Asphalt Pirate Radio

Al Jawala

Veröffentlichung: 2009

Musikstil: Instrumental

Interessant für: Drums

Musicload Preis: 12,95€

musicload

Spieldauer: 55:57

Bei Musicload kaufen: bei Musicload kaufen

Jetzt hier bewerten!

Rating: 0


0 Kommentare

Hier ist sie wieder, die geballte Balkan Big Beat Power von Äl Jawala – und zwar nach acht Jahren ausschließlicher Live-Alben nun in Gestalt einer feingliedrigen Studio-Produktion. Äl Jawala ist eine gigantisch gute Live-Band – was u. a. das Vorgänger-Album der Band „Lost In Manele“ wundervoll demonstriert (siehe hierzu auch die Rezension in STICKS 09.2008). Auf „Asphalt Radio“ zeigt sich die Freiburger Balkanesk-Band mit ihrem fünften Album nun von einer spacigeren Seite. Eine Studio-Aufnahme in konzentriert-abgeschirmter Arbeitsatmosphäre ist im Vergleich zu einem hitzig-lebendigen Live-Mitschnitt halt doch eine ganz andere Baustelle! Apropos: Baustellen-Sounds gibt es jetzt nicht direkt auf dem neuen, 12 Tracks fassenden Silberling, aber Klänge und Klangcollagen von Straßen- Sounds und Live-Fragmenten, die sich mit Studio- Einspielungen verweben. Äl Jawalas Sound ist und war zum Tanzen angelegt, kein Vertun! Nach neun Jahren Live-Erfahrung springt mit „Asphalt Radio“ ein anderer, neuer Äl-Jawala-Sound in die Ohren der tanzend hüpfenden Balkan-Beat-Zuhörer. Irgendwie glatter und Clubfloor-orientierter? Ja, irgendwie schon, aber die mehrfach preisgekrönte Band kriegt da doch immer wieder die Kurve, nicht ein steril produziertes Studio-Album hinzulegen, sondern doch die so viel gepriesene organisch-pulsierende Live-Energie zu transportieren. Zum einen geschieht das durch lebhafte Sounds wie bei Track 6 „Ich liebe Didge“ mit einem superb gespielten Didgeridoo von Drummer, Keyboarder und eben auch Didgeridoo-Virtuose Daniel Pellegrini. Was Äl Jawala neben dem tanzbaren Groove auszeichnet, sind die experimentierfreudigen Sound-Streifzüge. Bei diversen Tracks werden Realsound-Collagen in die Songs eingefügt, die – bei aller Tanzbarkeits- Notwendigkeit von Balkan-Grooves – die Musik wunderschön bereichern und angenehme Atempausen setzen. Wie immer lobend hervorzuheben: Das Rhythmusgespann um den bereits angesprochenen Daniel Pellegrini, dazu Markus Schumacher (Percussion, Drums & Keyboards) und Daniel Verdier (Bass). Die gute Rhythmusarbeit alleinig den Herren Trommlern und dem Bassmann zuzuschreiben, wäre bei Äl Jawala jedoch grob fahrlässig. Denn Äl Jawala als Kollektiv ist ein groovig-zuckendes Rhythmuskonstrukt. Altsaxophonistin Steffi Schirmer und Tenorsaxophonist Krischan Lukanow drücken mit jeder Sequenz die Band nach vorne. Absolut empfehlenswert!

Jawa Records/Rough Trade

  • Timeless

    Rating: 0

    Pit Gogl

    Chill-out, Instrumental

    Redaktion

  • In Tokyo

    Rating: 0

    Moraz/Bruford

    Fusion, Instrumental, Jazz

    Redaktion

  • Umfelt.

    Rating: 0

    Lunar

    Pop, Rock

    Redaktion

  • Sibirskoblast

    Rating: 0

    Squintaloo

    Avantgarde, Deathmetal, Progressive Rock

    Redaktion