• Erfahrung mit der digitalen Ausgabe von G&B (iPad)

    Hallöle,

    wie schauts denn hier aus mit den Eindrücken zur digitalen Version von G&B?

    In den Bewertungen im iTunes-Store kommt diese Variante nicht gut weg...von wegen Unschärfe der Bilder, Lesbarkeit und Strukturierung.

    Wobei es zur aktuellen Versionsnummer keine Bewertung gibt. 

    Ich finde die Variante praktisch, da ich viel unterwegs bin. Aber lesbar sollte das zu dem Preis schon sein.

     

     

    Groetjes, Olli

    • #1
    • 18.11.2011 13:03

    Hallo Olli,

    am besten, Du lädst Dir das App mal runter. Dann kannst Du selber beurteilen, denn von den Magazinen sind die ersten Seiten jeweils als Demo frei.(Hatte das neulich auf nem iPad mal gemacht)

    Ich finde die Idee von Digitalmagazinen grundsätzlich gut, im Falle von G&B aber überhaupt nicht zu Ende gedacht. Es scheint so, als seien die Seiten einfach nur digitalisiert und als PDF angelegt... aber keinesfalls für die Darstellung auf mobilen Geräten optimiert. Auf nem iPad geht es so grad eben, auf nem iPhone stelle ich mir das debakulös vor.

    Als kostenlose dreingabe für Abonnenten (als Archiv) fände ich diese Lösung echt ok und ein nettes Goodie, was ich sicherlich auch nutzen würde, als kommerzielle Alternative taugt  es m.M. nach nicht, da das Produkt dafür einfach nicht professionell genug ist. 

    Das sieht man schon daran, dass es ein eigenes App ist und nicht, wie alle seriösen Digitalmagazine, über den iOS5 Zeitschriftenkiosk erworben werden kann.

    Wenn man sich da mal Demos von Wettbewerbszeitschriften anschaut, erkennt man leicht den Unterschied.

     

    Schönen Gruß

    .Gurki

    • #2 Antwort auf #1
    • 18.11.2011 14:24

    Jo, das dchte ich mir irgendwie. Ich hatte die Hoffnung, das die "Demodarstellung" vielleicht nur zur Veranschaulichung verschlechtert wurde.

    Um es mal offen zu sagen, empfinde ich es als Frechheit, so eine unterirdische Präsentation anzubieten. Aber es zieht sich bei G&B leider wie ein roter Faden durch die "neuen" Medien. Idee gut, der Rest dilletantisch in den Sand gesetzt...genau wie dieses Forum.

    Und selbst wenn man um die Fehler weiß, verbessert wird kaum mal was. Dann hätte man es besser ganz sein lassen. Irgendwann sind dann auch mal die Abo-Inhaber weg, weil vergrault. Ich bins schon...

     

    Groetjes, Olli

    • #3 Antwort auf #2
    • 18.11.2011 14:25

    Noch nicht mal Rechtschreibefehler kann man editieren......wie übel....

    • #4 Antwort auf #2
    • 18.11.2011 15:12

    Ja, so scheint es leider zu sein.

    Ich finde, dass die "Stammkundenpflege" insgesamt etwas kurz kommt.
    Es ärgert mich auch, dass ich für die gleiche Leistung mehrfach Geld zahlen soll.

    Ich würde mir z.B. wünschen, dass, ähnlich wie bei den Playalongs, ich als Abonnent Zugriff auf das Onlinearchiv habe, damit ich nicht 100 Kisten Zeitschriften durchwühlen muss, um einen bestimmten Artikel zu finden. Das ich den für teuer Geld nachkaufen soll, finde ich albern. Ich habe ihn ja schon gekauft. Zumal die kostenpflichtigen Einzeltests ja auch nur Scans bzw. PDFs sind. Sowas machen andere deutlich besser.

    Ich würde sogar in erwägung zu ziehen, ein gutes Magazin digital zu abonnieren. Aber nicht so. Das G&B App ist aus bereits genannten Gründen wirklich lächerlich. Und die Preisgestaltung noch obendrein...

    Warum kostet das App Magazin das gleiche wie das Printmagazin? Es hat keine besondere Aufbereitung erfahren sondern es sind einfach nur die Magazinseiten in digitaler Form. Die Werbung ist im vollen Umfang drin und die gesamten Kosten für Mechanische Vervielfältigung, Logistik und Händlermarge fallen flach.. Warum also der gleiche Preis?!? Kann ich nicht nachvollziehen.

