Größte spielbare Geige der Welt auf der Musikmesse
Eintrag im Guinnessbuch der Rekorde
21.02.2012 | Messe-News
Während der Musikmesse in Frankfurt am Main vom 21. bis 24. März 2012 wird in Halle 1.2, Cafe Classic, Stand C26, die weltweit größte spielbare Geige zu sehen sein. Die Riesengeige, ein Gemeinschaftsprojekt von 15 Geigenbauern aus dem sächsischen Markneukirchen, zeigt deutsche Instrumentenbaukunst ganz groß.
Mit einer Höhe von 4,27 Meter und einem 5,22 Meter langen Geigenbogen sind drei Musiker nötig, um ihr einen Ton zu entlocken. Denn nicht nur zum Anschauen ist die Geige gemacht, man kann sie auch richtig spielen. Es wurde sogar ein Konzertstück eigens für die Riesengeige komponiert: die „Rhapsodie für Riesengeige und Orchester“ des Leipziger Komponisten Stephan König.
Die Geige ist sieben Mal so groß wie ein herkömmliches Modell und nach dem Vorbild einer alten vogtländischen Violine gearbeitet. Allein zur Herstellung wurden über 1.300 Arbeitsstunden, mehr als 1 Kubikmeter Fichten- und Ahornholz, ca. 40 kg Ebenholz, mehrere Kilogramm Leim und teure Lacke verwendet. Die Saiten der Riesengeige klingen drei Oktaven tiefer als bei einer normalen Geige, bei hohen Tönen erinnert sie an den Klang eines Cellos.
Diese Anstrengung wurde mit einem Eintrag ins Guinnessbuch der Weltrekorde (Ausgabe 2012) belohnt.
Das außergewöhnliche Instrument können die Besucher der Musikmesse in Halle 1.2 bewundern, in der Aussteller von klassischen Streichinstrumenten ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren.
In Halle 1.2, Cafe Classic, sind auch die Gewinnerinstrumente des Deutschen Musikinstrumentenpreises zu sehen. In diesem Jahr werden drei Celli und drei Renaissance-Lauten aus deutschen Werkstätten ausgezeichnet.
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Danke für diese Info! Wenn nicht dieser euer Hinweis, hätte ich die Geige auf der Messe nicht gesehen. So bin ich aber extra in die Halle und mir die Riesengeige angeschaut. Lustig fand ich die Markierungen am Griffbrett mit den zu spielenden Noten, die offenbar mit einem Tesa-Film o.ä. gemacht wurden. ;) Aus dem Holz hätte man auch ein kleines Bot machen können, aber gut, dann ist halt eine Geige draus geworden. ;-)
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