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Suche Einsteigerkeyboard!
So, hab einfach mal nach Keyboard Foren gesucht, und dies hier gefunden und mich dann durch die Registrierung gewurschtelt, wobei mir aufgefallen ist, dass dieses Board wohl eher nur für bereits fertig-gebackene Musiker ist (oder?). Nun, ich bin noch keiner, hoffe ich bin trotzdem willkommen :P.
Das einzige, was ich bisher gemacht hab, waren in den letzten paar Jahren immer mal wieder mit Programmen wie Fruity Loops rumzuspielen. Jedoch macht es mir nicht wirklich Spaß jeden Ton einzeln in ein Rasterfeld zu setzen, und es klingt auch meist nicht besonders oder ist mit enormen Aufwand verbunden.
Als erstes sollte ich erwähnen: Was richtiges spielen angeht, kenn ich nicht mehr, als das aus der Schulzeit gelernte. Bin also blutiger Anfänger und kenne mich nicht aus mit den Instrumenten. Ich weiß aber UNGEFÄHR was ich möchte, und hoffe ich kann hier beraten werden.
Ich möchte ein Keyboard, mit USB Anschluss, damit ich mit meinen, durch virtuelle Synthesizer, selbstgemachten Tönen direkt Melodien aufnehmen kann und in meine Lieder integrieren kann (sodass ich z.B. nicht mehr auf die "Piano Roll" von Fruity Loops angewiesen bin). Ausserdem reizt mich allgemein das Piano und ich würde gerne richtig spielen lernen. Von daher wäre ein gewisser Widerstand auf den Tasten denke ich nicht verkehrt. Kenn nur die Schul-Keyboards, und naja.. man fühlt es einfach nicht wenn man was spielt.
Also kurz: Ein Einsteigerkeyboard was man mit dem Rechner verbinden kann, aber auch geeignet ist um richtig spielen zu lernen, so günstig wie möglich, da mein Geldbeutel leider sehr knapp ist.
Habt ihr vielleicht einige Empfehlungen?
Gruß und Danke im Vorraus!
sinthesis
P.s. Hoffe ich habe im richtigen Bereich gepostet.
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Hallo Sinthesis und willkommen im Forum!
(Bin kein Moderator oder so, sondern nur schon etwas länger dabei.
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wobei mir aufgefallen ist, dass dieses Board wohl eher nur für bereits fertig-gebackene Musiker ist (oder?). Nun, ich bin noch keiner, hoffe ich bin trotzdem willkommen :P.
"Klar! Jeder hat mal angefangen, und mancher vielleicht festgestellt, dass er (fertig-gebackener, nach 9 Monaten Backzeit) Musiker ist, noch bevor er angefangen hat.
Also du möchtest erst mal ein MIDI-Keyboard (praktischer Weise mit USB-Anschluss) ohne interne Klangerzeugung haben, um den Computer mit in Echtzeit gespielten Noten zu versorgen, richtig?
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Ausserdem reizt mich allgemein das Piano und ich würde gerne richtig spielen lernen. Von daher wäre ein gewisser Widerstand auf den Tasten denke ich nicht verkehrt.
"Nun, da gibt es z.B. Tastaturen mit 88 Tasten und echtem Piano-Feeling (-> Hammermechanik). Für einen Piano-ungeübten Keyboard-Spieler kann sich so eine Tasatur schwergängig und träge anfühlen.
Am anderen Ende des Tastaturen-Spektrums gibt es extrem leichtgängige Synthesizer-/Orgel-Tastaturen (-> Waterfall). Bei manchen haben die Tasten die Form vom echten Piano, und man kann damit auch locker Piano-Sounds spielen. Siehe z.B. Fatar NUMA Organ. Auf der anderen Seite gibt es auch 88er Tastaturen, die leichtgängiger als die anderen sind. Und dann gibt es auch wiederum sogar 61er Tastaturen mit Hammermechanik. Fatar VMK-161 Plus ist glaube ich so eins.
Generell gilt aber, dass bessere Qualität auch mehr Geld kostet. Günstige MIDI-Keyboards haben selten wirklich gute Tastatur-Qualität. Unter den Synthesizer-Tastaturen sind Edirol-Tastaturen der Pro-Serie einigermaßen ok. Eine richtig gute Synthesizer-Tastatur findet man in keinem reinen MIDI-Keyboard, sondern z.B. in so einem teuren Synthesizer wie Roland V-Synth. Und ich vermute auch im V-Piano von Roland wird eine sehr gute 88er Hammermechanik-Tastatur verbaut sein, habe selber aber noch nicht angespielt. Gibts zwar nicht mehr am Markt, sondern nur gebraucht, aber z.B. im Yamaha S80 war eine leicht spielbare 88er Tastatur verbaut.
