Kreativ bleiben

Tipps gegen die Schreibblockade!

Was tun, wenn einem nichts (mehr) einfällt? Foto: Shutterstock von antoniodiaz
Was tun, wenn einem nichts (mehr) einfällt? Foto: Shutterstock von antoniodiaz

 

Kennst du das? Du sollst – oder willst – etwas schreiben, aber dir fällt nix ein. Egal, ob du – je nach deinem Alter – einen Text für die Schule, eine Hausarbeit im Studium oder eine Abhandlung für deinen Job schreiben willst. Blöd ist das auch, wenn du eigene Songs schreibst, deine Band auf neuen Input wartet und du kannst nicht. Das nennt sich Schreibblockade. Eine Schreibblockade hat nichts mit mangelndem Talent zu tun. Sie trifft irgendwann einmal selbst den Besten. Statt aber auf bessere Zeiten zu hoffen und nichts dagegen zu tun, kannst du dir mit diesen Tipps selbst aus der Blockade helfen, sollte deine Kreativität einmal festhängen.

Bemerkst du, dass es dir schwer fällt deine Gedanken zu ordnen und weiter zu schreiben, solltest du erstmal den Text kurz weglegen und später fertig schreiben. Auch ein Spaziergang an der frischen Luft hilft dir dabei Körper und Geist zu beruhigen und Stress abzubauen.

Bedenke auch immer, dass ein guter Text sich nie erzwingen lässt, sondern dass er vielmehr in einem kreativen Prozess auf spielerische Art und Weise seine Form annimmt. Inspiration kommt nicht durch Druck, sondern wartet darauf, herausgelockt zu werden.

Schreibblockade einfach lösen

Es gibt jedoch auch aktive Möglichkeiten, wie du eine Schreibblockade, sei sie am Anfang oder während des Textens, löst. Durch Schreiben! Einige werden jetzt sagen: “Schreibblockaden durch Schreiben lösen? Das geht doch nicht!” Doch es funktioniert!

Julia Cameron brachte im Jahr 1992 das Buch “Der Weg des Künstlers” heraus und von eben diesem sollte sich jeder inspirieren lassen, der gegen Schreibprobleme kämpft. In ihrem Buch stellt sie dem Leser die Aufgabe, jeden Morgen nach dem Aufwachen ganze vier DIN-A4-Seiten mit eigenen Gedanken aufzuschreiben. Dabei ist es völlig egal, was man da zu Papier bringt. Man schreibt alles auf, was gerade im Kopf herumschwirrt.

Anleitung zur Lösung der Schreibblockade

Die Idee dahinter ist faszinierend und half schon bei einigen Blockaden. Was musst du nun tun?

  • Nimm einen leeren Zettel und einen Stift.
  • Stell deinen Timer auf fünf Minuten.
  • Schreib nun einfach drauf los. Egal, welches Thema. Egal, ob sinnvoll oder nicht. Wenn du schon an einem Text arbeitest oder das Thema, über welches du schreiben willst, schon weißt, behältst du dieses erstmal im Hinterkopf.
  • Solltest du nicht mehr weiterkommen, schreibst du trotzdem. „Ich weiß nicht mehr weiter, wie doof kann ein Tag sein, die Zeit geht nicht rum …“ und so weiter. Irgendwann kommen schon wieder bessere Sätze. Du darfst nur nicht aufhören.
  • Sind die fünf Minuten rum, kannst du aufhören.
  • Schau dir nun das Geschriebene auf dem Papier an und unterstreiche alle Sätze, Wendungen und Worte, die dusuper findest.
  • Aus dieser Auswahl ziehst du nun die Quintessenz: Den einen Satz, das eine Bild oder das Wort, das den Titel des Stücks oder die Hookline des Refrains bilden könnte.
  • Mit diesen Grundbausteinen textest du dann normal weiter oder wiederholst die Übung.

Bis jetzt kamen bei der Übung immer tolle Sätze raus, die ab und zu sogar neue Themen hervorbrachten, die dich überraschen könnten.

Probiert es aus und wer weiß, vielleicht kommen ja so die nächsten Hits zustande?!

P.S.: Das funktioniert ganz ähnlich auch mit Melodien! 😉

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