• Welche DAW ist die richtige für mich?

    Hi @ all

    ich schreibe seit einiger Zeit eigene Songs, und habe nun damit begonnen diese auch aufzunehmen. Mein Produktionsbereich dekt eigentlich die meisten Musikrichtungen ab. Was mir jedoch noch fehlt um vernünftig arbeiten zu können ist eine gut DAW. Der Preis sollte bei maximal 300€ liegen. Engesetzt wird sie vorwiegend zur Produktion elektronischer Musik, aber auch zur Aufnahme versch. Instrumente. Wichtig wäre mir außerdem eine Unterstützung für möglichst viele Plugins (VST...).

    • #1
    • 24.07.2011 19:42

    Ok, du suchst offensichtlich keine DAW-Hardware (Rechner), sondern eine DAW-Software (Sequencer). Audiointerface, MIDI-Keyboard schon vorhanden?

    

    • #2
    • 24.07.2011 23:02

    Ebenso wie meinem Vorredner stellt sich zunächst die Frage was du schon hast...? Zumal 300 Stecken nun wirklich nicht die Welt ist und die Möglichkeiten schon arg einschränkt.

    Als Recording-Software bietet REAPER viele Features für wenig Geld. Man muss gegenüber Platzhirschen wie Samplitude o. ä. ein paar Abstriche in Punkto State-Of-The-Art hinnehmen, auch die internen Effekte sind eher schmückendes Beiwerk, aber die willst ja eh auf PlugIns aufbauen... dafür kommt die kleine Lizenz aber schon für ca. 50 EUR über'n (Download-)Tisch, also etwa 1/10 der genannten Profi-Software. Außerdem lässt sich das Programm völlig legal endlos lange testen...

    In der gleichen Preisklasse tummeln sich z. B. auch noch Cakewalk Music Creator oder Sony Acid Music Studio, aber da habe ich keine Erfahrungswerte.

    Ansonsten gefällt mir die Maschine von Native Instruments ziemlich gut, die allerdings schon das doppelte deines Budgets fordert (und dies auch wert ist...)

    Also wieder auf Anfang: Was hast du denn schon am Start?

    • #3
    • 25.07.2011 12:26

    Am Start habe ich bereits ein Interface (Presonus Audiobox) und ein Midi Keyboard (Axiom 25), des weiteren ein altes Ymaha PSR-280, das sich ebenfalls als Midikeyboard benutzen lässt. Rechner und Boxen, Mikros sind natürlich ebenfalls vorhanden.

    Derzeit arbeite ich hauptsächlich mit Demos und der Artist-Version von Studio One. Habe schon darüber nachgedacht mir Studio One zu kaufen, jedoch höhrt/liest man da nicht allzuviel gutes.

    Da ich noch Schüler bin ist mein Budget leider beschrängt, aber dafür bekomme ich auch teilweise Rabatte

    So gäbe es zum Beispiel bei Unimall Cubase 6 für rund 300€:

    http://www.unimall.de/steinberg-cubase-6-win-mac-edu-hands-on-cubase.html

    Reaper habe ich mir auch schon ein bisschen angeschaut. Mit Vst Plugins kann man da schon einiges machen (soweit mein ungeschultes Auge das beurteilen kann), jedoch ist der Workflow und die Intuitivität (teilweise) etwas eingeschrängt. Es bietet halt quasi nur den Ramen, den man dann mit Plugins selbst weiter ausfüllt (wenn ich das richtig sehe). Dies ist gerade für mich als Noch-Laie ( ) zumindest anfänglich etwas schwierig (gerade immBezug auf EQs, Kompressoren... also die Plugins in die man sich erst schwer einarbeiten muss). Da wäre es schon praktisch eine Eierlegende Wollmilchsau zu haben. Das sich das allerdings mit meinem Budget nur schwer / gar nicht verwirklichen lässt ist mir aber klar

    • #4
    • 25.07.2011 12:30

    Ach ja, falls es irgendwo ein anderes Interface mit Software inklusive gibt (ist ja öfters mal der Fall), wo beides eine Bereicherung für mich wäre und zumindest grob um Budget liegt wäre ich auch dafür zu begeistern. (Gibt ja immer mal wieder Angebote um neue Software unters Volk zu bringen, wo man dann billige Upgradeoptionen hat).

    PS: Ich habe keine Edit-Funktion gefundenm desshalb Doppelpost. Shame on me

    • #5 Antwort auf #3
    • 25.07.2011 13:24

    Wenn du Cubase 6 so günstig erwerben kannst, wüsste ich nicht was dagegen spricht. Damit hättest du auf jeden Fall einen Bereich, der definitiv auf Profiniveau ist. Das scheint mir sinnvoller als ein anderes marginal besseres Interface mit einer anderen Lite-Software als Bundle.

    Cubase hat nach wie vor ein paar Vorteile: es gibt relativ viel Literatur dazu, es hat eine breite Nutzerbasis, und es ist für praktisch jede Art von Musik geeignet. Außerdem bietet der Lieferumfang bereits eine sehr solide Grundausstattung an Instrumenten und Effekten.

