit in diesem Fall beispielsweise die Ausprägung deines Ringmuskels, die Kiefer- und Zahnstellung, auch die Größe deines Mundes und mehr gemeint ist. Schlussendlich entscheidet sich daran, wie viel Platz das Mundstück deinen Lippen zur Verfügung stellen muss.
Zusammenhang von Kesseltiefe und Kesseldurchmesser
Grundsätzlich handelt es sich beim Tuba-Mundstück um ein Trichter- bzw. Kesselmundstück. Und eben dieser hat maßgeblichen Einfluss auf den Sound deines Instrumentes. Obschon wir vorwegschicken müssen, dass die Kesseltiefe und der Kesseldurchmesser in unmittelbarem Zusammenhang mit dem Durchmesser der Bohrung stehen, lässt sich grundlegend behaupten, dass ein sehr tiefer und breiter Kessel für den wirklich sonoren und authentischen Tuba-Klang steht, tatsächlich aber auch nach dem größten Luftvolumen verlangt.
Möglichst weiter Kesseldurchmesser für kontinuierliche Steigerung
Das aber ist ein Teil des sauren Apfels, in den du als ambitionierter Anfänger unter den Tubisten unbedingt beißen solltest. Wählst du den – orientiert an deinen persönlichen Voraussetzungen – größtmöglichen Kessel, wird sich schnell eine vernünftiger Ansatz herausbilden. Du wirst einen schönen Ton und ein gutes hohes Register entwickeln. Immerhin hat der weiter Kesseldurchmesser entscheidende Vorteile. So wirst du in der Lage sein, ein kompaktes und gleichmäßiges hohes, mittleres und hohes Register zu blasen und die Kontrolle deiner Lippen kontinuierlich zu verbessern. Hier ein Beispiel für einen sehr tiefen Kessel:
Auswirkungen der Kesseltiefe auf die Intonation
Möchtest du ein Mundstück für Tuba kaufen, sollte dir auch klar sein, dass die Tiefe des Kessels Auswirkungen auf die Grundstimmung des Instrumentes hat. Mundstücke mit tiefem Kessel verringern die Grundstimmung. Solche mit flachem Kessel erhöhen die Stimmung. Je nach gewähltem Modell wirst du also am Hauptstimmzug nachregulieren müssen. Darüber hinaus wird die Kesseltiefe konkret den Klangcharakter deines Instrumentes beeinflussen. Ein tiefer Kessel wird dem Ton eine dunkle Prägung verleihen und zugleich das Blasen hoher Töne erleichtern. Demgegenüber wird ein flacher Kessel den Ton härter und heller färben.

Die Beschichtung von Standard bis zu Besonderheiten
Üblicherweise werden Mundstücke für die Tuba aus Messing gefertigt und anschließend mit einer Silberbeschichtung und Schutzschicht versehen. Ebenso wirst du im Handel höherwertig vergoldete Modelle entdecken. In heutiger Zeit jedoch nicht ungewöhnlich ist, dass Musiker allergisch gegen die Inhaltsstoffe der Legierungen sind. Bist du selbst Allergiker, hast du immer noch die Möglichkeit, dich bei deinem Kauf für ein Modell mit abschraubbarem Rand zu entscheiden und einen Kunststoffrand oder Plexiglasrand anzubringen.
Okay, jetzt solltest du wissen, was bei Mundstück für Tuba wichtig ist. Kennst du eigentlich die größte Tuba der Welt? Lies mal das hier: „Big Carl – die größte Tuba der Welt: Anspruchsvoller Fall für kräftige Lungenflügel“





