
Mit ihrem neuen Album „Eingenordet“ feiern Versengold einen weiteren Meilenstein ihrer Karriere: Etwas mehr als zwei Jahre nach dem Release ihres #2-Albums „Lautes Gedenken“ im November 2023 haben sich die Bremer Versengold eindrucksvoll zurückgemeldet: Ihr neuntes Studioalbum „Eingenordet“ ist am 09.01.2026 erschienen und in der ersten Woche direkt auf Platz 1 der deutschen Albumcharts eingestiegen.
Mit ihrem einzigartigen Mix aus modernem Folk-Rock, Pop und Einflüssen aus der Mittelalterszene setzen Versengold damit erneut ein starkes Ausrufezeichen. Seit ihrer Gründung im Jahr 2003 zählt die Band zu den konstantesten Chart-Acts des Landes und knüpft mit „Eingenordet“ nahtlos an frühere Erfolge an – darunter der #1-Chartentry von „Was kost die Welt“ im Jahr 2022. „Eingenordet“ führt die über zwanzigjährige Erfolgsgeschichte konsequent fort und erweitert sie um 13 neue Songs, die die musikalische Vielfalt und den unverkennbaren Sound der Band in all ihren Facetten widerspiegeln.
Orte des Nordens hinterlassen ihren Fingerabdruck
Die Geschichte von „Eigenordet“ beginnt im Dezember 2024 im norddeutschen Dorf Jade, wo Versengold ihr erstes von insgesamt sechs Bandcamps einrichtete, um Songs für ihr neues Album zu schreiben, aufzunehmen und zu entwickeln. Gemeinsam mit ihrem Produzenten Hannes Braun trieb es die Band bis Oktober 2025 dabei an verschiedene Orte. Neben Jade werden Hooksiel, Vareler Hafen, Brake, Wilhelmshaven und Verden zu Orten der Inspiration, die allesamt ihren Fingerabdruck auf „Eingenordet“ hinterlassen haben, und erzählen ihre eigenen Geschichten, die Versengold mitsamt den Musikvideodrehs in Neuharlingersiel, Berlin und Hude in einem exklusiven Logbuch (nur im Boxset erhältlich) festgehalten haben. Das Resultat ist eine einzigartige und spannende Broschüre, die Fans mit in die Entstehung des Albums eintauchen lässt und dabei gewohnt offen und ehrlich geschrieben ist.
Dass sich Versengold auch auf ihrem neuen Studioalbum treu bleibt, wird mit dem Opener „Der Tag mag kommen“ in Windeseile klar: Gute Laune und jede Menge Energie lassen den musikalischen Mix der Band zum Leben erwecken und blasen jegliches Trübsal der dunklen, kalten Wintermonate weg. So feuert die Band zu Beginn mit „Klabauterfrau“ ein regelrechtes Feuerwerk ihrer Gute-Laune-Attitüde ab und beweist durchweg großes Mitsing-Potenzial, wie auch auf dem Titletrack.
Nachbar, ehrlich, unverblümt: Mit dem typisch nordischen Drive
Der Song „Eingenordet“ lässt Versengold in einem modernen Alternative Rock-Vibe á la Imagine Dragons aufblühen, der mit der gewohnten Portion Folk-Violinen und ansteckendem Frohsinn einschlägt. „Falscher Leuchtturm“ feat. Madsen bietet als typischer High-Energy Rocksong das nächste Highlight, das mit einem melodiösen Pagan-Vibe und einer modernen Chant-Passage jede trübe Wolke verweht. Zwischen dem trinklaunigen und tanzbaren „Dans op de Deel“ und dem lockeren „Ein neuer Morgen“ knüpfen Versengold auch mit „Theaterliebe“ an den Drive und Vibe von Erfolgssongs wie „Thekenmädchen“ oder „Hoch die Krüge“ an und überzeugt mit gewohnt nahbaren, ehrlichen und unverblümten Texten.
Einfach mal in die alte Geheim- und Räubersprachenkiste gegriffen
Ein großartiges Gespür für tiefgehende Balladen, die nachdenklich stimmen und aus der Seele sprechen, hat Versengold schon häufig unter Beweis stellen können und auf der “Nacht der Balladen” mit ihren Fans gefeiert. Ein Anwärter für diese besondere Tour-Reihe ist auch „Krug voll Mondenschein“, eine emotionale Hymne – deren Titel aus dem Rotwelsch, einer alten Geheim- und Räubersprache entsprungen – die mit mitreißendem Text und wehmütigem Schunkelrhythmus von Vergänglichkeit und Zusammenhalt erzählt. Dass es sich hierbei um den Lieblingssong von Sänger Malte handelt, der auf einer älteren Riff-Idee von Gitarrist Eike basiert, passt in die Entstehungsgeschichte von „Eingenordet“, das zum ersten Mal ein großes Gesamtbild der Band präsentiert und Eike gleichermaßen wie Schlagzeuger Sean mehr einbezog als je zuvor.
Zwischen dunklen Wolken und lockeren Folk-Facetten
Mit „Die Gonger kommen“ zieht „Eingenordet“ allerdings auch dunkle Segel auf und erschaffen eine triumphale Ballade, die mit bedrückendem Vibe und einer einschüchternden sowie schwermütigen Atmosphäre in einem großen Refrain aufgeht und sich den Gongern widmet – auf See verstorbene Wiedergänger, die im Volksglauben von Sylt und Amrum solange herumgeistern, bis man sich an ihre Erdengestalt erinnert. Doch auch der lockere Folk-Aspekt kommt nie zu kurz, wie „Ein neuer Morgen“, „Die halbe Welt“ und „Erde“ zweifelsfrei belegen, während „Klopapier“ treibenden Rock’n’Roll mit einer gesunden Portion Selbstironie in den Sound der Band zurückbringt und bereits im Winter zu einem wahren Festivalhit avancieren könnte.
„Zwei Raben“ rundet das Album mit Gesängen ab, die bestens in Tarvernen von The Witcher Platz gefunden hätten und intime Singer-Songwriter-Momente mitsamt bittersüßer Melancholie und einem mitreißenden Sehnsuchtsgefühl aufleben lassen. „Eingenordet“ erschien am 9. Januar 2026 via Küstenkind Records und belegte direkt in der ersten Woche Platz#1 der deutschen Charts.
Und wie kriegen sie ihren speziellen Sound hin?
Ihren besonderen Sound produzieren die Bandmitglieder von Versengold mit einer extrem breiten Palette an Instrumenten, mit denen sie eine Synergie aus modernen Folkrock-Instrument und historischen und traditionellen Folkinstrumenten schaffen. So sorgen sie beispielsweise mit Gitarren, Bass und Schlagzeug, Violine, Flöten, Drehleier; Nyckelharpa, Irish Bouzouki, Laute, Bodrán und mehr für den charakteristischen Mittelalter-Folkrock-Sound, mit dem sie sich längst fest im Gedächtnis ihrer Fans eingeprägt haben.
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