Dass Patrick Metzger ein technisch brillanter Schlagzeuger ist, stellt er auf seiner Debüt-CD „Drumsformers“ zweifelsohne unter Beweis. Interessante Odd Meter Pattern, atemberaubende Fill-ins und ausgecheckte Grooves geben sich hier die Klinke in die Hand, wobei die Präzision seiner oft dicht und busy gespielten Beats beachtlich ist, und die stilistische Ausrichtung seines Schlagzeugspiels eine gewisse Seelenverwandtschaft zu den oft zitierten amerikanischen Feinmechanikern nicht leugnen mag. Was ja auch keinsfalls verkehrt ist! Die Drums sind auf diesem 12 Track Album präsent nach vorne gemischt – ein Leckerbissen also für alle, die auf lupenreine Drumrecordings stehen. Von der Stilvielfalt bietet der Mannheimer Trommler und Popakademie-Absolvent mit „Bachelor of Arts“-Abschluss (Schüler u. a. von Claus Hessler, Dom Famularo, Ron van Stratum, Benny Greb, Jost Nickel) eine bunte Mischung aus funky Soul, Latin-Ausflügen, groovigen Rock und Heavyrock-Nummern bis hin zu Artrockgefeilten Opera-artigen Kompositionen. Das Album klingt zwar insgesamt etwas kühl, und wer gerne richtig Druck spüren möchte, der sollte den Volume-Regler ordentlich aufziehen. Dann knallt’s einem schön um die Ohren und auch viele versteckte Perlen der Tracks lassen sich prima aufspüren. Die Drums wurden übrigens in Patrick Metzgers eigenem Studio aufgenommen. „Drumsformers“ bietet gelungene musikalische Statements und somit gleichsam ein charismatisches Profil des Mannheimer Schlagzeugers.
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