Du könntest dir nun z.B. folgendes überlegen:
1. Maximales Budget
2. Neu oder gebraucht
3. Hammermechanik ja/nein
4. Ob ein 61er, 76er, 88er Keyboard oder gar mehrere verschiedene (z.B. 88er Hammermechanik + 76er Waterfall usw.)
Am besten ist es natürlich mehrere verschiedene Tastaturen in einem Musikladen selber anzuspielen.
Wenn du aber die oberen Fragen beantworten kannst, wird bestimmt auch der eine oder andere Anspieltipp möglich sein.
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Danke für die freundliche und umfangreiche Antwort!
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Klar! Jeder hat mal angefangen, und mancher vielleicht festgestellt, dass er (fertig-gebackener, nach 9 Monaten Backzeit) Musiker ist, noch bevor er angefangen hat.
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Hehe, da mag was dran sein. Verspüre jedenfalls schon länger den Drang danach meine eigenen Musiklandschaften zu erschaffen, nachdem ich nun schon durch so manche musikalischen Berge und Wälder anderer Leute gewandert bin :P
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Also du möchtest erst mal ein MIDI-Keyboard (praktischer Weise mit USB-Anschluss) ohne interne Klangerzeugung haben, um den Computer mit in Echtzeit gespielten Noten zu versorgen, richtig?
"Ja (ich bin mir zwar nicht ganz sicher über die genaue definition eines MIDI-Keyboards, ich nehme aber mal an, dass das die einfachste Grundform ist), also beispielsweise mache ich einfach auf die gewohnte Art und Weise einen beat, denke mir eine passende Melodie aus, lasse den Takt in der entsprechenden BPM laufen und nehm dann die Melodie direkt auf (Fruity Loops zB hat dafür direkt eine Funktion) und lege die Spur dann einfach unter den Beat. Und wie gesagt, die Sounds kreiere ich mit virtuellen Synthesizern, also benötige ich keinen im Keyboard integriert (denke ich - hab noch nie einen echten benutzt).
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Nun, da gibt es z.B. Tastaturen mit 88 Tasten und echtem Piano-Feeling (-> Hammermechanik). Für einen Piano-ungeübten Keyboard-Spieler kann sich so eine Tasatur schwergängig und träge anfühlen.
Am anderen Ende des Tastaturen-Spektrums gibt es extrem leichtgängige Synthesizer-/Orgel-Tastaturen (-> Waterfall). Bei manchen haben die Tasten die Form vom echten Piano, und man kann damit auch locker Piano-Sounds spielen. Siehe z.B. Fatar NUMA Organ. Auf der anderen Seite gibt es auch 88er Tastaturen, die leichtgängiger als die anderen sind. Und dann gibt es auch wiederum sogar 61er Tastaturen mit Hammermechanik. Fatar VMK-161 Plus ist glaube ich so eins.
Generell gilt aber, dass bessere Qualität auch mehr Geld kostet. Günstige MIDI-Keyboards haben selten wirklich gute Tastatur-Qualität. Unter den Synthesizer-Tastaturen sind Edirol-Tastaturen der Pro-Serie einigermaßen ok. Eine richtig gute Synthesizer-Tastatur findet man in keinem reinen MIDI-Keyboard, sondern z.B. in so einem teuren Synthesizer wie Roland V-Synth. Und ich vermute auch im V-Piano von Roland wird eine sehr gute 88er Hammermechanik-Tastatur verbaut sein, habe selber aber noch nicht angespielt. Gibts zwar nicht mehr am Markt, sondern nur gebraucht, aber z.B. im Yamaha S80 war eine leicht spielbare 88er Tastatur verbaut.