    Nach mehr als 10 Jahren Abonnismus (oder gar 15... ich weiss nicht mehr) überlege ich immer häufiger mein Abo zu kündigen und das Heft im Bedarfsfalle am Kiosk zu kaufen. (oder einfach bei Rewe zu lesen )
    Ich mag das Heft zwar, aber (für mich) keinen echten Abonnentenmehrwert. Die Playalongs brauche ich in der Regel nicht, ob ich es ein paar Tage früher kriege, ist mir egal und die kleine Preisersparnis wird dadurch wieder zu Nichte gemacht, dass mein Postbote regelmäßig mein Heft schändet (s. anderer Thread) oder es ab und an garnicht komt und ich beim Verlag ein neues anfordern muss.

    Einzig die Hoffnung auf Besserung hat mich bisher davon abgehalten.

    Falls hier einer mitliest, der was zu sagen hat: Mein Abojahr ist bald wieder rum. Vielleicht könnt ihr mal ein Statement dazu abgeben, damit ich weiss, ob ich jetzt besser kündige oder noch ein bisschen warte...

    Schönen Gruß

    .Gurki

     

    oops ... ich klinge ja ganz schön frustriert...

    • #5 Antwort auf #4
    • 18.11.2011 15:14

    Auch ich will endlich eine Editfunktion .... verdammte Scheiße ... der eine oder andere Satz bräuchte dringen Grammatik. Von der Rechtschreibung mal ganz abgesehen.... )

    • #6
    • 11.12.2011 13:24

    Hallo,

     

    ich hatte in der Vergangenheit ein Abo. Bin dann aber dazu übergegegangen wieder am Kiosk zu kaufen.

    Ok, das Heft lebt bei mir ca. 10 Jahre, dann kann ich die Texte auswändig -(oder auswendig ??) und ich kann im Zweifel die Bilder ansehen und feststellen, dass es immer weniger faszinierende Gitarren gibt.

    Ich erhalte mir damit die Entscheidung, Hefte mit zu wenig Inhalt oder uninteressanten Themen nicht zu kaufen.

    Die elektronische Variante ist doch nur der Versuch, Kosten zu sparen und einem Trend gerecht zu werden, für den der Mensch derzeit noch nicht gebaut ist - die rein elektronische Zeitung.

    Hinzu kommt: die elektronische Zeitung kann (zukünftig)  kontrollieren, wer sie liest - nur der, der zahlt und den richtigen Rewader hat.Man kann also bestimmen, wer liest, wie oft er liest und kann kontrollieren, womit er liest. Denn daran wird man auch verdienen wollen. Apple macht es vor.

    Wollen wir das ? Mit IPV 6 kann ich sehr genau feststellen, welches Gerät im Netz aktiv ist.

    Im Ergebnis geht es um Urhberrecht und damit um (extrem viel) Geld, nicht nur der kleinen Autoren, der Verlagskonzerne.

    Die elektronische G&B könnte also kontrollieren, dass ich die 30 mal gelesen habe, auf einem nicht lizenzsierten Reader und sich dann einfach abstellen. Die Papiervariante kann ich wenigstens noch zum Heizen nutzen oder unter den Monitor als Erhöhung legen.

    Die G&B als pdf ist eben keine G&B. Denn die echte G&B lebt auch von den wenigen guten Fotos in guter Auflösung. Die PDF-Variante wäre wie ein billiges Parfum - intensiv im Geruch, starke Kopfnote, aber ohne bleibenden Wert.

    Paßt aber in unsere Zeit. Ein herrlicher Widerspruch - G&B berichtet von alten Gitarren, die 50 Jahre und mehr auf dem Buckel haben und schwärmt davon, ist aber selbst als elektronische Variante nicht im Ansatz auf Dauerhaftigkeit sondern nur auf schnellen Konsum angelegt. Sorry - ein Wegwerfprodukt. Ein toller Widerspruch.

    Gruß

     

    M.

     

    PS: das Verpacken der G&B in Folie löst das Problem mit dem dummen Postboten oder fehlendem Einleger nicht. Deshalb hole ich G&B am Kisok. Nebst Brötchen ...

    • #7 Antwort auf #6
    • 11.12.2011 14:00

    Auch hallo,

    auch eine durchaus nachvollziehbare Einstellung! Soweit war ich noch nicht mit dem Thema, aber schon richtig, keine Frage.

     

    PS: Ich kaufe meine Brötchen beim kleinen Bäcker, meine Art der Konsequenz

     

    Groetjes, Olli