So kannst du von der Live-Musik leben

Vom Hobbymusiker zum erfolgreichen Künstler

Christopher-Noodt
Screenshot YouTube

Ob Mark Forster, Ferris MC oder Sido – Christopher Noodt stand als Gitarrist, Bassist aber vor allem Pianist und Keyboarder schon mit den ganz großen auf der Bühne. Er weiß, wie man von der Live-Musik leben kann und verrät, wie auch aus „Hobbymusikern“ erfolgreiche Künstler werden können.

Ganz wichtig ist seiner Meinung nach, das erklärt er im Interview mit Backstage PRO, dass Musiker raus gehen, auch mit anderen Leuten spielen und nicht nur im Proberaum sitzen. Neue Leute kennenzulernen und sich zu vernetzen war für Noodt zu Beginn seiner Karriere super wichtig. Eine besondere Rolle hat dabei auch ein Kurs gespielt:

Die wichtigste persönliche Initialzündung für das, was ich heute mache, war aber mit Sicherheit der Popkurs in Hamburg. Der sogenannte Kontaktstudiengang Popularmusik, den ich auf jeden Fall jedem Musiker empfehle, der das professionell machen möchte. Eine Alternative dazu ist zum Beispiel das Studium an der Popakademie in Mannheim; das ist aber ein richtiger Studiengang, der über mehrere Jahre geht. Der Popkurs dagegen ist mehr ein Workshop, der zweimal drei Wochen dauert.

Bei diesem Kurs konnte Noodt viele Kontakte knüpfen, die auch jetzt noch eine Rolle in seinem beruflichen Werdegang spielen. Aber auch, wenn er momentan gut von der Musik leben kann,ist er sich sicher:

Man muss immer aufmerksam bleiben, schauen, welche Künstler gerade spannend sind, man sollte technologische Entwicklungen nicht verschlafen und immer am Puls der Zeit bleiben.

Eine weitere Schwierigkeit im Musik Business ist es, den eigenen Wert zu erkennen und den dann auch erfolgreich zu verkaufen. Laut Noodt muss sich jeder Musiker darüber Gedanken machen, für welche Gage er etwas machen will und wie viel Zeit er bereit ist, dafür zu opfern.

Eine positive Message hat Noodt dann auch noch an alle „Hobbymusiker“ da draußen:

Ich habe schon häufig Sachen eingespielt für Leute, die sagten, sie machen das nur hobbymäßig. Und nicht selten waren die dann ein paar Jahre später wahnsinnig erfolgreich. Den Begriff „Hobbymusiker“ finde ich sowieso etwas fehlgeleitet. Da kann man nur immer dieses schöne Beispiel anführen: Die Arche Noah wurde von Amateuren gebaut, und die Titanic von Profis.

Das ganze Interview mit Christopher Noodt findest du hier.

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