• Profiversion des SM-Filters "ausgelagert". Warum?

    Warum wurde die Profiversion ausgelagert zum Download? Daran, daß zu wenig Platz im Heft war, kann es doch eigentlich nicht gelegen haben. Ernsthaft gefragt. Über eine Antwort würde ich mich freuen.

    • #1
    • 10.08.2011 14:31

    Doch, es war vor allem der Platz im Heft. Der Download-Artikel ist nicht nur um die Profi-Version ergänzt sondern auch an anderen Stellen etwas ausführlicher. Sozusagen der Director's Cut. Ansonsten haben die Abbildungen für die Profi-Version auch einiges an Platz geschluckt. Insgesamt ist der Download-Artikel mit sechs Seiten ja doppelt so lang.

    Die andere Überlegung war, den Download mit einer kleinen Umfrage zu verknüpfen (ähnlich wie beim DAW-Vergleich vom Kollegen Axel Latta), um die Nachfrage nach solchen DIY-Artikeln besser abzuschätzen. Scheinbar hat die Redaktion die Umfrageaktion aber wieder verworfen - warum, weiß ich nicht. Oder vielleicht hatte der Webmaster Urlaub.

    • #2 Antwort auf #1
    • 10.08.2011 17:17

    Die Seitenanzahl wird ja immer geringer. Seit einiger Zeit frag ich mich immer, ob das jetzt wirklich die S&R ist oder nicht die Keyboards. Wenn ich mir da so die ersten S&R anschaue, die hatten fast doppelt so viele Seiten.

    • #3 Antwort auf #2
    • 10.08.2011 18:44

    Zitat von kalte_schnautze:

    "

    Die Seitenanzahl wird ja immer geringer. Seit einiger Zeit frag ich mich immer, ob das jetzt wirklich die S&R ist oder nicht die Keyboards. Wenn ich mir da so die ersten S&R anschaue, die hatten fast doppelt so viele Seiten.

    "

     

    Ist zwar OT ... aber mir mir erging es ähnlich.

    Habe letztens zum ersten mal S&R gekauft (Wegen D.Lanois und dem iPad Special) und war richtig erschrocken darüber, wie dünn das heftchen ist. Wenn ich das mit dem von mir regelmäßig erworbenen Geschisterprodukt mit Schwerpunkt Gitarre und Bass vergleiche, finde ich den Preis richtig heftig ...vor allem das iPad Special fand ich richtig enttäuschend. Zum einen, weil es doch recht oberflächlich war, zum anderen, weil es ein Mehrteiler ist.

    Die Ausgabe wurde so massiv beworben .. und dann splitten? Das empfinde ich bei einem ohnehin nicht so prall gefüllten Heft ein bisschen als Beutelschneiderei.

    Gruß

    .Gurki

    • #4 Antwort auf #3
    • 10.08.2011 18:45

    ....wann kommt endlich die Edit Funktion?!

    • #5 Antwort auf #1
    • 10.08.2011 20:28

    Das finde ich schade, gehören doch die Bieger-/Hau-Artikel zu den aus meiner Sicht letzten Perlen. Und das Heft war dieses Mal ansonsten erschreckend dünn. Aus großer Begeisterung führe ich das Abo schon länger nicht mehr, sondern eher aus Tradition und als Support, damit das Licht nicht irgendwann einfach so ausgeht. Die Online-Aktivitäten in allen Ehren, aber Print ist für mich immer noch das Kernmedium. Sorry, wenn's nicht direkt an den richtigen Adressat geht, ich wollt's bei der Gelegenheit nur einmal loswerden.

    • #6 Antwort auf #3
    • 10.08.2011 21:26

    Hi Gurke,

    du hast es auf den Punkt gebracht!

    Auch ich bin, als ehmaliger Abonnent der allerersten Stunde, maßlos enttäuscht über das Volumen, das mittlerweile das Heft eingenommen hat und ganz besonders enttäuscht bin ich über die beiden Artikel zum iPad: das ist echte Verarsche in allerhöchster Potenz, eine Frechheit, mir fehlen die Worte....

    • #7
    • 11.08.2011 09:16

    Man könnte noch schaltbare Kondesatoren als Hochpass einbauen gegen die Nahbesprechung. Dann hätte man eigentlich bis auf die "Verpackung" so was wie ein Selbstbau-SM7.

