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Raumakustik mal wieder...
Hier ist das Ding: Ein Wohnzimmer, ca. 20 m² (ca. 3,6 x 5,5 m): Zwei KRK VXT8 spielen in den Raum. Textiltapeten, Weich- und Hartmöbel, Vorhänge. Die Akustik muss jetzt nicht Voll-Studioqualität haben, könnte aber insb. im Bassbereich eine Verbesserung vertragen, um die Bässe halt etwas trockener und gleichmäßiger zu bekommen...
Jetzt habe ich es so verstanden, dass bevor man irgendwelche Absorber anbringt, man den Raum durchmessen sollte, um zu schauen, an welchen Stellen und in welchen Frequenzbereichen die Schallwellen wie stark absorbiert werden sollen. (Raummoden?)
Daher wäre meine erste Frage: Wie messe ich den Raum bzw. seine Nachhallzeiten über den gesamten Frequenzverlauf? Ich habe da solche 3D-Diagramme gesehen... Wahrscheinlich wird dafür ein Messmikrofon und irgendeine Analyse-Software benötigt... Was wäre da gut und günstig für den Hausgebrauch?...
Die Bassabsorber könnte ich dann z.B. an den Wänden rechts und links auf dem Weg zum Hörplatz anbringen. Die Abmessungen würden sich dann wahrscheinlich an den Messungen orientieren. Aber soweit muss ich erst kommen...
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Naja, jetzt nicht rein wissenschaftlich, aber fürs erste: Du kannst einfach mal einen simplen Syntiebass chromatisch spielen, und mal hören, welche töne an deiner Hörposition rausstechen. dafür brauchts noch nicht mal ein Messmikrophon. Wenn ein bestimmter Ton unangenehm raussticht, ist es dann ja kein Problem, mit einem simplen Analyzer sich mal anzukucken, welche Frequenz das ist. Umsonst: Voxengo SPAN. Das ist zwar noch kein Königsweg, aber um seine Probleme mal kennenzulernen reichts!
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Lade dir Carma 3.0 von Audionet. Nimm dazu ein Kugel-Kleinmembraner und messe. Um zu sehen, welche Bass-Probleme vorhanden sind, reicht das völlig. Ab 2 KHz haben viele Kleinmembraner eine Anhebung. So bei mir das Oktava MK012. Wenn du es dann perfekt machen willst, kannst du immer noch ein kalibriertes Meß-Mic kaufen.
Carma zeigt Frequenz und Wasserfall je Kanal an. Sogar 5.1 kann man in einem Rutsch messen. Für den Einstieg in die Problematik reicht das Programm aus, ist kostenlos und einfach zu bedienen.
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Danke!
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Du wirst sicher über den FQ-Verlauf im Bass erschrocken sein. Den Bass kannst du relativ gut mit 2 Paketen Steinwolle (Rockwool Sonorock) je in den vorderen Raumecken trocken gestalten. Beide Pakete übereinander, in Folie lassen und Molton drum.
Ich habe jetzt auch Deckenabsorber gebaut. 12 cm dickes Rockwool Termarock 50 in Holzrahmen mit Molton drüber bei 12 cm Deckenabstand. Positionen mit einem Spiegel ermittelt. Das hat den Nachhall im Bass zusätzlich gedämpft. An der Decke sollte das Termarock aber nicht in Folie verarbeitet werden, da es sonst im Hochtonbereich nicht wirkt.
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> Du wirst sicher über den FQ-Verlauf im Bass erschrocken sein.
Das könnte ich es mir vorstellen... Zudem an verschiedenen Messpositionen verschieden...
> Den Bass kannst du relativ gut mit 2 Paketen Steinwolle (Rockwool Sonorock) je in den vorderen Raumecken trocken gestalten. Beide Pakete übereinander, in Folie lassen und Molton drum.
Ich habe momentan hinter den Boxen in etwa 1,25 m Abstand ein großes Glasfenster (mit dicken Vorhängen davor). Ich habe gehört, Glas würde tiefe Frequenzen durchlassen... So ähnlich wie Folie...
Ansonsten hätte ich in der rechten Ecke nicht viel Platz, da dort eine Tür zur Küche ist. Lediglich Wand zur Decke Absorber an den Seitenwänden wären denkbar. Aber wie anbringen?...
Momentan sieht es in etwa so aus:
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Bass bekommt man nur mit Masse in den Griff. Aber dafür hast du wohl keinen Platz. Allerdings hast du ja auch keinen Sub. Insofern messe erstmal an der Hörposition.
Absorber bauen und an die Decke hängen ist relativ easy. 2 Bretter, 5 Leisten, Termarock 6 cm in 2 Schichten, 150-er Bühnenmolton, Reißzwecken oder Tacker, 4 Ösen, 4 Haken, Kette zum Aufhängen. Deckenabstand in der Stärke der Steinwolle. Das kann man natürlich auch wie ein Bild an die Wand hängen.
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Hi,
da sollte alles draufstehen was du benöigst: http://www.trikustik.at/loesungen/musikproberaum.html
Gruß, AML
