Freundlichkeit ist das A und O

6 Tipps für den richtigen Umgang mit Konzertveranstaltern

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Zum Musikerdasein gehört es in der Regel dazu, Konzerte zu spielen. Je nach Größe des Konzerts, der Location oder der Band ist dabei einiges an Organisation nötig. Damit ihr dabei keine Probleme mit den Veranstaltern bekommt und alles nach euren Vorstellungen abläuft, solltet ihr in der Kommunikation und im Umgang einige Spielregeln beachten.

1. Lasst keine Fragen offen
Auch wenn für euch vielleicht einige Abläufe selbstverständlich sind, heißt das nicht, dass das auch für die Veranstalter klar ist. Um Missverständnisse zu vermeiden und Probleme gleich schon im Voraus aus dem Weg zu räumen, solltet ihr alle eure Wünsche, Abläufe und Details ganz genau abklären.

2. Keep it short and simple
Dabei solltet ihr aber im Kopf behalten, dass alle Parteien viel zu tun haben. Wägt deshalb ganz genau ab, was wie detailliert besprochen werden muss. Bleibt in der Kommunikation kurz, prägnant und präzise, gestattet aber vor allem auch dem Veranstalter seine Position zu erklären und deutlich zu machen, welche eurer Wünsche erfüllt werden können und wo ihr vielleicht Kompromisse eingehen müsst.

3. Der Ton macht die Musik
Das sollte eigentlich selbstverständlich sein, trotzdem sei es hier noch mal erwähnt: Zu einer effektiven, guten Kommunikation gehört auch Freundlichkeit! Selbst wenn mit dem Veranstalter nicht alles reibungslos funktioniert hat, solltet ihr immer freundlich bleiben. Motzige Gesichter und schlechte Laune sprechen sich schnell herum und ein schlechter Ruf macht es euch nicht leichter, einen Gig mit einem anderen Veranstalter zu buchen.

4. Kleine Gesten …
… erhalten nicht nur die Freundschaft, sondern auch die Geschäftsbeziehung. Gibt es einen Veranstalter, mit dem ihr schon öfters gut zusammengearbeitet habt, könnt ihr ihm beim nächsten Konzert einfach mal eine Kleinigkeit aus eurer Heimat oder eine Flasche Wein mitbringen. Eurer Kreativität sind da natürlich keine Grenzen gesetzt. Eine kostengünstigere Variante, gerade bei neueren Kontakten, ist es, die Veranstalter zu einem Gig in der Nähe einzuladen und sie auf die Gästeliste zu setzen.

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5. Termine, Termine, Termine
Geht es um die Organisation eines Konzerts ist die Findung und Einhaltung eines Termins mit das Wichtigste. Statt dabei hunderte Mails hin und her zu schreiben, kann es oft zielführender sein, einfach zum Telefon zu greifen. Dabei ist es wichtig, nicht nur freundlich einen verbindlichen Termin (für das Konzert oder ein Telefonat) einzufordern, sondern sich vor allem auch selber an den Termine zu halten.

6. Schriftliche Abmachungen
Auch wenn es oft leichter ist, Abmachungen face to face oder übers Telefon zu treffen, solltet ihr alles Wichtige in einem Konzertvertrag festhalten. Die deutsche Gesetzeslage stellt schriftliche Absprachen nämlich ganz klar über mündliche oder den traditionelle Handschlag.

Bestandteil des Vertrages sollte auf jeden Fall das Datum, die Uhrzeit sowie der Ort des Auftritts und die Gage sein. Bestenfalls sind im Gastspielvertrag außerdem Angaben zum Catering, der Unterkunft und den Fahrtkosten enthalten. Ändert sich im Nachhinein noch etwas an den Bedingungen solltet ihr das nicht nur mündlich, sondern unbedingt als Vertragsanlage mit Unterschriften von beiden Seiten festhalten.

Welche Angaben auf keinen Fall in einem Konzertvertrag fehlen sollten, könnt ihr hier nachlesen.

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