    • #8 Antwort auf #7
    • 11.08.2011 11:13

    Das SM7B macht seine Tiefenabsenkung mit einer Spule zwischen den Signaladern (eher ein Low Shelf als ein Hochpass). Das SM57 hat aber schon eine gewisse Tiefenabsenkung durch den etwas eigenwilligen Übertrager - das SM7B arbeitet meines Wissens ohne Übertrager; da liefert die Kapsel bereits die 150 Ohm Ausgangsimpedanz.

    Ich bin generell nicht der große Freund von Low Cuts beim Aufnehmen. Ich beschneide die Tiefen lieber später beim Mix, denn da kann ich genau so viel wegnehmen, wie mir sinnvoll erscheint. Der Nahbesprechungseffekt ist ja nun mal vom Mikrofonabstand abhängig, d.h. ein Low Cut Schalter kann den immer nur Pi mal Daumen für einen typischen Mikrofonabstand kompensieren. In der DAW kann ich das präziser erledigen.

    Ein ganz entscheidender Unterschied zwischen SM57 und SM7B ist der minimale Lippenabstand zur Kapsel. Das SM7B hat ja einen eingebauten Lippenabstand von ca. 5 cm. Wenn man sich ein "Arme-Leute-SM7B" mit einem SM57 basteln will, sollte man einen externen Popp-Schirm als Abstandhalter montieren. In der Hand halten kann man's dann allerdings nicht mehr.

    • #9
    • 11.08.2011 12:41

    Die Methode mit der Spule vermeidet wohl die sonst drohende Resonanzüberhöhung in Zusammenarbeit mit der Induktivität von Trafo und Schwingspule (transformiert). Das macht Sinn.

    Ein Hochpass-LowCut möglichst nahe am Wandler kann bei extremen Verhältnissen Übersteuerungen vermeiden, die vor der Klangregelung stattfinden (Windgeräusche, Klopfen...). Hier könnte schon der Übertrager betroffen sein. Klar, wie immer: man sollte wissen, was man tut.

    Nachdem ich die Kurven nochmal genauer angesehen habe, verstehe ich auch besser, wieso ein Beitrag bei prosoundweb.com mal das SM57 als Lieblingsmikrophon genannt hat. Die Aussage war in etwa, dass dieses Modell robust sei und dass man mit dem, was herauskommt eigentlich immer etwas anfangen könne. Zumal 15 KHz als obere realistisch nutzbare Frequenz wohl locker erreicht werden (im Gegensatz sum SM58 mit seinem dickeren Poppschutz). Nicht jedes Kondensator-Mikrophon bietet da mehr.

    Eh' ich es vergesse: wunderbares Projekt! Bis auf die Mechanik zumindest ein Poor Man's M201 (wenn schon nicht SM7)!

    Das sollte sogar für Overhead brauchbar sein, wenn man aus irgend einem Grund kein Kondensator-Mikophon verwenden will/kann (z.B. Feuchtigkeit, fehlende Phantom-Versorgung).

    • #10 Antwort auf #1
    • 12.08.2011 11:01

    Hallo Andreas,

    großes Lob für den Artikel! Bedaure auch, dass die Profi-Version ausgelagert wurde. Ich finde auch das Vorwegnehmen der kleinen DIY-Tücken gut (z. B. Brummen der Induktivitäten). (Den Frequenzgängen hätte man aber mehr Platz gönnen können, die Zahlen an den Achsen hätten mich schon interessiert...) Prima auch die C.-Bestellnummern, gerade wegen der Induktivität.

    Ich habe damals den Ribbon-Booster nachgebaut - kleiner Preis, großer Nutzen, prima! In einen wird als Zusatzfunktion Dein SM57-Filter reinwandern...

    Frage 1: Du begründest Deine Kondensatortypwahl damit, dass er "besser klingt" (richtig zitiert, hoff ich...). OK, Kondensatoren haben verschiedene frequenzabhängige Verlustfaktoren und können auch Klirr erzeugen - aber welche Typen hast Du probiert, und wie waren die Auswirkungen (oder war vielleicht einfach nur die Kapazität jeweils ein bißchen anders)? 

    Frage 2: Mich würde noch mal sehr ein paar Daten zum Ribbon-Booster interessieren: Welche Eingangsimpedanz hat er, wieviel Eingangspegel verträgt er bei welchen Klirrfaktoren?

    Frage 3: Wie sähe denn das Filter für das Beta 57 aus (OK, verstehe schon, Du hast sicher noch andere Hobbies...)

    - Der Krokofrosch -