"Also gibt es 3 verschiedene Arten vom "Tastendruck"? Waterfall, "normal" und Hammermechanik? Oder nur die beiden? Und was würde sich zum anfänglichen üben empfehlen? Ich gehe einfach mal davon aus, dass die Hammermechanik auch eine große Rolle im Kostenpunkt spielt. Von daher würde es vielleicht Sinn machen, dass nach hinten zu verschieben, wenn ich mich dazu entschließen sollte ein etwas professionelleres Keyboard anzuschaffen. Aber gibt es nicht vielleicht auch eine Art Keyboard, die eben diese Hammermechanik einfach nur immitiert? :P
Welche Vorteile/Nachteile haben denn 61er, 76er und 88er boards?
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Du könntest dir nun z.B. folgendes überlegen:
1. Maximales Budget
2. Neu oder gebraucht
3. Hammermechanik ja/nein
4. Ob ein 61er, 76er, 88er Keyboard oder gar mehrere verschiedene (z.B. 88er Hammermechanik + 76er Waterfall usw.)
Am besten ist es natürlich mehrere verschiedene Tastaturen in einem Musikladen selber anzuspielen.
Wenn du aber die oberen Fragen beantworten kannst, wird bestimmt auch der eine oder andere Anspieltipp möglich sein.
"1. Also ich weiß, dass die ganz billigen Dinger bei 50€ liegen. Die Obergrenze für mein erstes Keyboard liegt bei ca. 150€. Kann man denn damit überhaupt schon was werden? Oder ginge da schon was ab 100€ vielleicht, oder müsste ich eher nochmal 100-200€ drauf rechnen?
2. Wenn möglich, natürlich neu (befürchte sonst, dass ich.. klingt doof.. sonst vielleicht keine richtige Verbindung zum Instrument aufbauen könnte)
3. Ich denke darauf könnte ich erstmal verzichten, aus Preisgründen, und ich vermute mal, dass die Waterfall-keyboards eher anfänger geeignet und günstiger sind, oder?
4. Also mehrere sind nun wirklich nicht drin
. Wieviele Tasten letztlich am besten für mich sind, kann ich leider nicht sagen. Ausser der bloßen Anzahl der Tasten - gibt es da denn gravierende Unterschiede? Wenn nicht, denke ich, dass ein 61er Keyboard für meine Zwecke durchaus geeignet wäre. Also um eben einfachste Melodien aufzunehmen und die basics im Piano spielen zu üben.
Also, vielleicht kannst du mir ja basierend auf den Infos bereits einige Vorschläge machen, ich bin keiner "Tastendrucktechnik" abgeneigt, ist halt eher eine preisliche Frage und ich denke das gleiche gilt für die Anzahl der Tasten.
Nochmals vielen Dank für deine Hilfe!!
Hoffe durchlöchere dich gerade nicht zu sehr mit Anfängerfragen
Gruß,
sinthesis
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Hallo sinthesis!
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Also gibt es 3 verschiedene Arten vom "Tastendruck"? Waterfall, "normal" und Hammermechanik? Oder nur die beiden?
"Nun, auch Hammermechanik ist nicht gleich Hammermechanik – es gibt unterschiede.
Waterfall ist auch nicht gleich Waterfall – kann man gut und kann man schlecht machen.
„Normal“, also irgendwo in der Mitte, wäre wohl eine halb-gewichtete Synthesizer-Tastatur.
Es gibt da aber welche, die sich wie Gummi anfühlen (habe z.B. bei M-Audio, AKAI angetroffen). Bessere federn angenehm. Z.B. Cakewalk Pro (nicht Edirol, wie oben von mir geschrieben – die haben den Namen geändert. Ist eine Untermarke von Roland). Die sind mir aber z.B. etwas zu kurzhübig und etwas zu hart."
Ich gehe einfach mal davon aus, dass die Hammermechanik auch eine große Rolle im Kostenpunkt spielt.
"Gibts auch in sehr günstig – Qualität würde ich da aber nicht erwarten...
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Aber gibt es nicht vielleicht auch eine Art Keyboard, die eben diese Hammermechanik einfach nur immitiert? :P
"Ja, so etwas ähnliches gibt es, und wenn gut gemacht, mag ist es sogar lieber als Hammermechanik. Bin auch kein richtig ausgebildeter Pianist. Das wäre dann das oben erwähnte Yamaha S80. Von aktuellen Modellen fällt mir momentan leider nichts ein, was ich empfehlen könnte. Würde aber auch preislich ziemlich hoch liegen.
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Welche Vorteile/Nachteile haben denn 61er, 76er und 88er boards?
"61er ist eigentlich Standard unter Keyboards/Synthesizern. Sind 5 Oktaven + ein C.
88er – das ist die Anzahl von Tasten wie bei einem Standard-Klavier bzw. Flügel. 7 1/3 Oktaven.
76er ist ein Kompromiss zwischen den beiden, was die Anzahl von Tasten angeht. Die Mechanik geht da auch von Waterfall bis Hammermechanik, wobei die meiste Auswahl an Hammermechanik man doch unter den 88er findet. 76er sind in ihrer Mehrheit Synthesizer-Tastaturen."
1. Also ich weiß, dass die ganz billigen Dinger bei 50€ liegen. Die Obergrenze für mein erstes Keyboard liegt bei ca. 150€. Kann man denn damit überhaupt schon was werden? Oder ginge da schon was ab 100€ vielleicht, oder müsste ich eher nochmal 100-200€ drauf rechnen?
"Einigermaßen Qualität gibts glaube ich erst so ab ca. 300 Euro.
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3. Ich denke darauf könnte ich erstmal verzichten, aus Preisgründen, und ich vermute mal, dass die Waterfall-keyboards eher anfänger geeignet und günstiger sind, oder?
"Waterfall-keyboards sind auf jeden Fall anfängerfreundlicher, es sei denn du möchtest richtig Klavier spielen lernen. Aber da empfiehlt sich dann auch eher an echtes Klavier.
Und günstiger sind gute Waterfall-keyboards nicht wirklich. Ich weiß nicht woran es liegt, aber gute Waterfall-keyboards sind selten anzutreffen und sind dann auch recht teuer bzw. sind in teureren Synthesizern/Orgeln verbaut.
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4. Also mehrere sind nun wirklich nicht drin . Wieviele Tasten letztlich am besten für mich sind, kann ich leider nicht sagen. Ausser der bloßen Anzahl der Tasten - gibt es da denn gravierende Unterschiede? Wenn nicht, denke ich, dass ein 61er Keyboard für meine Zwecke durchaus geeignet wäre. Also um eben einfachste Melodien aufzunehmen und die basics im Piano spielen zu üben.
"Jo, zu 61er Tastaturen wäre noch zu sagen, dass du dir darauf z.B. 61 Drumsounds legen kannst (z.B. die unteren paar Oktaven für Kicks, die oberen für Snare, oder die gesamte Tastatur als bunt gemischtes Kit mit Hi-Hats, Toms usw.), die du dann beim Beats Basteln jeweils (also pro MIDI-Spur) im Direktzugriff hast.
"
Also, vielleicht kannst du mir ja basierend auf den Infos bereits einige Vorschläge machen, ich bin keiner "Tastendrucktechnik" abgeneigt, ist halt eher eine preisliche Frage und ich denke das gleiche gilt für die Anzahl der Tasten.
"http://www.thomann.de/de/maudio_axiom_61.htm
http://www.thomann.de/de/cakewalk_a_800pro.htmDas Axiom ist etwas schwergängiger, aber weicher.
Das Cakewalk ist leichtgängiger, aber etwas härter.
Ansonsten beide recht gute professionelle Keyboards mit Markenqualität. Kannst ja beim Online-Kauf bei Thomann bis zu 3 Monaten testen! Bei Music Store, glaube ich, auch.
Ansonsten schau dir die beide im Internet etwas genauer an. Vielleicht gefällt dir das eine optisch viel besser und das andere überhaupt nicht.
Ich vermute Cakewalk wurden von Roland-Designern designt. Wirkt auf mich professioneller.
Ist aber halt nicht besonders fingergelenkschonend.
Und wenn du die Möglichkeit hast, mehrere Keyboards in einem Musikladen in Echt anspielen, wäre das natürlich viel besser, weil man sich i.d.R. nicht so eben 50 Keyboards nach Hause zum Vergleich schicken lassen kann.
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Okay, vielen Dank für die Einblicke in die Welt der Keyboards! Langsam bekomme ich einen Überblick.
Ich denke ich kann die Auswahl jetzt auch etwas weiter eingrenzen:
Ich schätze für mich geeignet wäre dann ein 61er Keyboard, mit einer halb-gewichteten Synthesizer oder Waterfall Tastatur und USB Anschluss. Die Optik ist mir eher unwichtig. Die Schönheit der Instrumente möchte ich dann doch auf andere Weise erfahren, als durch bloße Optik hehe.
Die Keyboards sehen beide gut aus. Allerdings seh ich da halt einen Haufen Knöpfe und Schieberegler und weiß jetzt gar nicht, ob ich das tatächlich benötige und leider liegen die immernoch über dem maximalen Budget. Das Axiom hat mir jetzt so aus reinem Bauchgefühl eher zugesagt, nur habe ich in den Kommentaren gelesen, dass die Tasten wohl sehr viel Spiel haben, und wenn man die Tasten nicht genau in der Mitte anspielt, sondern leicht versetzt, dass die entsprechende Note dann viel zu stark angespielt wird. Ich weiß nicht, ob mich das als ungeübten Spieler nicht extrem frustrieren würde :P . Von daher wäre vielleicht einer der wichtigsten Kriterien einfach die Verarbeitung ansich. Besonders viele Funktion brauche ich wahrscheinlich nicht.
Vielleicht magst du dir ja noch einmal die Mühe machen, und ggfs. ein paar Boards raussuchen, die preislich zwischen 120€ und 240€ liegen. Danach kann ich mich denn, dank dir, wohl auch selbstständig umschauen
.
Also ein weiteres Mal dankeschön
, kann schon kaum noch auf Weihnachten warten
Gruß,
sinthesis
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Noch eine Anmerkung:
Fingergelenkschonend wäre auch nicht verkehrt
Hab mich mal eine kurze Zeit an einer Bass-Gitarre versucht und bin beinah wahnsinnig geworden, da ich meine Finger einfach nicht soweit spreizen konnte und hatte bei manchen Akkorden regelrecht schmerzen in den Fingern. Also wenn möglich würde ich eine ähnliche Erfahrung mit dem Keyboard gerne vermeiden :P
Und wenn du vielleicht noch erklären könntest, was genau du mit leichtgängiger/schwergängiger und härter/weicher meinst, würde ich das begrüßen. Meinst du Schwerer/leichter zu spielen, aber weicherer/härterer Klang?
(Gibt es eigentlich keine editieren Funktion? Wenn doch, sorry, habe sie nicht gefunden)
Gruß
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> preislich zwischen 120€ und 240€
http://www.thomann.de/de/maudio_oxygen_49_3rd_gen.htm
http://www.thomann.de/de/maudio_oxygen_61_3rd_gen.htm
http://www.thomann.de/de/cakewalk_a500pro.htm
Ansonsten stöbere doch einfach durch den Shop und schaue dir Kundenbewertungen an.

Wenn du was vermeintlich besseres gefunden hast, sag bescheid.
> Fingergelenkschonend: Keyboard / Bass
Beim Bass braucht man viel Kraft in den Fingern (-> Muskeln), und es muss sich eine dickere Schicht Hornhaut bilden. Mit schwachen Fingern und weicher Haut hat man am Bass schlechte Karten. Anfangs hat mir die Haut am Finger sogar einfach geplatzt! Es gab einen ca. 1 cm langen tiefen Hautriss. Aber die Saiten waren auch schei++e. War so ein ganz billiger Bass – habe ihn anschließend zurück geschickt, weil der außerdem schief zusammen geschraubt war. Inzwischen habe ich einen anderen Bass und schon mehrere verschiedene Saiten durchprobiert. Man kann z.B. dünnere und weichere Saiten nehmen.
Beim Keyboard kann man aber nicht so einfach die Tasten tauschen oder modifizieren. Da muss man dann schon ein anderes Keyboard nehmen. Das Prädikat „fingergelenkschonend“ bezieht sich hier auf härteren / weicheren Anschlag: Weich: fingergelenkschonend; hart: nicht fingergelenkschonend.
> leichtgängiger/schwergängiger, härter/weicher
Nun, leichtgängig heißt, dass man wenig Kraft benötigt um eine Taste anzuschlagen, bis sie unten ist. Bei Schwergängigkeit braucht man mehr Kraft in den Fingern. Besonders bei schnellem Spiel von Melodien bemerkbar.
Mit härter/weicher war der Anschlag gemeint. Wenn die Taste niedergedrückt / niedergehauen ist, stößt sie unten auf eine Auflage. Bei manchen Keyboards ist dieser Stoß ziemlich hart -> nicht fingergelenkschonend; bei anderen weich, weil dickerer/weicherer Gummi drunter gelegt ist oder was weiß ich, womit da abgefedert wird.
Und manche Keyboards sind kurzhubig – sprich der Weg der Tasten nach unten ist da kürzer. Mag ich persönlich nicht.
Diese Cakewalk A-Pro Tastaturen haben zwar z.B. an sich gute Qualität, im Vergleich zu anderen Keyboards sind sie aber eben etwas kurzhubiger und härter im Anschlag.
Und M-Audio könnten dann z.B. langhubiger / weicher sein, auf der anderen Seite aber wackeliger, weniger präzise. So ähnlich stand das auch in den Kommentaren, die du gelesen hast, richtig?
Und dann gibt es Tastaturen (z.B. von AKAI), wo man das Gefühl hat in einen Gummi reinzudrücken. Als würden die Tasten nicht mit Metallfedern, sondern mit Gummibänden gehalten.
Wie schon gesagt: Gute Tastaturen sind selten und teuer. Dieser Synth hat z.B. eine gute Tastatur:
http://www.thomann.de/de/roland_vsynth_gt.htm
Leider gibt es eine solche Qualität nicht einzeln als MIDI-Keyboard.
> Gibt es eigentlich keine editieren Funktion
Es gibt momentan keine.
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> Kannst ja beim Online-Kauf bei Thomann bis zu 3 Monaten testen! Bei Music Store, glaube ich, auch.
Sorry, sind 30 Tage! Bei musik-schmidt.de gibts "33-Tage Geld-zurück-Garantie" und "66-Tage-Umtauschgarantie".
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Supi, danke für die Erläuterung
Hm ja mein Bass hatte auch nur ca. 80€ gekostet glaub ich. Irgendwann ist die Halterung vom Gurt einfach rausgerissen aus dem Holz und da ich ohnehin keine Motivation hatte wegen den Fingern und weil man (ich) einfach keine direkten Ergebnisse hat, hab ich ihn in die Ecke gestellt. Und das mit dem Riss klingt schmerzhaft :P
Nun, woher weiß ich denn ob die Keyboards weich oder hart sind? Und ob die Tasten präzise oder eher wackelig sind? Da steht ja nur "Anschlagdynamisch", und die gewünschten Infos bekomme ich leider nicht immer durch die Kommentare. (ok, kann ich mir eigentlich selber beantworten: Geh in ein Fachgeschäft!!!)
Ausserdem, welche Unterschiede gibt es zwischen dem Oxygen 49er und 61er, ausser der Tasten? Zahlt man echt für 12 Tasten mehr gleich ein Drittel vom Gesamtpreis (50€) mehr? Die Rechnung geht bei mir nicht auf. Da müssten ja die Tasten alleine schon 250€ wert sein
. Oder steckt da echt noch so viel Technik hinter??
Und was mir gerade auffällt. Diese ganzen MIDI Keyboards, sind das ausschließlich PC keyboards? Damit kann ich mich nicht zB. nachts auf mein Bett setzen, Kopfhörer reinhauen und mit simplen Piano sounds etwas üben? Weil ich zwar meistens, aber nicht ausschließlich nur vor dem PC sitzen wollte dabei. (Wie gesagt, einfach mal irgendwo hinsetzen, und ein wenig "dudeln"
"
So allgemein hätte mir dieses minimalistische Keyboard zugesagt, ganz einfach weil die Tasten gelobt wurden. Aber ich weiß natürlich nicht, ob ich das jetzt nicht eifnach sage, weil ich mir nicht sicher bin, was ich mit den Dreh- und Schiebereglern von den anderen Keyboards später eventuell feines anstellen kann. Ansonsten würde ich, wie gesagt, die Stabilität und Präzision der Tasten mit als höchstes Kriterium einstufen. (Wobei Kommentare natürlich auch immer subjektiv sind und was sich wahrscheinlich mit meinem Wunsch nach "Fingerschonend" beißt :P).
http://www.thomann.de/de/cakewalk_a_500s.htm
Tut mir leid mit der Fragerei, mit jeder Antwort tun sich 3 neue Fragen auf :P Aber ich werde mich noch weiter durch einige shops, Marken und Kommentare kämpfen und dann in den nächsten 2-3 Wochen einfach mal in einen schönen Musikladen gehen und etwas rumprobieren, weil allein durch fragen und lesen kommt man wohl nie zu einem Ende und dann geh ich dir irgendwann noch auf die Nerven
. Übrigens meine Stimme zum Mod hast du
Gruß!
