• #11 Antwort auf #10
    • 19.03.2009 09:33

    Geklimper gibt es bei uns wirklich genug...
    Ein guter Gedanke! Obwohl die Songs einheitlich, zusammenhängend und "logisch" klingen.

    • #12 Antwort auf #9
    • 19.03.2009 12:25

    Kannst ja mal was hochladen. Dann kann man noch konkreter Tips geben.

    • #13
    • 19.03.2009 15:04

    heutzutage klingen viele demos schon unglaublich gut, da man für relativ wenig geld schon brauchbares equipment bekommt. die langjährige erfahrung beim musik produzieren kann man allerdings nicht kaufen.
    ich mische und mastere öfters von bands selbst aufgenommene demos und alben. eine befreundete band hat ihr letztes album drei mal komplett im proberaum eingespielt bis es einigermaßen paßte. dafür ist es ziemlich gut geworden. aber frag nicht was ich beim mastering alles machen mußte bis es insgesamt stimmig klang. und das sind alte hasen, die schon oft im studio waren.
    ich würde euch empfehlen für demozwecke selber aufzunehmen. das schult ungemein arrangement und spieltechnik und da könnt ihr solange basteln wie ihr wollt. sucht euch für mix und mastering einen umgänglichen studiotyp, wo ihr auch einfach mal eine kritik und tips für die aufnahme einholen könnt.
    meine anspieltips für selfmade mit anschließender profi bearbeitung sind "zen zebra" oder "might sink ships".

    • #14 Antwort auf #3
    • 19.03.2009 16:31

    Man kann auch mit einfachen Equipment gute Musik aufnehmen, Police haben ihre ersten beiden Platten in einem SemiProfStudio aufgenommen und es wurden totzdem Millionen verkauft.

    Es gibt auch genug Beispiele wo gute Musik durch zu viel "Technik" ruiniert worden ist, früher hies das "Überproduziert".

    • #15 Antwort auf #14
    • 19.03.2009 19:23

    "Man kann auch mit einfachen Equipment gute Musik aufnehmen, Police haben ihre ersten beiden Platten in einem SemiProfStudio aufgenommen und es wurden totzdem Millionen verkauft. "
    ja, aber ein semi profi studio kennt den gewaltigen unterschied zwischen, sm58 und einem grossmembran mik ... und ausser dem, bin ich einfach der meinung, dass wenn das equipment zu wenig, oder nicht für den richtigen zweck wäre, es eine enorme anforderung an den tontechniker ist, etwas schlaues daraus zu machen.. was bedeuten würde, DASS KNOW HOW vorhanden sein sollte, was es ja auch nicht ist...

    übrigens, zu deiner frage von know-how... www.delamar.de  ist vileicht etwas für euch..

    • #16 Antwort auf #9
    • 20.03.2009 08:53

    Es gibt gute Einsteiger-Literatur. Die Titel fallen mir grad nicht ein, aber da gibt’s wirklich viel bedrucktes Papier.

    http://www.amazon.de/recording/s...aps%2Ck%3ARecording%2Ci%3Astripbooks

    Ich würde auch eher ein Buch kaufen statt Internet-Tutorials durchzuarbeiten, weil bei denen nie jemand weiss, was für einen Background der Schreiber hat.

    Ein schlauer Mensch hat mir mal zum Thema gesagt "der Beste ist der, der jeden Fehler schonmal gemacht hat". Ich finde das trifft den Nagel auf den Kopf. Wenn Ihr Zeit und Lust habt, macht es selber und lasst Euch nicht durch Fehlschläge entmutigen. Nur so lernt ihr’s richtig und was ihr einmal könnt, müsst ihr kein zweites Mal lernen. Und der "Magic Moment", wenn endlich richtig geil klingt, ist eh unbezahlbar.

