So wird die Tour zum Erfolg!

Tipps für die Tourplanung

Tourplanung-Tour-Band

Es kommt wohl leider eher selten vor, dass Bands von Veranstaltern eine geplante Tour angeboten bekommen. Daher bleibt die Planung von Touren meistens an den Bands selber hängen. Wir sagen euch was ihr bei der Tourplanung auf keinen Fall vergessen solltet.

Wo genau wollen wir überhaupt hin? Um was für einen Zeitraum handelt es sich? Und wie kommen wir von A nach B? Fragen die sich die meistens Bands bei der Planung einer Tour bestimmt schon gestellt haben. Zu Recht, denn bei einer Tour kann einiges schief laufen.

So kommt die Tour zustande
Der einfachste Weg zu einer Tour zu kommen, ist, aus einem Einzelkonzert einen kleinen Roadtrip zu machen. Oft lohnen sich Konzerte in einer weiter entfernten Stadt oder einem anderen Land nämlich gar nicht, wenn man sie nicht mit anderen Auftritten verbindet. Ihr könnt zum Beispiel eine kleine Minitour machen: habt ihr bereits ein cooles Konzert am Samstag, könnt ihr versuchen sowohl bei der Hin- als auch bei der Rückreise einen Stopp einzulegen. Also zum Beispiel auf dem halben Weg am Freitag und dann wieder auf dem halben Weg am Sonntag einen Auftritt zu spielen. Das ist meistens auch leichter für Berufstätige umzusetzen. Ein weiterer Pluspunkt: Neben dem besonderen Erlebnis einer Tour, bringen Konzerte in größerer Entfernung zum Heimatort auch den Vorteil, die Bekanntheit der Band zu steigern.

Fortbewegungsmittel und Fahrtzeiten
Die meistens Bands werden, wenn es darum geht, sich für ein Transportmittel zu entscheiden, wohl den guten, alten PKW wählen. Das ist oft die kostengünstigste Variante und bietet zudem in der Regel die Möglichkeit, das meiste Equipment mitzunehmen. Durch das Auto entsteht zudem eine Flexibilität die andere Fortbewegungsmittel so nicht bieten können.

Bei den Fahrtzeiten sollten ihr darauf achten, nicht zu viel von euch abzuverlangen. Fahrten von drei bis vier Stunden sind durchaus machbar und verringern die Wahrscheinlichkeit, das selbe Publikum wie am Abend vorher anzusprechen, also beim nächsten Konzert nur in einem halb vollen Raum zu spielen.

Budgetierung
Bei einer Tour müssen jedoch nicht nur das Transportmittel und die Fahrtzeiten geplant werden, auch die Kosten bedürfen einer gewissen Organisation. Dabei ist es sinnvoll, die anfallenden Kosten so gut es geht auf die einzelnen Veranstalter aufzuteilen. Gerade eine Rundtour kann da für Locations attraktiv sein, da geringere Anfahrtskosten gezahlt werden müssen.

Unterbringung
Spielt eure Band nur eine kleine Tour an einem verlängerten Wochenende, ist es wohl nicht so schlimm, mal in einem abgerockten Kämmerchen zu übernachten. Seid ihr jedoch länger unterwegs, ist eine angemessene Unterbringung und eine ausgewogene Ernährung super wichtig. Nur wer erholt und gesund ist, kann auf der Bühne sein Bestes geben und das jeden Abend.

Kommuniziert deshalb klar mit den Veranstaltern und sagt, was euch wichtig ist und welche Leistungen erbracht werden sollten, zum Beispiel bestimmte Vorlagen bei der Verpflegung oder Unterbringung. Böse Überraschungen können vermieden werden, wenn im Vertrag nicht nur steht, dass für Abendessen und eine Unterbringung gesorgt ist, sondern wenn klar ausformuliert wird, welche konkreten Leistungen erbracht werden. Also zum Beispiel ein warmes Abendessen für alle Bandmitglieder und die Unterbringung in Einzelzimmern in einem 2-Sterne-Hotel in der Nähe des Veranstaltungsortes.

Achtet aufs Datum
Eine erfolgreiche Tour kann jedoch nicht nur an einer fiesen Unterkunft oder dem falschen Transportmittel scheitern. Auch das Datum kann Erfolg oder Misserfolg der Tour bestimmen. Finden zur gleichen Zeit in der Nähe zum Beispiel Konzerte von bekannteren Bands des eigenen Genres statt oder es locken überregionale Events, wie Fußballspiele, könnte es schwer werden, den Konzertsaal zu füllen. Achten bei der Tourplanung also unbedingt auch immer auf das Datum und mögliche Konkurrenzveranstaltungen.

(via: www.backstagepro.de)

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Das könnte Dich auch interessieren: