Natürlich stellt sich mittlerweile auch bei Dream Theater eine Art Gewöhnungseffekt ein: Vieles von dem, was man auf ihrem neuesten Prog Metal-Exponat ,Black Clouds & Silver Linings‘ findet, erinnert an frühere Taten der amerikanischen Virtuosen. Man kann so etwas als typischen Band-Sound bezeichnen, allerdings: So manches Riff, so manches Lick, vor allem aber die eine oder andere rhythmische Einheit klingt genau wie von bereits bekannten Stücken abgekupfert. Am hohen spielerischen und kompositorischen Niveau, das die Herren Portnoy, Petrucci, Myung, Rudess und LaBrie an den Tag legen, ändern all diese Einschränkungen nichts. Dream Theater füllen spielend auch längere Laufzeiten ihrer Stücke mit abwechslungsreichen Arrangements und sind in jedem Fall ein uneingeschränkter Hörgenuss!
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