• Tipps Musikmesse

    Hallo,

    ich würde sehr gerne meinen jüngeren Bruder, 16 Jahre alt mit zur Musikmesse nehmen. Nun war ich das letzte Mal vor über 10 Jahren dort und kann mich nicht mehr an viel erinnern.

    Ich würde mich deshalb sehr über sämtliche Tipps freuen. Besonders an welchem Tag es sich lohnt hinzugehen, ob es Musikgeschäfte gibt die Fahrten dorthin anbieten die empfehlenswert sind, ob es evt. an einem Tag (evt. Händlertag?) wo es nicht total überlaufen wird rein ? Auch Tipps was Anreise und was man sich anschauen sollte sind gern gesehen.

    vielen Dank schonmal

    • #1
    • 17.01.2012 18:22

    Als Fachbesucher sind die Fachbesuchertage zu empfehlen, da man dann nicht nur etwas mehr Ruhe, sondern auch eher Gelegenheit hat, mit den Leuten zu sprechen.Sollte Peter Coura dieses Jahr wieder seine Test Oase im Frankfurter Guitar Centre einrichten, dann empfehle ich unbedingt sich Zeit dafür zu lassen/nehmen. Nicht nur wegen der afrikanischen Gitarren, des Ambientes und des guten Essens, sondern auch wegen der tollen Konzerte in Wohnzimmeratmosphäre.Bei all dem Krach irgendwelcher Vorführgitarristen auf der Messe ist das dort eine echte Erholung.http://www.kenyaguitars.com/http://www.test-oase.org/index.htmlAnsonsten sind meine Favoriten seit Jahren Flaxwood Guitars, Rainer Tausch-Gitarren und eben die genannten Coura-Gitarren.viele Grüße,der StratDrache

    • #2
    • 18.01.2012 00:04

    > ich würde sehr gerne meinen jüngeren Bruder, 16 Jahre alt mit zur Musikmesse nehmen

    Hast Du eine Idee, was ihn besonders interessieren könnte?

    > Besonders an welchem Tag es sich lohnt hinzugehen

    In E-Gitarren-relevanten Bereichen, insb. bei Mainstream-Interessen ist am Besuchertag (vor 10 Jahren waren es noch zwei Tage Sa. und So., in den letzten Jahren nur noch Sa.) die Hölle los. An Fachtagen ist es allerdings auch ziemlich voll, da inzwischen viele auf den Trichter gekommen sind sich einfach Fachbesucherkarten zu besorgen.

    > Auch Tipps was Anreise

    Das öffentliche Verkehrsnetz ist in FFM z.B. ziemlich gut und die Messe auch sehr gut zu erreichen. Zur Anreise mit einem PKW könnte ich jetzt nichts sagen.

    > und was man sich anschauen sollte

    Wie viele Tage möchtet Ihr denn in Frankfurt bleiben?

    • #3
    • 20.01.2012 18:43

    Hallo Strat Drache, Hallo Michael

    vielen Dank für Eure Antworten! Der Tipp mit der Testoase ist klasse. Das klingt sehr gut, hoffe das machen die auch dieses Jahr. Auch die Favoriten schaue ich mir auf jeden Fall mal an!

    Wie gesagt, ich war vor über 10 Jahren dort und das über einen Bekannten an einem Fachbesuchertag. Ich habe also überhaupt keine Ahnung was mich erwartet:

    Wird man nur durch die Gänge gedrängt oder kann man auch die ein oder andere Gitarre anspielen?

    Und wie funktioniert das mit den Tickets: Habe ich als Normalsterblicher eine Chance auf Einlass als Fachbesucher ? - Gibt es Musikgeschäfte die "einen mitnehmen" ?

    Was meinem Bruder gefällt: Gitarren wie Idolmäßig in erster Linie vorwiegend die üblichen verdächtigen: Paulas, Strats und Idole wie Slash, AC/DC. Würde grob sagen: Gitarren anschauen, Inspirationen holen und sehen was es sonst so gibt was einem im Alltag nicht über den Weg läuft. Meint ihr das wäre was ?

    • #4 Antwort auf #3
    • 20.01.2012 23:35

    Hallo gaphil,

    der offene Besuchertag ist meist stark belebt und da gefühlte Einhundertausend E-Gitarristen und E-Bassisten meinen, sie müssten ihre Lieblingslicks spielen, ist ein wirkliches Testen fast garnicht und das Anspielen nur bedingt möglich.

    An den Fachbesuchertagen ist je nach Tageszeit etwas angenehmer. Ich empfehle, sich tatsächlich die Zeit zu lassen einige wenige Instrumente etwas ausgiebiger zu spielen, mit den Leuten am Stand zu reden und sich nicht zu hetzen. Das geht auch am offenen Besuchertag. Alles mal anfassen oder gesehen haben bringt garnichts. Macht nur Stress.

