News: Clueso veröffentlicht nostalgische Single „Ballon“

Single erscheint am 23.01. // Album „Deja Vu ½“ folgt am 27.02.

Clueso veröffentlicht nostalgische Single „Ballon“ | Foto: Sony Music Germany

Mit „Ballon“ kehrt Clueso zu seinen Wurzeln zurück. Der Track versprüht pure Nostalgie und erinnert an die Tiefe seiner frühen Klassiker. Er reflektiert über Kindheitserinnerungen und die Fähigkeit, trotz schwerer Zeiten nie den Halt zu verlieren – „ein Auge weint, ein Auge lacht“. Ein emotionaler Song über das Festhalten an der Hoffnung, getragen von Cluesos unverwechselbarem Vibe. Perfekt für Playlists zwischen Melancholie und Zuversicht.

Am 27. Februar 2026 erscheint das neue Studioalbum von Clueso, zugleich Teil eins eines Werkzyklus aus insgesamt zwei Alben. »Deja Vu 1/2« ist eine Feier des Lebens, der Liebe und der Freundschaft in unsicheren Zeiten: 14 tiefgründig emotionale Clueso-Songs, durchzogen von einer Sehnsucht nach analogen Welten, nach realen Begegnungen, echten Gefühlen und Wahrhaftigkeit.

Am 13. Juli 2024 stand Clueso mit der Gitarre auf der Bühne der Waldbühne in Berlin. 22.000 Fans, die Stimmung einmalig, unbeschreiblich, einer von diesen Tagen, die man niemals wieder vergisst. In diesen magischen Momenten wurde Clueso klar: Das da draußen war sein Publikum. Seit den frühen Anfängen in Erfurt war es mit ihm gewachsen, hatte ihn begleitet und seine Musik zum Soundtrack des eigenen Lebens gemacht.

Clueso veröffentlicht Single „Ballon“

Die Fans und er, das war eine Gemeinschaft auf dick und dünn, und das wurde schlagartig deutlich. „Meine Musik war immer ein bisschen zwischen den Stühlen, permanent wurde mir gesagt: Das passt nicht ins Radio, das passt hier und da nicht rein“, sagt Clueso. „Aber an diesem Tag in Berlin habe ich geschnallt: Ich brauche mir gar keinen Stress zu machen, ich lasse jetzt einfach mal los und schreibe, was gerade in mir ist.“

In ihm, so viel steht anderthalb Jahre später fest, lag der Wesenskern seiner Kunst. Daraus ist nun ein Album entstanden, das selbst in der langen Karriere von Clueso außerordentlich ist. „Deja Vu“ genügt sich selbst, blickt nicht nach links und rechts, sondern bezieht seine Rechtfertigung allein aus der Kraft dieser Musik. Es ist nicht mehr und nicht weniger als die Essenz von Clueso.

„Deja Vu“ ist wie Star Wars ohne CGI, wie ein Stunt ohne Netz und doppelten Boden, wie tiefe Falten in einem vom Leben gegerbten Gesicht. Clueso macht hier Musik, die sich anfühlt, als würde er sie nur für einen selbst singen. So nah, intim und aufrichtig klingen diese neuen Lieder. Kurzum: „Deja Vu“ ist classic Clueso, weil er sich so nahe ist wie selten zuvor. Weil dieses Album alles vereint, was man an diesem Künstler liebt, die Weite, die Wehmut, die großen Melodien.

Das Album steckt voller tiefgründiger Emotionalität, Sehnsucht und moderner Indierock-Elemente. Songs wie das gleichermaßen euphorische und nostalgische „Jedes Jahr2 mit Chapo102 oder „Deja Vu“ zeigen Clueso auf dem Gipfel seiner Kreativität. Gleichzeitig durchzieht diese Lieder eine Sehnsucht nach analogen Welten, nach realen Begegnungen, echten Gefühlen und Wahrhaftigkeit. Und das passt erschreckend gut in unsere orientierungslose Gegenwart.

Passend zu diesen Themen ist „Deja Vu“ vergleichsweise konventionell entstanden. Während überall über KI gesprochen wird, gingen Clueso und sein Team bewusst den entgegengesetzten Weg. Es ging ihnen um Menschen, die in einem Raum sitzen und miteinander Musik machen.

Nachdem Clueso in unterschiedlichen Konstellationen anderthalb Jahre an Skizzen und Ideen gearbeitet hatte, baute er im Herbst 2024 gemeinsam mit dem Produzenten Daniel Flamm ein Studio in ein Souterrain seines Managers in Hamburg. Dort entstand zwischen den sogenannten Jahren der größte Teil von „Deja Vu“. Die Alster um die Ecke, Lagerfeuer-Vibes in the area. Anschließend ging Clueso nach Berlin zu seinem langjährigen Stammproduzenten Ralf Christian Mayer, mit dem er bereits 2006 sein drittes Studioalbum »Weit weg« aufgenommen hatte.