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Ok eine Sache ist mir jetzt noch eingefallen:
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Jo, zu 61er Tastaturen wäre noch zu sagen, dass du dir darauf z.B. 61 Drumsounds legen kannst (z.B. die unteren paar Oktaven für Kicks, die oberen für Snare, oder die gesamte Tastatur als bunt gemischtes Kit mit Hi-Hats, Toms usw.), die du dann beim Beats Basteln jeweils (also pro MIDI-Spur) im Direktzugriff hast.
"Das macht sicherlich Sinn! Aber da ich jetzt immer mehr 49er Boards sehe, die ungefähr meinen Anforderungen entsprechen - Ist es ein wesentlicher Nachteil? Ich kann doch sicherlich auch ein Drum Kit auf eine 49er Tastatur legen oder? Nur halt eine Oktave weniger
Oder warum erwähnst du das speziell im Bezug auf die 61er Tastaturen?
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> Nun, woher weiß ich denn ob die Keyboards weich oder hart sind? Und ob die Tasten präzise oder eher wackelig sind? Da steht ja nur "Anschlagdynamisch", und die gewünschten Infos bekomme ich leider nicht immer durch die Kommentare. (ok, kann ich mir eigentlich selber beantworten: Geh in ein Fachgeschäft!!!)
In Beschreibungen von Herstellern oder Online-Händlern findest du solche Infos nicht. In Kommentaren von Usern kannst du Hinweise finden. Selber antesten ist aber klar am besten!
Ich habe z.B. auf der Musikmesse 2010 einen KORG PS60 angesielt. Traumhafte Synth-Tastatur! Neulich im Musikladen einen KORG PS60 angesielt: billiges Plastik. Sprich keine hochwertige Tastatur wie auf der Messe. Da hat man sich für die Serienfertigung wohl im Nachhinein für eine andere, billigere Tastatur entschieden. Ähnliches Erlebnis mit einer Orgel-Tastatur von Fatar (Fatar VMK-161 Plus Organ). Obwohl der gleiche Tastatur-Typ angegeben, fühlt sich die Tastatur im Laden nicht so gut wie in einem anderen Instrument (Fatar NUMA ORGAN) mit dem gleichen Tastatur-Typ auf der Messe. Ich kann mir irgendwie kaum vorstellen, dass meine eigene Wahrnehmung sich so ändern konnte.
> Ausserdem, welche Unterschiede gibt es zwischen dem Oxygen 49er und 61er, ausser der Tasten? Zahlt man echt für 12 Tasten mehr gleich ein Drittel vom Gesamtpreis (50€) mehr? Die Rechnung geht bei mir nicht auf.
Schau mal was z.B. ein 76er Motif XF im Vergleich zum 61er kostet: 400 Euro für 15 Taten und etwas mehr an Gehäusemasse. Die Tasten sind die gleichen, und nicht mal besonders gute. Die Elektronik ist auch gleich.
> Und was mir gerade auffällt. Diese ganzen MIDI Keyboards, sind das ausschließlich PC keyboards? Damit kann ich mich nicht zB. nachts auf mein Bett setzen, Kopfhörer reinhauen und mit simplen Piano sounds etwas üben? Weil ich zwar meistens, aber nicht ausschließlich nur vor dem PC sitzen wollte dabei.
Das sind nicht ausschließlich PC keyboards – die kannst du per MIDI auch an andere MIDI-fähige Klangerzeuger anschließen. Wenn du ein Keyboard mit integrierter Klangerzeugung (mit Pianos etc.) haben möchtest, hier wäre z.B. so eins (habe es selber allerdings nicht ausprobiert):
http://www.thomann.de/de/emu_shortboard.htm
Da steht auch dabei, dass ein Batterie-Betrieb möglich ist!...
> Tut mir leid mit der Fragerei, mit jeder Antwort tun sich 3 neue Fragen auf :P
Mache das gleiche durch bei der Suche nach einer neuen E-Gitarre und „nerve“ hier genauso die Kollegen.
Der billige Bass, von dem ich gesprochen habe, hatte 100 Euro gekostet. Jeder Ikea-Stuhl ist kompetenter zusammengebaut. Habe vorübergehend einen günstigen Yamaha, den ich bei ebay sehr günstig ersteigt habe, und überlege mir einen Ibanez SR-505 anzuschaffen. Das heißt dann aber erstmal keine Kohle für Motif und so...
Gruß!
