Spotify öffnet interne Datenbanken

Spotify gibt Nutzerdaten an Werbekunden weiter

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Spotify hat ein neues Programm für Werbekunden eingeführt, welches zielgruppengerechte Werbung verspricht. Das wird ermöglicht, indem die Kunden einen Einblick in die Daten der mehr als 70 Millionen Nutzer des kostenlosen „Spotify Free“ erhalten.

Dabei handelt es sich jedoch nicht nur um Daten wie Alter, Sprache, Geschlecht, Heimatland oder Standort. Stattdessen verspricht Spotify den Werbekunden laufend aktualisierte Infos dazu, welche Titel die Nutzer hören, wie ihre Musiklisten und Favoriten aussehen, welche Musikgenres sie bevorzugen und zu welcher Stimmung oder Aktivität sie wann welche Musik hören. So soll immer entsprechend der Aktivität und der Umgebung passende Werbung ausgespielt werden können.

Diese Daten erhält Spotify laut eigenen Angaben durch umfangreiche Verhaltensanalysen, bei denen der Musikkonsum der Nutzer ausgewertet und mir weiteren Daten abgeglichen wird. Dadurch können sowohl allgemeine Interesse, als auch der Lebensstil und das Einkaufsverhalten der Nutzer analysiert werden. Spotify ermittelt beispielsweise, zu welchen Tageszeiten die Nutzer viel oder wenig Musik hören oder auf welchen Betriebssystemen die App läuft.

Laut Spotify müssen wir uns aber keine Sorgen machen: Die Nutzerdaten verbleiben auf den Servern des Unternehmens, die Werbekunden greifen nur auf die Informationen zu. Dabei bleibe, so Spotify, der Nutzer anonymisiert. Die Kunden würden nicht den Namen oder die Anschrift der Nutzer erhalten, sie könnten diese jedoch nach Alter, Vorlieben, Sprache, Standort und diversen weiteren Kriterien gezielt Werbung in den Audiostream einspielen.

Na dann, ist ja alles gut! 

(via: www.t-online.de)

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