    Mit Rohmaterial zwecks Optimierung zum Experten zu gehen IST m.E. schon ein Anfängerfehler. Die Aufnahmen sollte so gut sein, dass kaum noch was gemacht werden muss. Man kann allein durchs Recorden extrem viel am Klang machen. Teste mal mit der Gitarre, wieviele Nuancen es allein durch die Mikro-Position gibt. Testet man dann noch ein zweites Mikro und die Kombination aus beiden (inkl. aller Positionen), gehen die Möglichkeiten schon gegen unendlich, und zwar ohne, dass man eine andere Box, Position der Box im Raum oder Gitarre getestet hätte. Ähnliches gilt für jedes andere Instrument (inkl. Stimme).
    Dann sollte die ganze Band ein einheitliches Klangideal haben auf das ihr hinarbeitet. Also viel Musik hören und auch mal auf die Verhältnisse und Positionen der Instrumente achten. Weiterhin ist am Ende das homogene Ergebnis das Ziel. Ich hatte viele Hobbybands im Studio, wo der Drummer wollte, dass man seine Kickdrum besonders gut hört, der Bassis fand sich immer zu leise und der Gitarrist wollte am liebsten noch 12 gedoppelte Spuren dabei haben. Da muss der "Produzent" schon Psychologe sein um jeden einmal zum Einlenken zu bewegen.

    My 2 cent

    • #17 Antwort auf #16
    • 20.03.2009 08:56

    EDIT: Natürlich sollte man die Kickdrum immer gut hören, aber es muss vielleicht nicht unbedingt in Richtung "omnipräsenter Knall" gehen.

    • #18 Antwort auf #9
    • 20.03.2009 13:00

    Die beste Quelle für systematisch aufbereitetes Wissen ist nach wie vor der Buchhandel. Das sage ich nicht nur, weil ich ein Werk in dieser Richtung selber verfasst habe ("Der Homerecording Guide", sondern, weil  im Netz üblicherweise nur Anleitungen zu eng begrenzten Themen zu finden sind. Und als Anfänger kannst du dabei nicht einmal unterscheiden, ob da ein Fachmann spricht, oder ob sich da jemand was zusammengereimt hat. Ein Buch- oder Zeitschriftenverlag dagegen achtet darauf, dass eine gewisse Kompetenz gegeben ist und dass das Ganze auch entsprechend gut, vollständig und verständlich aufbereitet ist. Das ist ein Gegenwert, der in der Praxis ein Vielfaches des Verkaufspreises von 20-40 Euro wert ist. Schau dich mal beim Musikalienhändler bzw. bei Amazon um (Stichworte Recording und Homerecoding); da gibt’s einiges an wirklich brauchbarer Literatur. "Sound & Recording" lesen schadet sicher auch nicht. Deine Ergebnisse werden nie besser sein, als das was du aus den Geräten rausholen kannst. D.h. ohne Know-How wird’s auch mit den tollsten Geräten nicht viel besser als bisher. Davon ab hilft dir anständige Literatur auch dabei, das wenige Geld *sinnvoll* einzusetzen.

    • #19
    • 20.03.2009 15:00

    So könnt ihr ja nur einen fertigen Mix oder alle Instrumente einzeln nacheinander aufnehmen. Das ist beides nicht so toll - im einen Fall kommt unausgewogenen Zeug raus (=> wer soll den Mix machen?), im anderen fehlt das Band-Zusammenspiel.

    Um die ganze Band auf einmal aufzunehmen bräuchtet ihr so *ab* folgender Materialschlacht:
    2 x z.B. SM 57(o. 58) für E-Gitarre (für vermutlich 2 Gitarren)
    1 x DI für den Bass
    1 x z.B. SM57(o. 58)  Snare
    1 x BassDrum Mikro
    2 x Kleinmembran-Kondensator für Overhead
    1 x Gesangsmikro. Da kann ein SM58 gut funktionieren, muss aber nicht. Ggfls. hat der Sänger ja auch schon sein Mikro gefunden.

    Dafür braucht ihr dann 8 Eingänge am Audiointerface.

    Außerdem einen Raum der halbwegs brauchbar klingt - der typische Übungsraum ist eher zu klein. (Vor allem niedrige Decke klingt schnell mal doof.)

    Verbunden mit der Tatsache, das keiner von euch das kann, finde ich den Vorschlag jemanden zu suchen, der sich damit auskennt (und das Material hat), nicht von der Hand zu weisen.  

    Wollt ihr Equipment anhäufen - oder einen guten Demotrack?

    • #20 Antwort auf #8
    • 21.03.2009 13:28

    Es gibt doch mittlerweile den Profire Pro 2626 mit höhreren Samplingraten, und mittlerweile eine gute Mischermatrix.
    Wenn mir mal meine 10 Kanäle des Fireface 400 zu knapp werden, hol ich mir den. Aber das ist die letzte Zeit nicht vorgekommen. Die Preamps des Octane/Profire/DMP3 sind klasse, ich nutze sie mit 2 DMP3, und nehme damit meinen Konzertflügel auf.