Mit intuitivem Gespür für den Augenblick, sensibel, dekorativ und federführend zugleich, wirkt das Schlagzeugspiel auf dieser CD wie eine meisterhafte Kür im Klangraum Jazz. Mal wieder ist der polnische und inzwischen in New York lebende Schlagzeuger Bodek Janke in einer faszinierenden musikalischen Situation greifbar, die ihn als perkussiven Künstler neben Kristjan Randalu (piano), Antonuo Miguel (bass) und Stephan Braun (cello) erleben lässt. Federnde Swing-Grooves, gebrochene Jazz-Fragmente, freie Passagen oder Tabla-Flow zum Fluss intellektueller Piano-Expedtionen markieren nur einige Bereiche des Quartetts, das sich kammermusikalisch inszeniert und dabei sehr persönlich ins eigene Wohnzimmer tritt. Tolle Recordings, lupenreiner Mix (Bauer Studios, Ludwigsburg) bieten sehr empfehlenswerte musikalische Abwechslung, allerdings mit viel Anspruch an den Zuhörer, da auf äußerst hohem Niveau musikalisch zelebriert.
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