• Habe schlechte Aufnahmequalität trotz guten Equipments!!!!

    Hallo,ich erreiche trotz relativ guten Equipments keine gute oder zumindestens akzeptable Aufnahmequalität.Ich benutze folgendes Equipment:Ein AT4040 Mikrofon,Esi Juli@ Audio Interface, Art MPA Digital Preamp,Mikrofonständer und Poppschutz. Aufnehmen tu ich mit dem Programm Magix Music Maker 2008 Producer Edition. Die Vokalaufnahmen klingen nicht präsent und dumpf. Desweiteren entsteht "clipping" also es übersteuert obwohl sich die Pegelanzeige im mittleren bis unteren Bereich befindet und der Input Gain Regeler und Digital Level Regler bzw. Analog Output Regler am Preamp im mittleren Bereich befindet. Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand einen Rat geben könnte wie ich meine Aufnahmequalität verbessern kann.

    • #1
    • 29.11.2008 11:08

    Hallo,

    akzeptable Aufnahmen sollten damit eigentlich möglich sein. Was nimmst du denn auf? Vermutlich Gesang, oder? Ich denke, zum einen könnte der Raum in dem du bist schlecht klingen. Dann solltest du mal schauen, ob du bei allen Elementen 24/96 eingestellt hast. Bei der Pegelanzeige solltest du einmal schauen, wie die im Menü der Soundkarte aussieht. Eventuell ist es ja da übersteuert und kommt so in der DAW an. Dann wäre es egal, wie leise es Magix ausweist... . Ansonsten, Kabel kapput? Oder einfach ´schlechten´ Strom? Ich hatte auch einmal eine Stechdose, die hat alles verrissen. Bei einer anderen war dann alles auf einmal okay... .

    Profitipps können dir hier sicher aber andere noch geben. Viel Glück!

    • #2
    • 29.11.2008 13:48

    Bei diesen Problem hilft es, den Gesang vor (!) der Digitalisierung (sprich: vor der Aufnahme über die Soundkarte in den PC) mit Hilfe eines passablen Hardware-Kompressors zu bearbeiten.

    Man kann das sicherlich auch innerhalb der Software nachträglich erledigen (Kompressor Plug-In), aber die Übersteuerungen entstehen ja möglicherweise bereits dadurch, dass gelegentliche Lautstärkespitzen im Gesang den Pegel zu hoch werden lassen.

    Daher ist es immer besser, bereits vorher zu komprimieren.

    Dazu braucht man entweder einen anderen Preamp, der eine Kompressor-Sektion beinhaltet oder aber man nimmt sich ein kleines Mischpult mit so genanten Insert-Anschlüssen, wo man dann den zusätzlich zu kaufenden Kompressor dran anschließen kann.

    • #3
    • 29.11.2008 13:56

    vielleicht bis du zu nah am mikrofon?... 96 khz muss nicht sein, aber 24 bit wäre schon sinnvoll, insb. wenn nachträglich im rechner komprimiert werden soll. ansonsten die pegelanzeigen und ihre einstellmöglichkeiten genauer anschauen, sowie allgemein die leveleinstellungen an allen ein- und ausgängen in der signalkette.

    • #4
    • 29.11.2008 14:07

    Wenn die Aufnahme übersteuert stimmt irgendwo der Pegel nicht.
    Dagegen helfen keine neuen Geräte, sondern nur Verständnis darüber, wo und wie so etwas auftreten kann: nämlich an jeder Stelle der Kette.
    Wie gehst du aus deinem PreAmp in die Esi?
    Analog in die Klinkeneingänge, Analog in die Cinch-Eingänge oder Digital?

    Dass die Aufnahme "dumpf" klingt hat ebenfalls nichts prinzipielles mit den Geräten (und deren ’Klangqualität’) zu tun - entweder da liegt ein (Bedienungs- oder Hardware-)Fehler vor, oder du hast grundsätzlich falsche Vorstellungen von dem was rauskommen muss. Der Sound sollte zunächst mal eher mehr als weniger so klingen wie in echt. (Poppschutz in der Mitte zwischen Mund und Mikro mit jeweils 10..20cm Abstand, richtige Einsprechrichtung fürs Mikro.)

    Das deine Aufnahme sehr leise ist, ist dagegen völlig normal, wenn du den Lautstärkerregler auf normaler CD-Abhörlautstärke stehen hast ist deine Aufnahme grade mal leise zu hören.

    • #5 Antwort auf #1
    • 29.11.2008 15:10

    Das Problem ist, dass die Pegelanzeige im Preamp und bei der Software von Esi sich im unteren bis mittleren Bereich befinden, aber die Aussteuerung im Magix Music Maker übersteuert ist. Wenn ich die Aussteuerung im Magix Music Maker reduziere, ist das Endsignal wiederum zu leise und wenn ich es dann im nachhinein lauter machen will ist es wiederr übersteuert.

    • #6 Antwort auf #2
    • 29.11.2008 15:14

    Ja, aber dann versteh ich nicht warum mein Kollege sehr viel bessere Quali hat und der benutzt nur Magix Music Maker 2006,Rode NT 1A Mikrofon,Tube Studio MP V3 und eine 30 Euro Soundkarte. Zumal er das aufgenommene Signal nicht mal bearbeiten muss.

    • #7 Antwort auf #6
    • 29.11.2008 16:11

    Das Tube Studio MP V3 hat einen eingebauten Limiter, welcher Pegelspitzen begrenzt und somit Übersteuerungen verhindern kann.

    • #8 Antwort auf #7
    • 29.11.2008 16:16

    Ja, aber er hatte vorher ein Behringer Mischpult für 60€ benutzt und da hatte er auch bessere Quali als ich. Zudem kommt ich hatte früher auch das Tube Studio MP V3 und hatte trotzdem Übersteuerungen.

    • #9 Antwort auf #5
    • 29.11.2008 16:18

    Man könnte vielleicht noch versuchen, den Line-Input-Regler von Windows (Systemsteuerung) auf einen geringeren Wert als die maximal möglichen 100 einzustellen.

    Bei mir muss der Regler immer auf ca. 20-25 stehen, damit es nicht übersteuert. Weiß der Geier, warum.

    • #10 Antwort auf #7
    • 29.11.2008 16:19

    Das hat vermutlich mit der Übersteuerung oder Pegelspitzen nicht so viel zu tun, sondern damit, dass das Signal einfach großzügig in den Limiter geschoben wird und daher mit der erwarteten Lautheit aufwarten kann.

    (Ich hab dafür mal einen Behringer VX2496 verbastelt - den kann man so einstellen, dass das Signal gleich ordentlich rums hat. Korrektes Auspegeln und liebevolles komprimieren ist nun mal nicht jedermanns Sache)