• sounds umschalten...?

    unser keyboarder verwendet seit neustem ein hammond und ein manikin memotron modul um gewisse sounds zu machen. beide geräte sind per midi mit seinem roland keyboard (so ein  grosses mit piano und orgelsounds) verbunden. wenn er nun mitten im song von einem mellotron sound (welcher aus aus dem memotron 19" ding kommt) zu einem hammond sound (welcher aus diesem hammond teil kommt) umschalten will, muss er zuerst am einten gerät die laustärke runterfahren und sie dann am anderen wieder aufdrehen. kurz und gut, das ganze dauert und ist einfach zuviel gefummel!

    gibts es irgend eine möglichkeit, diese sounds zu "schalten", so wie wir gitarristen es z.b. per midipedal machen?

    • #1
    • 22.11.2011 20:37

    Hi,

    so allgemein kann man da nur "ja, aber...." antworten.

    1. welche Masterkeyboardeigenschaften hat das Roland? Da hilft Anleitung lesen. ebenso die Anleitung in Bezug auf die Midi-Einstellungen der beiden Rack-Geräte. Die können sicher per Midi auf einen "gemutetes" Programm geschaltet werden und sind dann stumm.

    Wenn es das Roland nicht kann:

    2. Eine zusätzliche Kiste die auf verschiedenen Midi-Kanälen über eine Taste programmierbare "program change"-Befehle und anderes senden kann. So etwas ist m.E. inzwischen relativ selten, weil Keyboarder nix mehr von Hardware halten. Ausser eurem, sehr sympathisch. Mehr Musiker als Techniker, das ist vermutlich eine aussterbende Spezies.

    Vielleicht kann das diese Behringer-Fußleiste. Oder ein gebrauchtes Miditemp-Teil, wenn ich den Namen richtig erinnere

    3. Masterkeyboard kaufen und alles von dort aus steuern. Fehlt noch ein Modul für die restlichen Sounds des Rolands.

    4. alles verkaufen und Clavia Nord Stage 2 kaufen :=), falls die Sounds auch gleichzeitig klingen sollen. Sonst reicht das Electro 3. Beide in verschiedenen Tastaturvarianten zu haben. Und entgegen anderlautenden meldungen im Web halte ich die Klaviersounds für sehr authentisch. Was nicht jedermanns Sache ist, nach 30 Jahren Yamaha/Korg/Kurzweil-Gewöhnung.

    Beim Stage: Mellotron-Sounds in den Sample-Speicher des Synthesizers laden und die anderen Klangbearbeitungsmöglichkeiten des eingebauten Synth vergessen.

     

    PS: ich arbeite nicht bei/für Clavia, sondern spiele auf Electro 3

     

     

     

     

     

    • #2 Antwort auf #1
    • 23.11.2011 10:34

    Vielen Dank für deine ausführlichen Antworten.

    Ich scheine hier wirklich eine aussterbende Spezies zu sein.

    Ich spiele einen Dave Smith Poly Evolver sowie ein Roland VR 760 (sollte eigentlich ein Masterkeyboard sein). Am liebsten schalte ich halt alles von Hand, jedoch ist dies Live nicht mehr möglich.

    Deshalb habe ich momentanun das Memotron an einem Roland SH-201 angeschlossen, so habe ich jedoch 3 Keyboards, und für live finde ich dies ein bisschen übertrieben...

    Liebe Grüsse

     

    • #3 Antwort auf #2
    • 23.11.2011 19:32

    liegt vielleicht auch daran, das die Keyboarder-"Gemeinde" hier verschwunden ist. Immer dem neusten Equipment/Sound auf der Spur, aber eine Veränderung am Forum: um Gottes willen, da sind wir aber beleidigt....

    Mit deinem Gerätepark im Rücken würde ich wirklich das Stage 2 mit 73 Tasten mal anschauen. Und dann nur noch mit Stage und Evolver loslaufen.

    Oder das Memotron Rack gegen die Tastenvariante umtauschen, die Bandkollegen zum helfen überreden und mit 'ner Keyboardburg auf Show machen. Setzt allerdings einen gesunden Rücken voraus und ist viel Aufwand für das Abmischen.

     

     

     

     

     

     

    • #4
    • 25.11.2011 09:01

    Hey, also ich bin noch dabei...

    Den Ansatz mit einem echten Master-Keyboard kann man sicherlich so machen. Ich persönlich habe mich entschieden, dass ich seit einiger Zeit zwar keine Burg mehr schleppe/aufsetze/abmische, aber doch mindestens 2 Keyboards (im Sinn von "Tastaturen". Eine mit 88 Tasten/Gewichung , eine mit 5 Oktaven/leichtgängig. Dazu sehe ich zu, dass alle wesentlichen Sounds von beiden zugänglich sind (Havarieschutz). Mir ist es am liebsten, Sounds durch Tastaturwechsel im Song auszutauschen. Liegt an Erfahrungen mit der Kirchenorgel mit 3 Manualen damals. Zumindest bei mir geht der Wechsel der Tastatur schneller und sicherer als das Umschalten, bei dem Irrtümer passieren können, oder die Taste war nur halb gedrückt, was zu spät auffällt, und was sonst noch live in Echtzeit alles passieren kann.