Neues Clueso-Album Deja Vu 1/2 am 27.02.

Deutschland ist bekanntlich ein kleines Land, die Weite amerikanischer Landstraßen lässt sich hier nur schwer imaginieren. Doch Clueso hat die Grenzen mit „Deja Vu“ kurzerhand in die Unendlichkeit verschoben. Bereits mit dem Opener „Gib mir was Echtes“ nimmt er uns mit auf eine besondere musikalische Reise. Eine sturmgegerbte Gitarre, Anklänge an Bruce Springsteen, The War On Drugs und Sam Fender blitzen auf, und schon mit den ersten Akkorden ist man ganz woanders als zuvor.

Der Song führt einerseits direkt in die Waldbühne oder eine andere dieser großen Arenen, in denen Clueso im Frühling und Sommer 2026 wieder spielen wird. Gleichzeitig katapultiert er einen mitten hinein in die durchaus betrübliche Gegenwart, wenn Clueso singt „Gib mir irgendwas Echtes“ und »es fühlt sich alles nach Lüge an.«

Natürlich geht es um die permanente Dauerinformationsschwemme, all die Krisen und Katastrophen unserer Zeit und den Umgang mit ihnen. Es geht aber auch um Fake News, KI-Videos, diese ganze schöne neue Plastikwelt. Das Besondere an »Gib mir was Echtes« ist jedoch, dass Clueso all das nie explizit benennt. Man weiß trotzdem genau, worum es geht, und möchte in jeder Zeile laut JA schreien, weil er einfach recht hat und diese Musik so ungeheuer mitreißend und euphorisch ist.

Der Song ist der logische Auftakt zu einem Album, auf dem es immer wieder um echte Gefühle, echte Fehler, echte Menschen geht. Und um echte Gitarren: sie sind essenziell für „Deja Vu“, öffnen in Songs wie „Liebe auf den letzten Blick“ gewaltige Räume. Mal ineinander verschlungen und um sich selbst gedreht wie bei den Strokes, mal überlebensgroß wie bei Oasis, dann wieder weite Horizonte auslotend wie bei Springsteen. Neben dem langjährigen Clueso-Stammgitarristen Christoph Bernewitz hat sich so auch der junge Gitarrist Bertram Burkert tief in die DNA dieser Musik eingeschrieben.

Das pulsierende „Freier Fall“ platzt vor dichter Energie. Der Song ist inspiriert von einem Gespräch mit einem Freund, der gerade eine Trennung durchlebte. Man denkt an Harry Styles, während im folgenden „Verrückter Sommer“ eine Sprachnachricht der mit Clueso befreundeten Sängerin Dottie Andersson zu hören ist. „Kissenmeer“ wiederum ist ein knisterndes, spannungsgeladenes Dokument einer romantischen Annäherung.

»Immer wenn du nicht da bist« zeigt Clueso, wie man ihn liebt, circa »Chicago«. Der Arena-Indierock von »Minimum« ist ganz im Gegensatz zu seinem Titel ein wuchtiger Empowerment-Song für seine Mutter. Die wehmütige Ballade »Ballon« widmete Clueso seinem Vater. »Mein Vater bringt es fertig, bei besonderen Anlässen laut Rolling Stones zu singen, er hat in jeder Situation einen trockenen Witz parat«, sagt Clueso. »Als Kind habe ich das nicht verstanden, heute denke ich, dass ich eine Menge von ihm übernommen habe. Ich bin zu2m Beispiel überhaupt nicht nachtragend und kann selbst nach einer Trennung immer noch das Positive sehen, die Komik der Situation erkennen.«

Über Clueso:

Clueso hat über drei Millionen Alben verkauft, dreimal Platz 1 der deutschen Albumcharts erreicht und wurde mit Gold, Platin und zahlreichen weiteren Awards ausgezeichnet. Er arbeitete unter anderem mit Udo Lindenberg, Capital Bra, Elif, Lotte und Deichkind zusammen und zählt mit über 800 Millionen Streams auf Spotify sowie plattformübergreifend mehreren Millionen Social-Media-Followern seit über zwei Jahrzehnten zu den vielseitigsten und erfolgreichsten deutschen Künstlern.

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Clueso spielt übrigens hauptsächlich akustische Gitarren, oft auch im Zusammenspiel mit anderen Instrumenten, was man bei Songs wie „Andere Welt“ sieht. Aber er greift auch zu E-Gitarren, um einen breiteren Sound zu erzielen. Dabei bevorzugt er klassische Modelle wie die Fender Stratocaster und Telecaster und ähnliche Modelle, die ihm einen vielseitigen Klang ermöglichen.

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