• 'Einfacher' Klangerzeuger für Midi-Keyboard

    Hallo zusammen,

    ich bin leider absoluter Anfänger und deshalb verzeiht bitte, wenn sich diese Frage sehr dilletantisch gestaltet. Ich würde mich trotzdem über eure Hilfestellung freuen!

    Ich habe in meiner "Jugend", also etwa vor 20 Jahren ein wenig auf dem Keyboard rumgeklimpert und mein Onkel hat mir sein sehr einfaches Midi-(Master)Keyboard (Studiologic TMK-88) vermacht. Da dieses Keyboard keinen Klangerzeuger besitzt und ich wieder anfangen möchte zu spielen, benötige ich eure Ratschläge, welches Gerät ich mir zur Klangerzeugung genau anschaffen soll.

    Ich habe keinen PC an den ich das Keyboard anschließen kann und möchte. Ich benötige im Grunde genommen keine Drummachine oder ähnliches, sondern lediglich eine einfache Instrumenten-Bank (Klavier würde quasi schon reichen).

    Zwei Line-Ausgänge und einen Kopfhörerausgang wären allerdings Pflicht bzw. ich möchte das Gerät an eine Anlage und an Kopfhörer anschließen können.

    Und es sollte nicht die Welt kosten, dennoch nicht der letzte 'Rotz' sein.

     

    Ich bräuchte am besten konkrete Gerätvorschläge - also ein Ratschlag: "Kauf dir irgendeinen billigen Synthi" oder so würde mir nicht so dolle helfen.

     

    Ich bin über jeden Ratschlag dankbar!!!

     

    Viele Grüße,

    Tim

    • #1
    • 03.10.2011 20:06

    Deine Beschreibung ist schon mal gut. Es fehlen allerdings noch das Budget bzw. die Preisobergrenze und die Info, ob Gebrauchtkauf in Frage kommt.

    Ich nenne jetzt mal einfach ein paar Geräte, die es neu zu kaufen gibt und die in Frage kämen (geordnet nach Preis, aufsteigend):

    http://www.thomann.de/index.html...02&page=de/miditech_pianobox.htm

    http://www.thomann.de/index.html...902&page=de/ketron_klavi_pro.htm

    http://www.thomann.de/index.html...902&page=de/roland_soniccell.htm

    http://www.thomann.de/index.html...amp;page=de/yamaha_motif_rack_xs.htm

    http://www.thomann.de/index.html...amp;page=de/korg_m3m_workstation.htm

    • #2
    • 03.10.2011 23:05

    Danke für die ersten Ratschläge!

    Gebrauchtkauf wäre für mich vollkommen in Ordnung und was die preisliche Vorstellung angeht, wäre für mich schon bei max 150 Euro die Obergrenze. Mehr lohnt bei mir einfach nicht, da ich das Ganze ja nur für den absoluten Heimgebrauch benötige. Ich hoffe, dass das weiterhilft. Fallen da dann noch andere Geräte ins Auge und was gibt es denn so an Gebrauchtbörsen?

    Vielen Dank und viele Grüße,
    Tim

    • #3 Antwort auf #2
    • 04.10.2011 01:54

    Zitat von Cheeesi:

    "

    Gebrauchtkauf wäre für mich vollkommen in Ordnung und was die preisliche Vorstellung angeht, wäre für mich schon bei max 150 Euro die Obergrenze. [...] Fallen da dann noch andere Geräte ins Auge [...]?

    "

    Klar, da müsste es eigentlich viel Auswahl geben... Es gab früher viele verschiedene Piano-Klang-Module, und es gibt ältere Sound-Module, ähnlich wie der oben verlinkte Motif XS Rack, nur halt älter. Für 150 Euro kriegt man bestimmt was aus so Anfang-Mitte 90er. Z.B. Roland, Yamaha, Ensoniq, Alesis, Kurzweil, E-mu, Korg, Kawai (habe bestimmt einige vergessen, wie z.B. General Music / GEM) haben so etwas gebaut.

    Zitat von Cheeesi:

    "

    was gibt es denn so an  Gebrauchtbörsen?

    "

    eBay?...

    Probiere auch Google aus bei der Suche nach älteren Sound-Modulen.

    Meist wird bei solchen Sample-basierten Sound-Modulen die Größe des Sample-Speichers angegeben: Je größer - umso besser, sprich tendenziell realistischer die Sounds. Bei Piano-Modulen darf er kleiner sein, weil ja nicht so viele Sounds den Speicher teilen.

    Ansonsten ist noch der Parameter Polyphonie interessant: Es ist die Anzahl der gleichzeitig erklingenden Töne.

    

    • #4 Antwort auf #2
    • 04.10.2011 02:05

    PS: Wenn ich es mir so überlege, gab es auch gegen Ende 90er - Anfang 00er noch recht günstige Soundmodule. Schau mal bei eBay z.B. unter beendeten Angeboten nach JV-1010. Ist gerade so in deinem Preisrahmen und noch nicht soo alt. Noch etwas frischer wäre der XV-2020, geht aber schon so Richtung 200-250 Euro.

    • #5 Antwort auf #2
    • 04.10.2011 02:13

    Die Klassiker unter Piano-Modulen:

    • Yamaha P50-M
    • Kurzweil MicroPiano
    • Alesis NanoPiano

    Es gibt aber, wie gesagt, noch mehr...

    • #6 Antwort auf #2
    • 04.10.2011 02:30

    Ach so, da fällt mir noch ein, ich hatte ja ab 1995 eine KORG X3R benutzt (eingeführt wurde sie 1993). Ähnliche Sounds haben auch weitere KORG-Module aus der Zeit.

    Die X3R hatte auch einen Sequencer an Bord, so dass ich gleich darauf MIDI-Arrangements aufgenommen habe.

    Hier ein paar Arrangements (wenn du gut zuhörst, wirst du da auch Pianos raushören ):

    http://jazz-funk.de/audio/heaven.mp3

    http://jazz-funk.de/audio/Brass_Song.mp3

    http://jazz-funk.de/audio/20._Oktober.mp3

    Bei den ersten zwei Arrangements hatte ich zum Einspielen ein Casio-Keyboard benutzt; beim letzten ein Fatar SL-161.

    • #7 Antwort auf #6
    • 04.10.2011 03:04

    Noch ein Klang-Beispiel der KORG X3R:

    http://private.freepage.de/burman/mp3/Chords_040409.mp3

    (Das Metronom war glaube ich die SoundBlaster)

    • #8
    • 05.10.2011 00:56

    Mittlerweile günstig zu bekommen sind die Roland JV Geräte... 1010,1080,2080... die ich sehr empfehlen kann!!!

    • #9
    • 30.12.2011 15:21

    Danke für die vielen Ratschläge!!

    Ich habe mich jetzt etwas umgeschaut - was die Preise von den vorgeschlagenen Geräten angeht und (außer ich schieße ein glückliches Schnäppchen), kommt preislich leider 'nur' die Miditech Pianobox in Frage.

    Allerdings hat mir ein entfernter Bekannter angeboten, dass ich ihm die V-Machine von SM Pro Audio ( http://www.thomann.de/de/sm_pro_audio_v-machine.htm ) für 150 Euro abkaufen könnte.

    Taugt das Kistchen für meine Zwecke auch etwas? Hat schon mal jemand was davon gehört oder sogar selbst Erfahrungen damit gesammelt?

     

    Viele Grüße,

    Tim

    • #10 Antwort auf #9
    • 30.12.2011 16:13

    www.musikmachen.de/content/search?SearchText=V-Machine