• VOCAL Prozessoren auf der Bühne (Boss/TC/Digitecht..)??

    Servus,

    habe mir einige Vocal Prozessoren angeschaut...

    was ist Eure Meinung zu denen hier und geibt es noch weitere?!

    - Digitech Live 3G (mein favorit)

    - TC Helicon Harmony G-XT

    - Boss Vocalist

     

    Preislich alle 200-300€ etwa..also ok

    -> Gitarreneingang wäre schon super, das hat Boss nicht. Obs dennoch gut klingt, weiß ich nicht unbedingt..

    -> welchen würdet ihr empfehlen?!

    -> kann ich an sich auch statt Gitarre mit meinem Keyboard in den LineIN`? die akkorde sollten ja dennoch erkannt werden??

     

    danke für Eure tipps,maz

    • #1
    • 18.01.2012 17:13

    Ich kenne nur den  TC HELICON VOICELIVE. Den benutzt unser Sänger. Trotz des hohen Preises finde ich den Klang furchtbar! Klingt irgenwie nach Schlumpfchor

    • #2
    • 18.01.2012 21:43

    ich habe den digitech live3 und bin damit soweit zufrieden. man muss fuer wirklich jeden song das richtige setting der zusaetzlichen stimmen raussuchen damit es gut klingt, einfach zwei oder drei presets fuer einen gig nutzen geht nicht. fuer unser programm von ca 40 titeln aus rock, blues und soul, (bei etwa der haelfte setze ich das ding ein, meistens nur im refrain), brauche ich alle 5 presets mit je zwei sounds. die umschaltung a/b ist praktisch, der presetwechsel eher doof geloest. im song ist der wechsel zu unzuverlaessig, man muss sich die presets also so basteln, dass man pro song wenn noetig beide sounds ueber die a/b funktion abrufen kann.

    mein bassist hatte live3 auch, aber der war von dem teil einfach ueberfordert, ausserdem ist ein bass kein geeignetes 'futter' fuer die akkorderkennung (aber selbst mit meinem gitarrensignal hat es bei ihm nicht funktioniert, weil wie gesagt die sounds den songs angepasst werden muessen, was er nicht hinbekommen hat). jetzt hat er den boss, ist damit zufrieden und in der kombination beider geraete klingt es auch richtig fett, wenn wir zusammen singen (der boss macht ja nur oktaven, das passt immer)

    eigentlich ist das tracking der akkorde gut, aber manchmal muss das gitarrenspiel etwas angepasst werden, damit es funktioniert (ist aber kalr, aus single note riffs kann die tonart nicht richtig interpretiert werden).

    ich denke man kann da auch mit einem keyboard rein, aber dafuer gibt es bessere geeignete gerate. weiss jetzt gerade nicht welches, aber diese werden direkt ueber midi getriggert, brauchen also keine akkorderkennung.  

    der warmth-regler, EQ und der compressor sind brauchbar, aber nicht schaltbar. die anderen eingebauten effekte fiunde ich eher bescheiden. den hall benutze ich noch, weil wir keinen menschen am mischer haben, der den entsprechend regeln wuerde. da ist mir dann einer, den ich bei knalligen rocknummern auch abdrehen kann schon ganz recht, auch wenn er mir eigentlich nicht besonders gefaellt. den humanizer kann man leider nicht pro preset programmieren, was schade ist, weil das je nach setting auch weit aufgereht gut klingt, bei anderen nur dezent. so muss man eine kompromisseinstellung waehlen, die fuer alle presets passt. delay&chorus nutze ich nicht (klingt scheisse und sind fuer mich auch nicht wirklich gesangseffekte) und pitch brauche ich zum glueck nicht, ich kann naemlich singen

    wuerde mein gitarrensystem ueber midi laufen, wuerde mir ein entsprechender eingang am digitech fehlen. auf jeden fall sollte man den umgang mit dem teil schon ueben, gleichzeitig gitarre spielen, singen, den vokalisten und ggf noch gitarrensounds schalten ist multitasking in reinkultur!

    also ich finde den live 3 fuer den normalen gebrauch empfehlenswert, ambitionierte nutzer finden aber bei den 'grossen' tcs sicher besseres.

    gruss

    ull

     

    • #3
    • 09.02.2012 12:40

    kannste vergessen, produziert chaos, klingt (auf dauer) scheiße, transportier keine feelings - oder bist du tanzmucker?

    • #4
    • 27.03.2012 17:23

    Hey maz,

    mich hat die Voice Box von Electro Harmonix überzeugt; wir setzen sie teilweise sogar für Produktionen ein.

    Die Harmonien haben Tongeschlecht, sind nicht bloss Oktaven und transportieren so ein für mein Empfinden country-eskes Flair; Thomas Jeschonnek beschrob es als "soulig".

    Schöner wär's natürlich ganz ohne Latenz, bei schnellen Wechseln hat es bisweilen Entscheidungsschwierigkeiten.

    Der Gender Bender ist m.E. Tinnef; das beste daran ist der Name.

    Lieben Gruß,

    Batz.