    Mit Ausnahme von Presonus Studio One, finde ich Cubase am leichtesten zu erlernen - viele der abgehobenen Profifunktionen kann man anfangs einfach ignorieren.

    • #6 Antwort auf #3
    • 06.08.2011 13:23

    Also ich finde Presonus Studio One ziemlich geil. Gerade als 'Anfänger' ist das IMO richtig gut, weil es einfach soo einfach und intuitiv zu bedienen ist. Es hat einige wirklich geil durchdachte Features, die sonst keiner der 'Grossen' zu bieten hat. ZB das direct monitoring mit einem Presonus Interface (das du ja hast) ist sehr cool gelöst, auch die Einbindung von MIDI-controllern ist konkurrenzlos simpel und gut. Ich würde mir das mal genauer ansehen und der Preis des Updates auf Pro ist ja auch recht human.

    Aber, und das muss schon auch gesagt sein, es fehlen zum jetzigen Zeitpunkt doch so einige Features, welche die alten Hasen à la Cubase, Logic, Sonar etc besitzen. Ich bin deswegen wieder zurück zu Cubase, bin aber sehr gespannt, was die V2 (die wohl gegen Ende des Jahres kommen dürfte) dann zu bieten hat.

    Und bei der Pro-Version ist auch ein Mastering-Modus mit dabei, der zwar keine professionellen Mastering-Ansprüche abdecken kann, aber für mal schnell ein Demo zusammenzustellen und auch gleich online zu stellen auch wieder durchdacht und einfach zu bedienen ist.

    Also wenn du bei Studio One nicht gross was vermisst, würde ich dabei bleiben, einfach weil die Bedienung so komfortabel ist und dir die Technik auch als Anfänger kaum je im Weg steht.

    • #7
    • 08.11.2011 15:38

    Die Cubase 6 Artist Version sollte auch in deinem Preisbereich liegen langt meiner Meinung nach auch völlig aus für kleine Produktionen.

    • #8
    • 09.11.2011 11:58

    Mittlerweile ist ja Studio One V2 draussen und ich bin schwer beeindruckt, habe C6 kein einziges Mal mehr angerührt seither. Ich würde mir das mal anschauen, wenn sich die Frage nach über drei Monaten nicht ohnehin schon längst erledigt hat

    • #9
    • 20.01.2012 15:29

    Vielleicht zu alt jetzt oder offtopic, aber mir stellte sich heut nach 6 Monaten eine ähnlich Frage und fand das:

    http://www.musiksoftware.net/digital-audio-workstation-daw.html

    Kleiner Ratgeber für Einsteiger oder Wiedereinsteiger, wie mich! Habe zu Amigazeiten angefangen und '93 aufgehört jetzt habe ich wieder Bock. Alles verwirrend!

    Könnte Infos über DAW (Hosts) gebrauchen! Naja so weit meine Hilfe!

    • #10 Antwort auf #9
    • 21.01.2012 11:13

    Zitat von Braetzi:

    "

    Vielleicht zu alt jetzt oder offtopic, aber mir stellte sich heut nach 6 Monaten eine ähnlich Frage und fand das:

    http://www.musiksoftware.net/digital-audio-workstation-daw.html

    Kleiner Ratgeber für Einsteiger oder Wiedereinsteiger, wie mich! Habe zu Amigazeiten angefangen und '93 aufgehört jetzt habe ich wieder Bock. Alles verwirrend!

    Könnte Infos über DAW (Hosts) gebrauchen! Naja so weit meine Hilfe!

    "

    Nichts gegen Dich. aber auch wieder so ein Ratgeber, der keiner ist!

    Da stehen Allgemeinplätze,und davon wimmelt es im Netz.

    Nirgendwo gibt es einen vernünftigen Vergleich, der die angeblichen Stärken auch mal richtig in der Praxis prüft. Bspw. der Take Composer in Samplitude ProX ist grauenhaft umgesetzt, von der Bedienung her, und noch viel schlimmer, das angeschlossene Takemanagement zeigt gerne Takes in Spuren, auf denen der Take gar nix verloren hat!

    Sound&Recording hat vor kurzem eine fünfteilige Reihe Sequenzervergleich auf den S&R Seiten zum kostenlosen Download angeboten. Dieses Werk ist das erste das in die richtige Richtung geht! Aber eine klare, tabellarische Gegenüberstellung habe ich auch dort vermisst inkl. der Grad der Umsetzung von Featuren, um beim Beispiel zu bleiben, bspw. ist das Take Comping in Cubase 6 mittlerweile sehr gut gelöst, in Prox besch***en, in ProTools ideal?, in Sonar X1 ebenfalls sehr gut etc.

    Leider heißt es immer noch, selbst Erfahrungswerte zu sammeln, allerdings kann man ja nicht alle Sequenzer testen. Der o.g. Sequenzervergleich hilft zumindestens Spreu von Weizen zu trennen.