• Moog Piano Bar

    Hallo,dieses Teil zum Aufsetzen auf jede beliebige 88er Tastatur, z.B. Flügel, gibt es wohl nicht mehr? Hat jemand damit mal zu tun gehabt? Funktioniert das (z.B. wird die Anschlagdynamik ziemlich genau - soweit das mit 128 Stufen geht - übertragen?) usw.? Ich konnte keinen Händler entdecken. Weiss jemand, wo es das noch gibt in D-Land?Joss

    • #1
    • 05.11.2009 20:40

    Hallo Joss, mit dem  Moog-Teil kann ich Dir auch nicht weiterhelfen.
    Aber vielleicht wäre das hier eine Alternative?

    http://www.qrsmusic.com/pianomation-p.asp?pid=3382

    Gruß
    Pat

    • #2
    • 12.11.2009 22:20

    Vielleicht sollte ARP auch über eine Piano-Bar Alternative nachdenken. Die Konkurrenz sollte bekanntlich nicht schlafen...

    PS: Sorry, ich konnte es nicht lassen - ich hab’s versucht

    • #3
    • 13.11.2009 10:02

    Hallo .-)

    Ich habe 2 Kunden, die das Teil mal hatten...
    Das PianoBar funktioniert zwar schon ganz gut, hat (hatte) aber ziemlich Probleme mit Fremdlicht (Leuchtstofflampen etc.), was je nach Beleuchtung der Tastatur zu unterschiedlicher Velocity pro Taste oder zu Beeinflussung benachbarter Tasten untereinander führte. Deshalb hat es sich wohl nicht verbreiten können....

    Das optimalste mir bekannt System, daß ohne Modifikation an den Tasten (Blende) auskommt ist das QRS PnoScan 2... Hohe Auflösung, in alle Einzelheiten verwaltbar (jeder Sensor kann einzeln im Verhalten bearbeitet werden)...

    Jenzz

    • #4
    • 14.11.2009 10:01

    Den Marantz Pianocorder gabs auch mal als Vorsetzer, der funktionierte auch.

    • #5
    • 24.11.2009 13:17

    hallo,
    habe das Teil seit 4 Jahren und im großen und ganzen funktioniert die Leiste.
    Habe sie in Betrieb mit Yamaha, Steinway undKawaiflügeln gehabt. Mit einem Petrof hat sie nicht funktioniert, die schwarzen Tasten haben Notenhänger fabriziert. Rudi Linhart vom deutschen Vertrieb konnte mir da auch keinen Tipp geben.

    Um einen Klaviersound mit einer Fläche zu doppeln ist die PianoBar prima, ebenso zum einspielen von Noten in einen Rechner zwecks Notation.
    Liveeinsatz ist auch möglich, da Auf- und Abbau relativ schnell gemacht ist.

    Ich würde aber dringend einen externen Klangerzeuger wählen, weil a die Sounds der Pianobar bescheiden sind und die Bedienung und Editierung des internen Klangerzeugers eine Katastrophe sind.

    Also, Konzept eigentlich ideal, aber verbesserungsfähig, würde ich sagen.

    Habe mir schon ab und zu überlegt, das Teil wieder zu verkaufen, weil ich es zu selten nutze. Vielleicht mach ich das auch demnächst.
    Gruß, Schoewi

    • #6 Antwort auf #5
    • 24.11.2009 15:26

    So wie ich das mitbekommen habe, konnte sich dieses Teil wohl nicht wirklich durchsetzen. Deshalb wird es wohl auch nicht mehr hergestellt (?). Und vermutlich nicht weiter verbessert (um auf Deine Einschätzung anzuspielen). Im Prinzip suche ich sowas zum Einspielen als MIDI (für Notendruck oder Sequenzer zur weiteren Bearbeitung). Mich interessiert z.B.: werden die MIDI-Daten in Ihrer Originaldynamik annähernd übertragen? Ist also ein leiser Ton dann mit MIDI-Volume z.B. 30 versehen? Und wie ist das mit dem (re.) Pedal? Auf dem "richtigen" Flügel gibt es ja nicht nur Pedal "an" oder"aus", sondern auch Zwischenstufen ("Kompromispedal". Wie wird das übertragen?
    Konntest Du herausbekommen, weshalb ausgerechnet ein PETROF problematisch ist? Der hat doch auch nur schwarze Tasten, wie jeder andere Flügel. Und die Abtastung erfolgt doch optisch. Liegt es an der Farbe? (die schwarzen PETROF-Tasten sind meines Wissens komplett aus Plaste und fühlen sich "hohl" an, so als wären sie tatsächlich innen nicht massiv, sondern eben hohl. An der Mensur sollte das doch nicht etwa liegen? (denn die ist doch eigentlich genormt)

    Joss

    • #7 Antwort auf #6
    • 24.11.2009 22:54

    hallo Joss,
    habe Deine Anfrage hier im Forum mal als Anlass genommen, die Pianoleiste etwas nächer zu checken, zudem ich gerade von Logic 5.5 PC auf Logic 9 auf Imac umgestiegen bin und jetzt macht das Ganze endlich wieder Spaß.....

    Also: Ich habe auf meinem Yamaha Flügel eine Audio und Midispur parallel aufgenommen und mir dann beides über-und nacheinander angehört und verglichen, und ich muss sagen, dass die Piano Bar einen recht guten Job macht.
    Die Midispur habe ich mit einem  softwareinstrument Yamaha Studio aus dem Logic EXSsampler abgehört udn das war nicht peinlich sondern recht ausgewogen, das Pedal (mit normaler Sustainfunktion ein un aus, nehme ich an) klang nicht unnatürlich. Die Dynamik erstreckte sich von 8 bis 127.
    Auch das Liveeinspielen von Noten geht problemlos, da kommt nix verzögert und eine etwas zu kurz ausgehaltene halbe Note wird trotzdem (zumindest bei Logic) korrekt dargestellt.

    Das Petrof Phänomen kann ich nicht erklären, habe lange darüber gegrübelt.

    Bei Interesse könnte ich Dir mal MP3s schicken, wenns nicht gleich morgen sein muss. Ich bin inzwischen wieder echt begeistert, was man mit der Kiste anstellen kann und wie schön es ist, vom Flügel aus Midinoten einzuspielen.
    Gruß, Schoewi