• #51
    • 31.03.2009 23:19

    Bei dieser Musikrichtung würde ich mir ein Herz fassen und ein Sudio buchen.

    Selber frickeln kann Spaß machen, das Equipment zu besitzen auch, aber bei Vocals, Schlagzeug und gitarrenlastigen Songs muß der Raum stimmen.

    Im Probekeller wird das eher nichts.

    Was man bestimmt machen kann, ist, das vorhandenen Equipment so zu nutzen, daß die Musiker sich mit dem grundsätzlichen Aufnahmeprozedere vertraut machen. Umso schneller kommt man dann sicher auch später im großen Sudio zu Potte.

    • #52 Antwort auf #26
    • 31.03.2009 23:40

    Höre gerade Beautiful Minority.

    Find ich klasse. Wenn überhaupt etwas zu kritisieren wäre, würde ich es vielleicht am Schlagzeugsound festmachen. Ist halt immer schwierig.

    Ansonsten Hut ab.

    Something ist soundtechnisch noch runder, stimmt.

    Sind wir mal ehrlich, der wesentliche Anteil kommt immer noch von den Leuten, die die Instrumente bedienen, den Mann am Mischer eingeschlossen.

    Hab hier gerade das Booklet von Michael Jackson Thriller liegen. Bei Beat it steht nix von Harrison Konsole, dafür aber :

    Eddie van Halen : Gitarre
    Greg Philinganes : Rhodes
    Steve Porcaro : Synths
    Steve Lukather : Gitarre
    Jeff Porcaro: Drums
    Vocals Michael: Jackson
    Arrangement : M.Jackson & Quincy Jones
    Recording : Bruce Swedien
    Mastering : Bernie Grundman

    Hallo ?!?

    O.K. Studio war bestimmt nicht schlecht, aber die Personal-Gewichtung ist eine klare Ansage

    • #53 Antwort auf #52
    • 01.04.2009 01:28

    Ich bin mir zumindest sicher, dass ich durch weiteres lernen/weitere Erfahrung mehr rausholen kann, als durch besseres Equipment bei meinem aktuellen Wissensstand. Was den Vorteil hat, dass ich es nicht noetig finde, Geld fuer weiteres Equipment auszugeben

    • #54
    • 06.04.2009 17:11

    Hallo Michi,

    ich gehe mal davon aus das du ein Demo für die Vorstellung bei einer Plattenfirma machen willst, oder?

    Ich kann dir aus meiner Erfahrung heraus sagen (Musikproduzent & Studiobetreiber seit 20 Jahren & Mitinhaber eines Plattenlabel) das im Grunde für ein Demo auch ein einfacher Kasettenrecorder reicht. Einfach anwerfen, singen/spielen und aufnehmen.

    Wenn der Song geil ist erkennt das der A&R-Manager auch an einer schlechten Aufnahme mit "nur" Stimme und Gitarre und/oder Klavier. (Ausgenommen es sitzen ein paar junge Praktikanten die nicht viel Ahnung von tatsächlich guter Musik haben bei einer großen Plattenfirma und sortieren die Demos vor). Aber das ist eine andere Story.

    Viele junge Musiker arrangieren zu Hause in Ihrem Heimstudio Ihre Songs total in die Höhe und wundern sich immer wieder warum Sie trotzdem von Plattenfirmen abgelehnt werden.

    Der Grund ist ganze einfach: Arrangement ersetzt nicht den Song. (Ausser evtl. in Bereichen des im Techno/Dance/Trance-Bereichs). Wir wollen heir aber jetzt mal von "Radioversionen" reden die ein breites Publikum ansprechen sollen.

    In der Regel hast du zwei Alternativen:

    1. Du hast DEN Hammerhitsong, d.h. nur mit Gesang/Instrument gibt der schon Gänsehautfeeling...dann ist der Song gut und es reicht ein Billigstdemo. Die Produktion wird ja dann ohnehin noch mal neu vom Label aufgerollt, d.h. alles muß noch mal in einem professionellen Studio aufgenommen, editiert & gemischt werden.

    2. Du hast einen Song der "so lala" ist, jedoch aber von einem supergeilen Arrangement lebt (geniale hook, toller beat, geile lopps, percussions, etc...). Dann solltest du, um einen "Deal" zu bekommen, eine bereits "sendefertige" Produktion vorlegen. Der Titel ist also komplett fertig aufgenommen, editiert und gemischt so das das Label dir einfach nur mehr einen Bandübernahmevertrag anbieten kann, und die Vervielfältigung (Mastering, Compilieren auf MAster-CD, mp3, etc...) sowie die weitere Vermarktung übernimmt. Da sollte dir aber klar sein das du hier mit Homeequipment in der Regel nicht weit kommst denn um einen Titel "sendetauglich" zu bekommen gibt es entspreched hohe Anforderungen an die Qualität der einzelnen Soundkomponenten (Tracks), der Mischung und des Arrangements. Und das hängt nicht nur von einer profesionellen Akustik ab wie Sie in Studios nun mal ist, den hochwertigen technischen Komponenten, sondern auch zu einem Großteil vom KnowHow der Aufnahme/Misch/Editiertechniker und deren Ohren.

    Wenn du von Deiner Musik total überzeugt bist wäre es in dem Fall das Beste sich sein Geld für ein Heimstudio zu sparen und damit lieber zu einem profesionellen Produzenten zu gehen der sich mit dir in seinem Studio zusammensetzt und mit dir gemeinsam deinen Song produziert.

    Gruß, Alex...

    • #55 Antwort auf #54
    • 01.05.2009 22:59

    Hi Alex!
    Sorry, dass ich nicht eher antworten konnte.

    Danke für deinen tollen Ratschlag. Ein guter Leitfaden, an den man sich halten kann.

    Wir haben nach etlichen Tagen/Wochen und Nächten den Song mit diesem Equipment nun im Kasten und sind eigentlich positiv überrascht. Immerhin unser aller erster Versuch. Fehlt allerdings noch viel Erfahrung und Übung

    Für eine PLattenfirma sollte es also reichen. Unser Drummer hat das Demo sehr treffend beschrieben: "Klingt wie von einer kommerziellen Live-CD" - für den Anfang nicht schlecht...

    Grüße!