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10 Tipps wie du deiner Band hilfst – dich zu hassen!

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Eine Band zu finden und Mitglied zu werden, ist nicht unbedingt so schwer –  dann jedoch auch in dieser Band zu bleiben, kann durchaus eine Herausforderung sein. Diese 10 Tipps werden dir auf jeden Fall dabei helfen, dass du dir sehr schnell wieder eine neue Band suchen musst …

Damit du auf keinen Fall gefeuert wirst und ganz lange in der Band bleibst, solltest du ein paar wichtige Tipps befolgen. 😉

1. Halte dein Equipment… interessant
Kauf dir regelmäßig neues Equipment und stell sicher, dass du keine Ahnung davon hast. Am besten probierst du es dann auch das erste Mal auf der Probe oder gleich beim Konzert aus.

2. Du hast ein absolutes Gehör
Deshalb solltest du am besten auch die Instrumente deiner Bandkollegen stimmen und sowieso bei jeder Gelegenheit betonen, dass die anderen verstimmt spielen, selbst wenn sie das Gegenteil behaupten.

3. Lern die Songs erst bei der Probe
Songs zu Hause zu lernen ist super out. Es macht doch viel mehr Sinn, unvorbereitet zur Probe zu kommen und deine Bandkollegen aufzuhalten.

4. Besprich deine Probleme und Ansichten
Beliebte Themen können da deine politische Einstellung sein oder deine besondere Ernährung. Am besten gehst du darauf haarklein während des Aufbaus ein.

5. Sei sehr, sehr beschäftigt
Damit das Bandleben spannend bleibt und ihr viel organisieren müsst, solltest du darauf achten, nie an den gleichen Tagen Zeit zu haben und sowieso sehr schlecht erreichbar zu sein.

6. Trag bei Konzerten nur dein eigenes Equipment
Schließlich weiß doch jeder, dass Musiker am liebsten selber ihr ganzes Equipment schleppen.

7. Spiel auch während der Pausen
Nichts ist schlimmer, als ungenutzte Zeit während einer Probe. Deswegen solltest du unbedingt auch während der Pausen irgendwelches Zeug vor dich hin dudeln – am besten so laut, dass man kaum noch die anderen verstehen kann.

8. Hilf anderen bei ihren Soli
Hör dir genau an, was dein Bandkollege bei seinem Solo spielt und fülle dann die kleinen Pausen mit deinen eigenen tollen Interpretationen. Deine Kollegen werden dir für die Hilfe sicher dankbar sein.

9. Ja, du kannst singen!
Nutze jede Gelegenheit, die sich dir bietet, um im Background zu singen oder vielleicht sogar den Lead zu übernehmen – auch wenn deine Musikerkollegen sagen, du könntest gar nicht singen.

10. Habe für jeden einen guten Rat
Auch wenn du vielleicht denkst, dass du gar keine guten Ratschläge geben könntest, weil du am unerfahrensten bist, werden deine Bandkollegen super glücklich sein, wenn du ihnen nichtssagende Tipps zu ihrer Technik, ihrem Equipment oder sogar ihrer Kleidung gibst.

10 Kommentare zu “10 Tipps wie du deiner Band hilfst – dich zu hassen!”
  1. Schimetschke Stefan

    Wie wahr, wie wahr. Aber einen Tipp habt ihr vergessen: meiner Meinung nach der, den eh schon sehr viele beherzigen: Sei unpünktlich. Komm‘ immer mal wenigstens 5 -10 Minuten aber auch mal 2 Stunden zu spät zur Probe oder den Auftritten. Gemäß dem Motto: mach dich rar und selten, dann wirst du etwas gelten. 😉

    Antworten
    • „Sei unpünktlich. Komm‘ immer mal wenigstens 5 -10 Minuten aber auch mal 2 Stunden zu spät zur Probe oder den Auftritten.“
      Oder noch besser die Variante: Fehle bei den Proben… Mal kommst Du, mal nicht, wenn Du kommst, sage demjenigen, der Deinen Part übernahm, er kann es sein lassen.