    Schau Dir mit Deinem Bruder im Vorfeld das Bühnenprogramm auf der Musikmesse-Website an und macht Euch einen Plan, was Ihr gegebenfalls ansehen wollt. Das haut nicht immer so hin, weil das Messegelände relativ groß ist, man also weite Strecken läuft und unter Umständen findet man irgendwo einen kleinen netten Stand, der es wirklich wert ist, dass man dort länger verweilt. Nehmt dann lieber diese kleine feine Erfahrung mit, als irgendeiner blöden Autogrammstunde oder einer Show hinterherzurennen.

    Vor ein zwei Jahren war ich vormittags in der Akustikhalle und hab einer Guzheng-Spielerin (chin. Zither) zugehört. Das war ein Highlight, noch dazu war die Umgebungslautstärke, so dass man wirklich lauschen konnte

    Ansonsten kann man sich mit netten Leuten aus dem Forum verabreden und draußen in der Sonne eine Imbisspause machen. Am besten etwas Proviant mitnehmen. Die Messepreise sind... (g)astronomisch

    viele Grüße,

    der StratDrache

    • #5 Antwort auf #3
    • 22.01.2012 00:07

    Die Website der Musikmesse ist sehr informativ. Da findet man alles: Aussteller, Events, Musiker, Workshops und sonstige Infos. Ich mache mir auch immer eine Übersicht mit Ausstellern in Excel, sortiert nach Halle, Reihe, Stand. Dann verliert man auch keine Zeit bei der Suche nach einem Aussteller. Es sei denn man hat ein mobiles Gerät mit Internet dabei. Ich habe so etwas noch nicht. Die Eintrittskarte habe ich letztes Mal direkt bei der Messe online gekauft, und zwar eine Dauerkarte. War günstiger als an der Tageskasse, und ich musste dabei auch keine besonderen Nachweise liefern, dass ich ein Fachbesucher sei. Ich hätte zwar die Möglichkeiten über die Firma, Musikschule usw., aber an der Tageskasse gegen Cash war das noch nie ein Problem, und neuerdings gings sogar online in der Nacht gleich vor der Eröffnung. Da muss ich keine komplizierten Wege gehen, andere Leute bemühen usw.

    Bzgl. Proviant: Wenn man keine besonders hohen Ansprüche hat: Die Hotdogs sind einigermaßen bezahlbar (letztes Mal war der Preis € 3,50, glaube ich. Wenn man bedenkt, dass man dafür warmes Essen bekommt! ;- ). Die letzten Jahre hatte ich irgendwie Lust drauf, habe zum satt werden zwei gekauft, und nur noch eigenes Wasser mitgenommen. Es gibt natürlich nicht nur Hotdogs auf der Messe.

    Gitarren anspielen: Unverstärkt sind zwar viele Gitarren anzuspielen (außer Gibson, Framus usw., die ihre Gitarren nicht herausnehmbar machen). So richtig mit Verstärker oder Kopfhörer ist seltener möglich. Fender hatte letztes Mal mehrere Test-Stationen mit eigenen Verstärkern mit Kopfhöreranschluss. Roland/Boss haben ebenfalls mehrere Test-Stationen mit Fender oder Gibson Gitarren zum Testen ihrer Effekt-Geräte. Yamaha, Ibanez stellen nur wenige Verstärker zur Verfügung. Am Samstag wird es aber so oder so schwierig, es sei denn du stellst dich daneben und wartest 10, 20 Minuten... Dafür kann man auch in einen Musikladen gehen wie z.B. Session Music in FFM. Aber auch da lieber nicht am Samstag. ;- )

    • #6
    • 26.01.2012 15:27

    Hallo,

    wenn Du auf der Messe bist solltest Du auf jedenfall auch mal bei der Prolight+Sound vorbeischauen. Da bekommt man bei den großen Firmen auch Essen und Getränke angeboten. Da kannst du dir die teuren Imbiss-Preise sparen! Außerdem ist es mal ganz angenehm, wenn man mal eine halbe Stunde keinen dröhnenden Gitarrrenlärm im Ohr hat!

    Hier kannst Du für mich voten! Danke!

    http://www.session.de/videowettbewerb-musikmesse-2012/bewertung/?search=224

    Gruss Mario

    • #7
    • 31.01.2012 21:43

    hier ein paar Eindrücke der vergangenen Jahre!

    http://recording-tube-amp.blogspot.com/p/musikmesse-frankfurt.html

    viele grüsse mario

    • #8
    • 31.01.2012 22:44

    Hallo ihr,

    vielen Dank für Eure Antworten. Das hilft schonmal enorm weiter. Hin werden wir dann auf jeden Fall. Wird wohl der Besuchertag werden und ich bin gespannt, was uns erwartet.