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  2. Terminator

    Gern genommen ist auch der Musiker-Typ „Profilneurose“ der allen anderen ständig sagt was er „auf gar keinen Fall“ macht, z.b. dass ER ja studiert hat und deswegen zu schade ist „die PA zu schleppen…pünktlich zur Probe zu kommen….länger als 2 Stunden zu proben (brauch ich nicht)….am Wochenende gar nicht zu proben weil da Fussball ist…eine lange Anfahrt in Kauf zu nehmen weil er da im Stau steht…seine Freundin ihm verboten hat am Sonntag n Gig anzunehmen…für weniger als zig-hundert Euro zu spielen weil das unter seinem Niveau ist…“ usw.
    Leider gibt es in D ganz schön viele von diesem Typus Mensch.

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    • Es gibt da noch die „Sängerinnen“ die immer eine Stunde zu spät kommen, Ihre Teste nicht können, jede Probe das selbe Stück i9n einer anderen Tonart brauchen und sich wundern, wenn man beim Gig eine andere engagiert.

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  3. Lass alles stehen oder liegen, wie es dir gerade aus der Hand fällt: Pizzakarton, (Bier)Flaschen, Tempos, ganz egal. Du fühlst dich im Proberaum zuhause.

    Lass die Türen (oder Fenster) zu den Gängen der Proberäume möglichst lange offen stehen. Die Einbrecher werden sich im Stillen für deine Hilfsbereitschaft bedanken.

    Lass die WC’s ungenutzt, sei ein echter Mann und verrichte deine inneren Bedürnisse draußen ans Gemäuer. Nur Pedanten stört das.

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  4. Klaus Joter

    Das hat alles nichts mit professionellem Musikmachen zu tun. Denn dort sind Selbstdisziplin und Verantwortungsbewusstsein dem gesamten Projekt gegenüber unerlässliche Eigenschaften, ohne die man schlichtweg fehl am Platz ist. Und es geht nicht ohne eine musikalische Führungsperson, die entscheidet und als solche von den anderen respektiert werden muss und in der Regel auch wird. Jede prof. Band hat eine solche Person und auch Solosänger suchen für ihre Begleitbands als erstes die Musical Directors aus. Damit erübrigt sich nämlich unter anderem Punkt 11 dieser imaginären Liste: Starte regelmäßig Diskussionen über Stücke und/oder Spielweisen, am besten Grundsatzdiskussionen. – Fakt ist: Jeder, der einer ökonomischen Probenzeitausnutzung zuwider läuft und jeder, der einem möglichst homogenen Band-Zusammenstellung entgegen steht, gehört nicht dazu – abgesehen von stilistischen Aspekten.

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  5. – Komme zum Auftritt ruhig 5 Minuten vor Spielbeginn. Lasse die ganze Zeit über Dein Handy aus. Sollen die anderen ruhig schwitzen.
    – Wenn vor dem Auftritt sich die Band beim Probenraum trifft, dann komme ruhig auch zu spät und lasse Handy aus. Du bist unentbehrlich.
    – Wenn Du im Scherz sagst, dass Du mit einem Baseballschläger das Mischpult schrotten willst, ist das immer ein Lacher…
    – Lasse das Handy während des Auftritts an
    – Wenn der Tontechniker das mitgebrachte teure Headset als „Schrott“ bezeichnet, dann stelle Dich auf seine Seite, nicht etwa zu den anderen Leuten
    – Wenn es bei einem Stück einen unrettbaren Fehlversuch gab und es noch mal begonnen wurde, musst Du als Schlagzeuger nicht mehr das Stück spielen, wie gewohnt. Probiere einfach einen extrem sparsamen Rhythmus aus, bei dem es keine Fill Ins gibt, die kleinsten Notenwerte Viertel sind, kurz, Du Dich wie eine schlechte Drum-Maschine anhörst. Die anderen sollen froh und dankbar sein, dass Du mitspielst.
    Wenn Ihr einen feuern wollt, dann passt den richtigen Zeitpunkt ab. Also wenn etwas umgeräumt werden oder der LKW ausgeladen werden muss, sagt es ihm danach. Soll er gefälligst noch bei der Band mithelfen, die nicht mehr seine ist.

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  6. rdgrindle

    Wichtigste Regel überhaupt: spiele immer lauter als die Anderen, schließlich musst Du ja genau hören, was Du spielst!

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